Atopisches [endogenes] Ekzem

Synonyme
ICD-Code

Neurodermitis, atopisches Ekzem, atopische Dermatitis
L20.-

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Mein Leben mit Neurodermitis - ein Erfahrungsbericht
Ich leide seit meinem dritten Lebensjahr an Neurodermitis (Atopisches Ekzem) und bin inzwischen 26 Jahre alt. Seit frühester Kindheit bin ich bei verschiedenen Kinderärzten und Dermatologen in Behandlung.

Die Zeit um die Diagnose war die Schlimmste. Der Juckreiz und das Hautspannen waren so extrem, dass ich die halbe Nacht schrie und nicht zur Ruhe kam. In schlimmen Schüben halfen nur Kortison und Schutzhandschuhe, um mich vor dem Kratzen zu schützen. Zeitweise brauchte ich sogar Schmerzmittel.
Es war besonders auffällig, dass die Kinderärzte leider oft die falschen Therapien wählten und sich die Genesung lange hinzog. Erst ein Dermatologe, der sich auf die Neurodermitis spezialisiert hatte, brachte eine brauchbare Therapie. Der Schlüssel war ab der Vorschulzeit die regelmäßige Pflege der Haut und die eiserne Disziplin dabei. Ich musste alle vier Stunden eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege auftragen, um das Spannen und Reißen der Haut zu verhindern. Dieses Maßnahmen brachten einen großen Gewinn an Lebensqualität und eine große Verbesserung meines Hautbildes. Bei schlimmeren Ekzemen halfen zusätzliche Kortisonsalben.
Der Juckreiz wurde weniger und ich hatte selten Beschwerden.

In der Pubertät verstärkte sich das Problem massiv. Zumal meine Eltern die Hautpflege nicht mehr übernahmen. Ich hatte lange nicht die eiserne Disziplin und ließ das ständige Eincremen schleifen. Ich benutze, wenn überhaupt, meine Kortisonsalbe und Schmerzen zu reduzieren. Bis ich schließlich an den optischen Folgen der Neurodermitis litt. Zudem kam eine schlimme Akne dazu, die mich zusätzlich zeichnete.
Ich sah schließlich ein, dass ich mich mehr um meine Haut kümmern muss. Die Akne wurde mit einem Hautgel und der Pille behandelt. Die Pille regulierte auch andere zyklische Schwankungen und machte die Neurodermitis etwas beständiger. Die Schübe blieben aus.

Ich litt trotzdem unter der Krankheit und daran, dass ich nicht so unbeschwert wie meine Freunde ausgehen oder den Strand besuchen konnte. Besonders das Schulschwimmen war ein
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