Atrophie der Schilddrüse [Erworbene Hypothyreose - Schilddrüsenunterfunktion]

Synonyme
ICD-Code

Schilddrüsenunterfunktion, Hypothyreose
E03.4

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Erfahrungsbericht: Schilddrüsenunterfunktion und Eisenmangel mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit
Seit mehr als zehn Jahren weiß ich von meiner Schilddrüsenunterfunktion. Damals hatte ich häufig mit Müdigkeit zu kämpfen und sah mich oft mit Antriebslosigkeit konfrontiert. Das brachte mich zum Arzt. Zunächst führte meine Ärztin diese Symptome auf meine berufliche Tätigkeit zurück. Ich bin zeitlich sehr eingespannt. Mein Beruf ist mein Leben. Doch bislang hatte ich nicht den Eindruck, dass mich mein Beruf ermüdet. Also entschied ich mich zu einem Arztwechsel. Das hatte Erfolg. Ich wurde bezüglich meiner Familiengeschichte befragt. Dabei wurde das Wort 'Schilddrüse' häufiger verwendet. Daraufhin entschloss sich die Ärztin zu einer Überweisung. Innerhalb von zwei Monaten hatte ich einen Termin bei einem renommierten Internisten und ließ mich untersuchen.

Zunächst tastete mich der behandelnde Arzt ab, konnte jedoch keine Auffälligkeiten feststellen. Danach gab es eine Ultraschalluntersuchung. Diese konnte bereits eine genauere Auskunft geben. In der Tat lag meine Müdigkeit und die Antriebslosigkeit an der Schilddrüse. Diese hatte eine geringe Ausdehnung. Sie verfügt über eine Größe, welche einem Zehntel der Normalgröße entspricht. Natürlich ist ihre Funktion dadurch eingeschränkt. Ich bekam 75 Mikrogramm Euthyrox (enthält Thyroxin). Dieses Mittel sollte dafür sorgen, dass der Jod-Haushalt wieder ins Gleichgewicht gerät. In dieser Zeit hatte ich häufig mit Beklemmungsgefühlen zu kämpfen. Das war sehr unangenehm und ich begann mich zunehmend vor Alltagssituationen zu fürchten. Das uferte in Panikattacken aus. Das Medikament schien meinen Zustand nicht verbessern. Ich nahm es einige Monate ein.
Allerdings bin ich generell nicht vom Einsatz derartiger Medikamente zur Linderung diverser Symptome überzeugt. Daher suchte ich einen Spezialisten auf. Dieser informierte mich darüber, dass es einen Zusammenhang zwischen Eisenmangel, einer Schilddrüsenunterfunktion und Panikattacken gibt. Da ich immer etwas skeptisch bin, entschloss ich mich zu einem Heimtest. Dieser sollte meinen Eisenhaushalt sichtbar machen. Nach wenigen Minuten konnte ich das Ergebnis auf dem Teststreifen ablesen: Eisenmangel.

Also begann ich ein Eisenpräparat einzunehmen. Jede Filmtablette enthält 100 mg Eisen und ich führte meinem Körper täglich eine Tablette zu. Tatsächlich ging es mir besser. Nach einiger Zeit testete ich meinen Eisenhaushalt erneut. Dieser hatte sich offenbar normalisiert. Um ein exaktes Ergebnis zu erhalten, ließ ich mir bei meinem Hausarzt Blut abnehmen. Alle Werte stimmten. Die Müdigkeit hatte sich sehr verringert. Auch die Antriebslosigkeit schien beinahe verschwunden. Nun konnte ich wieder mühelos aufstehen und voller Tatendrang in den neuen Tag starten. Auch die Panikattacken verbesserten sich. Dennoch hatte ich weiterhin das Problem der kleinen Schilddrüse.

Auf dem Markt gibt es unzählige Präparate, die bei Einnahme eine Vergrößerung der Schilddrüse versprechen. Auf diese wollte ich mich nicht konzentrieren. Allerdings scheint auch die Naturheilkunde kein passendes Mittel anzubieten. Also versuchte ich in eine andere Richtung zu denken. Vielleicht ist überhaupt kein weiteres Mittel nötig. Immerhin geht es mir besser. Da ich keine Tabletten mehr einnehme und sich der Zustand nicht verschlechtert hat, gehe ich davon aus, die Ursache bekämpft zu haben. Sicherlich könnte ich meine Schilddrüse einer Szintigrafie unterziehen. Das möchte ich jedoch nicht, da ich kein Kontrastmittel in meinem Körper wissen will. Außerdem geht es mir ja besser. Weshalb also eine Szintigrafie?
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