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Erfahrungsbericht: Migräne, als der Schmerz mein Leben bestimmte
Millionen Menschen leiden unter Migräne, verschiedenster Art. Viele kämpfen dagegen an, aber nur manche gewinnen den Kampf. Ich kann sagen, dass ich es geschafft habe, schmerzfrei oder besser „Migräne frei“ zu sein. Das Erste, was mir zu den Jahren einfällt, in denen ich fast täglich von einem wahnsinnigen Kopfschmerz, regelrecht heimgesucht wurde, ist das Wort "Kraft". Mit 15 Jahren hatte ich die ersten Anfälle...

In einem abgedunkelten Raum, abgeschirmt von Geräuschen und Gerüchen versuchte ich den Schmerz irgendwie über mich ergehen zu lassen. Oft mit starken Schmerzmitteln, manchmal tagelang, begleitet von der Unverständnis meines Umfeldes.
„Die hat wieder Kopfweh...“ hieß es in meinem Freundeskreis. Sogar mein Ehemann hatte immer seltener Verständnis, wenn ich entweder mit Schmerztabletten vollgepumpt war, oder mich stundenlang ins Bett legen musste. Die Migräne kam in einem Rhythmus, war aber Zyklus unabhängig, was die Sache nicht gerade erleichterte, wenn man Termine, Urlaub oder einfach nur ein paar entspannende Tage planen wollte. Auf schmerzfreie Tage folgte immer der unablässige Schmerz.
Eine normale Krankenkassen-Behandlung stellte sich in den ganzen Jahren eher als eine symptomatische Behandlung heraus. In der Pubertät empfahl man mir die Antibabypille, mit 22 Jahren bekam ich neben starken Schmerztabletten auch Massagen, Physiotherapie und wurde als „chronisch“ eingestuft. Spezielle Migräne-Hemmer stellten sich bei mir als wirkungsfrei heraus.
Nicht nur der Schmerz bestimmte mein Leben, sondern auch die damit verbundene Übelkeit. Natürlich wurde ich genauestens untersucht, ob ich Blutgerinnsel, einen Tumor, oder andere Ursachen für meine Schmerzen habe. Es war eine mühselige Odyssee von Neurologe zu Neurologe. Gefunden hat niemand etwas.

Migräne kostet Kraft und Lebenszeit

Mit 31 Jahren begann dann meine Familienplanung. Schmerzmittel musste ich selbstverständlich reduzieren, beziehungsweise ganz weglassen. In der Schwangerschaft begann ich mein Leben zu verändern. Ich ließ bis heute den Alkohol weg, versuchte Stress zu reduzieren und mit alternativen Möglichkeiten, mein inneres Gleichgewicht zu finden. Yoga, Meditation, Autogenes Training halfen mir, nicht gegen den Schmerz zu kämpfen, sondern mit dem Schmerz umzugehen. Eine Ernährungsumstellung nach meinem dritten Kind brachte dann die vollkommene Veränderung. Über mehrere Jahre und nach drei Schwangerschaften bemerkte ich, wie sehr mein Körper auf Nahrungsmittel reagierte. Dinge, die meinen Körper übersäuerten, schlugen sich bei mir tatsächlich in Migräne nieder. Für zu viel Histamin in Salami, Pommes Frites, Rotwein oder Käse bekam ich die sprichwörtliche Quittung schon am nächsten Tag.

Entspannung, Sport, Bewegung, sensibel und offen zu werden, für das, was mir gut tut, hat mir geholfen, meine Migräne loszuwerden. Nicht jeder Mensch hat natürlich eine Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit oder reagiert so negativ auf Histamin, mit Migräne, wie ich es tue. Wichtig ist, dass man einen Arzt findet, der über eine symptomatische Behandlung hinaus geht. Migräne-Patienten brauchen viel Kraft und haben auch nicht selten mit Depressionen zu kämpfen.
Eine nachhaltige Sensibilisierung für den eigenen Körper, viel Aufklärung über mögliche Ursachen und alternative Behandlungsmöglichkeiten, haben mir viel mehr gebracht, als sämtliche Schmerzmittel, die ich im Lauf der Jahre ausprobiert hatte.
Erfahrungsbericht: Asthma bronchiale - Von der Diagnose, meiner Behandlung und Prognose
Mit dieser Geschichte gehen wir zurück bis ins Jahr 1978. Ich war frisch verliebt und zog in die kleine, gemütliche Wohnung meiner Freundin ein. Nach wenigen Wochen juckten und tränten mir zu Hause ständig die inneren Augenwickel und ich musste mich ständig räuspern, bis daraus ein fast chronischer Husten entstand. Besonders nachts, so gegen 03:30 Uhr, wurde ich wach, weil ich einfach keine Luft mehr bekam.

Später erfuhr ich darüber, dass der natürliche Kortisongehalt in unserem Blut einem täglichen Biorhythmus unterliegt und zu dieser Zeit stets sein Minimum erreicht.

Aber auch tagsüber ging es mir immer schlechter. Obwohl ich ein kräftiger, junger Mann war, reduzierte sich meine körperliche Leistungsfähigkeit immer weiter. An einem frühen Winterabend half ich einem Freund beim Anschieben seines blauen Ford 12M. Das war nicht nur sehr anstrengend, es löste gerade in der kalten Luft unmittelbar ein sogenanntes Anstrengungsasthma aus.

Ursachenforschung

Nun konnte ich mir nicht mehr länger etwas vormachen. Ich musste mir eingestehen, dass es mir zu Hause in der kleinen Wohnung immer schlechter ging. Wenn ich draußen an der Universität war, ging es mir eigentlich recht gut. Was war also so besonders an der Wohnung meiner Freundin? Nun, wir lebten dort nicht ganz allein. Da war noch diese niedliche, kleine, schwarze Katze mit den weißen Samtpfötchen.

Es gab damals noch nicht viele Ärzte, die über die Möglichkeit der Entwicklung einer Katzenallergie und deren Auswirkungen Bescheid wussten. Aber ich führte mit mehreren Menschen viele Gespräche und dabei kristallisierte sich immer mehr heraus, dass hier die Katze die Ursache sein musste.

Ein chronisch überempfindliches Bronchialsystem

Die ständigen Entzündungsprozesse in meinen Bronchien hatten mir ihren Stempel aufgedrückt. Durch die Abschaffung der Katze wurde ich nicht sofort gesund, denn mein gesamtes Bronchialsystem war bereits nachhaltig geschädigt und es sollte nun erforderlich werden, dass ich mein Leben lang Medikamente brauche, die ich auch bei jeder Reise mit mir führen muss.

Zwar hatte ich meine Freundin inzwischen nicht mehr, aber wenigstens mein Asthma war mir treu geblieben. Ich war noch immer ein junger Mann und fragte mich selbst: "Willst Du nun ein körperliches Wrack sein oder kämpfst Du dagegen mit aller Gewalt an?" Ich entschied mich für das Zweite und begann, regelmäßig zu laufen, das tägliche, unerhört quälende Anstrengungsasthma in Kauf nehmend.

Hilfreiche Medikamente

Mit der Zeit fand ich heraus, dass das Asthma nach dem Laufen nur noch moderat auftritt, wenn ich zuvor mein Medikament nehme. Wie gesagt, die Ärzte kannten sich damit nicht besonders gut aus, konnten kaum einen Rat geben. Zur Verfügung gestellt wurden mir Anfang der 1980er Jahre ein Plastik-Spinhaler und gelbe, durchsichtige Kunststoffkapseln mit der Aufschrift "Intal".

Beim Einsetzen der Kapsel wurde diese an zwei Seiten durchstochen. Durch kräftiges Inhalieren wurde ein kleiner Propeller in heftige Rotation versetzt und die dabei entstehenden Zentrifugalkräfte zerstäubten die in der Kapsel befindlichen Salze, die auf diese Weise tief in die Lunge eindringen konnten. Dieses einfache Medikament, das völlig frei von Nebenwirkungen war, war mir eine große Hilfe.

Kuraufenthalte und modernere Medikamente

Wegen meines Asthmas war ich bislang drei Mal zur Kur: zweimal in Bad Sooden-Allendorf, einmal in Bad Reichenhall. Dabei haben mir nicht nur die Sole-Inhalationen oder Atemgymnastikübungen sehr geholfen, sondern auch die Fortbildungsveranstaltungen für die Patienten möchte ich ausdrücklich lobend erwähnen. Neben dem oben beschriebenen Intal wurde ich mit "Pulmicort" und "Sultanol" Sprays therapiert. Letzteres (heute: SalbuHEXAL N Dosieraerosol zur Inhalation) dient dazu, die verkrampften Bronchien unmittelbar zu erweitern, um das Atmen wieder zu erleichtern. Es wirkt sofort, ist wirklich sehr hilfreich, kann aber zuweilen ein leichtes Herzklopfen auslösen, das nicht weiter beängstigend ist und schnell wieder nachlässt.

Beim Pulmicort (heute: "Budiair 200 Mikrogramm") handelt es sich um ein geringfügig kortisonhaltiges Spray, das die Entzündungsprozesse langfristig einzudämmen hilft. Dieses Spray hilft daher nicht direkt beim Asthmaanfall, sondern soll regelmäßig und vorbeugend verwendet werden.

Prognose

Eine "Heilung" dieser Krankheit ist nicht zu erwarten, obwohl es zuweilen vorkommen kann, dass Allergien spontan wieder verschwinden. Dennoch ist die nachhaltige Beschädigung des Bronchialsystems in meinem Fall Fakt, das heißt, bis zu meinem letzten Atemzug werde mich weiterhin mit meinen Medikamenten arrangieren müssen in der Hoffnung, nicht eines Tages auf noch wirksamere Medikamente umsteigen zu müssen. Die Bereitschaft zur Entwicklung von Allergien hat sich übrigens auch auf meine beiden Söhne übertragen. Wenn es ihnen nicht gelingt, Allergene zu meiden, besteht bei ihnen die Gefahr der Entwicklung eines Asthma bronchiale.

Abschließend noch ein wichtiger Hinweis, den mir die Ärzte während der Kur mit auf den Weg gegeben haben:

Kortison wird immer gleich als der große Knochenkiller verteufelt. Bei den Sprays zur Bekämpfung von Asthma bronchiale geht es um sehr geringe Dosierungen, die aber direkt an den Ort des Geschehens verfrachtet werden, um dort die extrem schädlichen Entzündungsprozesse herunterzuregeln. Der Nutzen dieser Medikamente ist daher um ein Vielfaches größer als ein möglicher Schaden, den manche Leute meinen, in den Vordergrund spielen zu müssen.
Erfahrungsbericht: Meine Depression und Behandlung mit Citalopram
Vor 17 Jahren war ich wegen chronischer Erschöpfung, Kopfschmerzen, permanenter Traurigkeit und Antriebslosigkeit bei mehreren Ärzten, die mir nicht helfen konnten. Ich wurde nur auf körperliche Symptome untersucht. Doch man fand keine physischen Erkrankungen.

Diagnose und Medikation
Als Monate später ein Neurologe nach eingehender Untersuchung Depressionen diagnostizierte, wurden mir als Therapie Medikamente und eine ambulante Psychotherapie verordnet. Zunächst verschrieb der Arzt das Antidepressivum Zoloft 100, das ich jedoch nicht gut vertrug. Ich litt häufig unter Durchfällen, hatte kaum Appetit.

Nach Rücksprache mit meinem Arzt setzte ich Zoloft schließlich schrittweise ab und erhielt Citalopram 40 mg. Nach einigen Tagen war ich enttäuscht, da sich noch keine Besserung zeigte. Im Gegenteil. Ich war in meinem schwarzen Loch gefangen, ohne jegliche Lebensfreude.
Doch nach etwa drei Wochen zeigte die Einnahme von Citalopram Wirkung. Als Erstes bemerkte ich, dass ich mehr Antrieb hatte. Während mir sonst sogar das Aufstehen, das Duschen und Ankleiden schwer fielen, kam ich plötzlich leichter aus dem Bett und hatte bald wieder Lust, mich schick zu machen. Auch meine Stimmungslage besserte sich. Citalopram half mir relativ schnell, den akuten Zustand zu stabilisieren. Erst dann konnte ich eine Psychotherapie beginnen. Ohne die Wirkung von Citalopram hätte ich weder die Kraft noch den Mut aufgebracht, um einen Therapeuten aufzusuchen, da ich mich wegen unbegründeter Ängste kaum aus dem Haus wagte.

Nachdem ich Citalopram einige Monate eingenommen hatte, waren sogar meine Ängste, unter vielen Menschen zu sein, fast verschwunden. Endlich hatte ich wieder Freude, Veranstaltungen zu besuchen und mich mit Freunden zu treffen. Die häufigen "Heul-Attacken" verringerten sich merklich.

Citalopram wirkt auf den Serotoninhaushalt. Man vermutet, dass bei der Entstehung von Depressionen die freigesetzte Menge an Serotonin zu gering ist. Das Hormon Serotonin ist unter anderem für eine aufgehellte Stimmung verantwortlich. Deshalb bezeichnet man es auch als „Glückshormon“. Citalopram soll den Serotoninhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Bei mir hat es funktioniert. Denn Schritt für Schritt kamen Lebensfreude und Energie zurück.

Zudem machte ich mit Citalopram eine weitere interessante Erfahrung: Zu dieser Zeit litt ich unter starken Rückenschmerzen, es bestand Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall. Daher wurde eine Kernspintomografie durchgeführt, das heißt, ich musste "in die Röhre". So eine Untersuchung war für mich immer ein Alptraum. Allein die Vorstellung an die Enge erzeugte bei mir Herzrasen und Panikattacken. Bei meiner ersten Kernspintomografie wurde mir ein Beruhigungsmittel verabreicht, damit ich die Untersuchung überstand. Aber dieses Mal erlebte ich Erstaunliches. Ich war völlig entspannt, als ich in die Röhre geschoben wurde. Die Untersuchung dauerte etwa eine Viertelstunde, die ich gut überstand. Ich litt weder unter Herzrasen noch hatte ich Panik. Ich bin mir absolut sicher, dass dies an der Wirkung von Citalopram lag.

Die durch die Depressionen hervorgerufenen körperlichen Beschwerden (zum Beispiel Verspannungen, Kopfschmerzen) besserten sich ebenfalls. Nach etwa zwei Jahren reduzierte ich mit ärztlicher Erlaubnis die Dosis von 40 mg auf 20 mg. Viermal setzte ich seit der Diagnose das Medikament nach und nach ganz ab. Danach kam ich monatelang ohne Citalopram aus. Dass ich jedoch dauerhaft auf Citalopram verzichten kann, ist in meiner Situation unwahrscheinlich. Denn es gab und gibt hin und wieder äußere Umstände (Tod von Angehörigen, Partnerverlust, berufliche Probleme), die mich schnell wieder aus der Bahn werfen.
Aber inzwischen erkenne ich die ersten Anzeichen, wenn ich erneut in eine Depression abzurutschen drohe und kann Vorkehrungen treffen. Dazu gehört Citalopram, das bereits seit 2001 mein zuverlässiger Begleiter ist. Zur Zeit nehme ich täglich eine Tablette à 20 mg und fühle mich gut dabei. Ich nehme das Medikament stets zum Frühstück mit reichlich Wasser. Noch immer vertrage ich Citalopram sehr gut. Nebenwirkungen hatte und habe ich keine.
Erfahrungsbericht "Sodbrennen" (Refluxkrankheit) und Operation
Mein Leben mit Sodbrennen
Mit Ende 30 fingen die Beschwerden bei mir an, die sich später als Sodbrennen herausstellten. Anfangs habe ich den temporären Beschwerden wie Aufstoßen, Magenkrämpfen und gelegentlicher Übelkeit wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es kam und ging, ich hielt es für eine Magenverstimmung. In der Apotheke verkaufte man mir auf das Präparat Maaloxan, das ich bei Bedarf einnahm. Die Probleme kamen mit der Zeit jedoch immer häufiger, die Angst vor einer ernsten Erkrankung stieg.

Diagnose: Refluxkrankheit
Mein damaliger Hausarzt untersuchte mich nicht wirklich, tippte jedoch auf Sodbrennen. Er überwies mich zu einem Gastroenterologen und verschrieb mir Omeprazol 10 mg, einmal morgens. Eine fachliche Beratung erhielt ich erst Wochen später beim Facharzt.
Ich wurde einer Magenspiegelung unterzogen, bei der eine Entzündung der Speiseröhre festgestellt wurde. Der Magenschließmuskel funktionierte, die Speiseröhre war nicht verengt. Der Arzt vermutete, dass mein Magen zu viel Magensäure produzierte. Hinzu kam meine ungesunde Lebensweise. Ich war im Außendienst tätig, aß oftmals fettig und rauchte viel. Hinzu kam der berufliche Stress, in einer Großstadt alle Termine einzuhalten.

Die Therapie
Eine medikamentöse Therapie schlug der Arzt für die ersten Wochen vor. Ich sollte Protonenpumpenblocker einnehmen und meinen Lebensstil grundlegend ändern. Ich sollte weiterhin täglich Omeprazol nehmen, nun aber 20 mg einmal morgens. Es zeigt sich mit der Zeit jedoch eine Wechselwirkung mit dem Medikament Cyclosporin, das ich dauerhaft wegen einer Lebertransplantation nehmen musste. Daraufhin wurde mir Pantoprazol 20 mg verschrieben, das verträglicher war. Der Facharzt zeigte sich entsetzt, dass mein Hausarzt dieses Medikament nicht sofort verschrieb.
Härter als die Einnahme des Medikaments traf mich jedoch die Einschränkung meines Alltags. Ich sollte auf Raten des Facharztes mit dem Rauchen aufhören und meine Ernährung grundlegend ändern. Vor allem der Verzicht auf Nikotin fiel mir schwer. Ich habe es auch vier Jahre später nicht geschafft, damit aufzuhören.

Keine Besserung - daher OP
Bedingt durch meine fehlende Motivation, dem Rauchen und dem Stress abzusagen, kam es zu keiner dauerhaften Besserung meiner Situation. Rund zwei Monate nach der ersten Untersuchung stellte der Gastroenterologe fest, dass meine Speiseröhre im Bereich des Mageneingangs stark verätzt und geschwollen war. Aufgrund meiner Vorerkrankung riet er mir zu einer Operation.
Bei einer endoskopischen Fundoplikatio wurde meine Speiseröhre um den Mageneingang verengt. Diese OP war ein voller Erfolg, da die Beschwerden danach suggestive zurückgingen. Ich hatte danach deutlich weniger Sodbrennen und Magenkrämpfe. Beflügelt wurde die Verbesserung meiner Situation durch den konsequenten Verzicht auf fettige Speisen und Alkohol. Ich achte vermehrt auf eine gesunde Lebensweise. Auf das Nikotin kann ich jedoch nicht verzichten. Zur Kontrolle suche ich daher auch weiterhin regelmäßig einen Gastroenterologen auf. Nach rund einem Jahr ist mein Zustand jedoch stabil.
Erfahrungsbericht: Herzinfakt und Bluthochdruck. Meine Medikation mit Bisoprolol, Ramipril, Amlodipin und Simvastatin
Mein Bluthochdruck als medizinische Erkrankung wurde anlässlich eines Herzinfarktes am Osterwochenende im Jahr 2006 in meinem damaligen Alter von 58 Jahren festgestellt. Bis dahin war ich als männlicher Patient zu verschiedenartigen Untersuchungen in sporadischen Abständen beim niedergelassenen Hausarzt in Behandlung. Anlässlich eines „Check-up“ als Tagespatient in einem Universitätsklinikum in Nordrhein-Westfalen wurde ein Cholesterinwert mit Krankheitssymptom festgestellt. Nach einem monatelangen Zögern entschloss ich mich dazu, dem Anraten des Arztes zu folgen und regelmäßig das Medikament Sortis (Wirkstoff: Atorvastatin) einzunehmen. Später wechselte ich, auch aus Kostengründen, bis heute hin zu dem Generikum Simvastatin.

Der Herzinfarkt wurde bestens behandelt und ausgeheilt. Für mich war damit jedoch die Notwendigkeit verbunden, regelmäßig und täglich mehrere Medikamente gegen den Bluthochdruck einzunehmen. Den messe ich darüber hinaus seit geraumer Zeit zweimal täglich jeweils gegen 08.00 Uhr morgens und gegen 20.00 Uhr abends. Zu den täglichen „Standardmedikamenten“ gehören jeweils morgens und abends je eine Tablette des Betablockers BisoHEXAL 5 mg (Wirkstoff: Bisoprolol) sowie des ACE-Hemmers Ramilopril HEXAL 2,5 mg (Wirkstoff: Ramipril). Diese Medikamente wurden mir als Generika vom Hausarzt verordnet, der nach einem Wohnungsumzug die übernächste Anschlussbehandlung übernahm.

Anlässlich einer Astvenenthrombose im linken Auge, die der Augenarzt ganz maßgeblich auf einen erhöhten Blutdruck zurückführte, nahm ich einen neuen Anlauf mit Blutdruckmessen und der Einnahme von Blutdruckmedikamenten. Ich hatte mehrere Jahre lang auf ein Messen verzichtet, sondern mich auf die eingenommenen Medikamente verlassen. Das Messungsergebnis war erschreckend. Trotz der wirklich täglichen Medikamenteneinnahme war der zum Zeitpunkt der Augenerkrankung gemessene Blutdruck bei 180 systolisch zu etwa 100 diastolisch. Als nicht wissender Patient war mir nicht bewusst, dass sich mein Körper im Laufe von sieben bis acht Jahren so an die Medikamente gewöhnt hatte, dass sie nicht mehr so wie beabsichtigt wirkten. Am Tag des Herzinfarktes wurde ein ähnlich hoher bis höherer Blutdruck gemessen.

Ich nahm aus diesem aktuellen Anlass Kontakt zu dem Arzt auf, der mich damals stationär anlässlich des Herzinfarktes behandelt und die Erstmedikamentation veranlasst hatte. Er verordnete mir die zusätzliche Einnahme von Hct HEXAL 12,5 mg (Wirkstoff: Hydrochlorothiazid). Diese Tablette nahm ich zunächst einmal täglich ein. Sie bekam mir jedoch nicht gut, sondern beeinträchtigte die Verdauung ganz maßgeblich. Nach nochmaliger Rücksprache wurde mir angeraten, Hct HEXAL nach eigenem Ermessen und Bekömmlichkeit einzunehmen. Das tue ich seitdem im Zweitagesrhythmus. Diese Tablette war und ist „durchschlagend wirksam“ in Bezug auf das Blutdrucksenken. Doch diese durchschlagende Wirkung hält jeweils nur einen Tag. Meinen Aufzeichnungen zufolge steigt der Blutdruck am zweiten Tag sichtbar an.

Nach Erörterung dieser aktuellen Situation mit dem jetzigen Hausarzt als Allgemeinarzt einigten wir uns auf folgende Medikamenteneinnahme, die bis heute so gilt: 1 Tablette Hct HEXAL 12,5 mg alle zwei Tage, und ebenfalls alle zwei Tage 1 Tablette Amlodipin HEXAL 5 mg. Diese beiden Tabletten nehme ich an demselben Tag, und zwar immer an den Tagen mit gerader Endzahl ein; Hct morgens, Amiodipin abends. Die täglich zweimalige Einnahme von Biso Hexal und Ramipril Hexal ist und bleibt unverändert bestehen. Hinzukommen noch weitere Medikamente wie Aspirin Protect, Allopurinol sowie Simvastatin.

Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass dieser jetzige „Medikamenten-Cocktail“ den Bluthochdruck seit nunmehr knapp zwei Jahren bestens in Schach hält. Die täglichen Messungen zeigen Monatsdurchschnittswerte von 115 bis 125 systolisch sowie 60 bis 80 diastolisch. Der Pulswert liegt je nach Tageszeit zwischen 60 und 70. Im Nachhinein betrachtet fühle ich mich mit diesem jetzigen Blutdruck deutlich besser als vor Jahren. Ich bin ruhiger, relaxter und gelassener. Sicherlich hinkt dieser Vergleich Heute zu Gestern etwas, weil ich zum Zeitpunkt des Herzinfarktes, wie es heißt, voll im Berufsleben stand. Die Infarktfolgen wurden mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 30% anerkannt. Aus den vergangenen Jahren habe ich gelernt, mich nicht nur auf Medikamente zu verlassen, sondern auch auf das ergänzende Controlling mit regelmäßigem Messen. Die Augenerkrankung mit Dauerfolgen, die ihrerseits mit einem GdB von 10% anerkannt wurde, hätte ich mich dann wahrscheinlich erspart.
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Протокольное отвоевание нереально неохватно не разминирует. https://www.hairlosstalk.com/news/new-research/histogen-hsc-interview-0816/?c=y#comment http://theproviderservices.com/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=58158 http://www.sportingclubravenna.com/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=78556 http://nasionarolnicze.pl/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=322849 http://www.israfilautomobiles.com/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=245159 https://yandex.ru/collections/card/59e77d3e0265c100ce2b850b/ http://psicopsi.com/Obras-Freud-Los-actos-fallidos-1916-1915 http://www.interfacesimsr.com/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=35478 http://essedpira.uiwap.com/index/__xtblog_entry/761617-propoxyphene-apap-100-650-mgtev? http://www.reini0509.bplaced.com/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=25974 http://meximasoman.soup.io/post/636142580/ http://www.xn--peabeticadecana-zqb.es/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=202819 http://imgur.com/a/dvM0X https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1U2wcqlC3ZFF41ou4ucZ8H4yzlHQ&ll=69.61905169495691,105.31875600000001&z=2 http://www.aiarabike.com/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=74828 https://yandex.ru/collections/card/59e800a5acbcf600abab7de1/ https://yandex.ru/collections/card/59e7971ebe1d7700cbeb6152/ http://lavaggio.com.vn/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=332271 http://arteyeventosperu.com/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=102847 http://www.aclass.com.sg/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=3120269 http://man.eor.by/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=68479 http://engel-catering.nl/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=132445 http://travelbooks.ir/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=124571 http://meximasoman.soup.io/post/636130686/ http://altuseng.com.my/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=180790 http://www.kyba.ru/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=207938 http://www.sportingclubravenna.com/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=78560 http://arteyeventosperu.com/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=103151 http://mlgroup.cloud/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=1077968 https://yandex.ru/collections/card/59e81fc5be1d7700cfeebea0/ https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1yWoCGmee4DZ59bVXpLNb1Dhw_iQ&ll=69.61905169495691,105.31875600000001&z=2 http://201.131.221.39/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=260185 http://meximasoman.soup.io/post/636123680/ http://meximasoman.soup.io/post/636126261/ http://ehumanteam.com/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=159847 http://altatensione.eu/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=41149 http://imgur.com/a/dvM0X https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1XyUJ-vFkHR2F0NxK7Co4Xl0DjVU&ll=69.61905169495691,105.31875600000001&z=2 http://the-fix.ru/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=439359 http://vitalitymagazine.com/article/drugs-you-dont-need-and-the-best-natural-alternatives/#comment-3892 https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1btRFadhfIjZRd6f7FZK8RjEv6wo&ll=69.61905169495691,105.31875600000001&z=2 https://yandex.ru/collections/card/59e847260c1ed200adbf3db1/ http://lavaggio.com.vn/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=330109 https://www.alldaychemist.com/blog/manage-digestive-problems/#comment-20350 http://hardisland.harddance.hu/index.php?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=47758 http://dr.loktyonova.com/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=7269 http://pelletsolutions.eu/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=868171 http://www.rollitup.org/members/atilerulse.981159/ http://confidencefashion.com/index.php/component/users/?option=com_k2&view=itemlist&task=user&id=110767 https://yandex.ru/collections/card/59e7a26cc75bad00a9b4f7a2/ Вот как я стараюсь для моих девочек! 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von Andrewsom am 17.11.2017, 21:34:03
Erfahrungsbericht: Diazepam 5mg gegen Panikattacken bei Angststörung
Im Sommer 2015 bekam ich zum ersten Mal im Leben eine sogenannte Panikattacke. Ich hatte plötzlich ein entsetzliches Angstgefühl und glaubte, an Herzversagen sterben zu müssen. Mein Mann fuhr mich sofort in die nahe gelegene Praxis meines Hausarztes. Dieser führte die erforderlichen Untersuchungen wie EKG etc. durch und konnte keinerlei organische Ursache finden. Trotzdem wurde ich zur Sicherheit ins Krankenhaus eingewiesen, mit dem gleichen Ergebnis.
Nach ca. einer beschwerdefreien Woche kam die nächste Attacke mitten in der Nacht. Wieder hatte ich Todesangst, mein Mann rief den Notarzt, der wieder nichts finden konnte. Bei seinem Eintreffen ging es mir auch schlagartig sofort besser. Solche Zustände hatte ich in der Folgezeit öfter. Ich rief zwar nicht mehr den Arzt, weil mir inzwischen bewusst war, dass das Gefühl irgendwann vorbeigehen würde, aber ich fühlte mich zeitweise sehr schlecht.

Mein Hausarzt stellte die Diagnose Angststörung. Ich bekam eine Überweisung zum Psychologen (Wartezeit 4 Monate) und für die Zwischenzeit Diazepam (von Stada) verschrieben. Dieses Medikament hat mir von der ersten Einnahme an sehr geholfen. Ich habe es nicht regelmäßig eingenommen, sondern nur beim Herannahen des Panik-Gefühls eine Tablette mit 5 mg Wirkstoff. Die Wirkung hat recht schnell eingesetzt, schon nach 15 bis 20 Minuten löste sich das Angstgefühl auf.

Von den beschriebenen möglichen Nebenwirkungen wie zum Beispiel Schläfrigkeit, Benommenheit oder Konzentrationsstörungen, habe ich gar nichts bemerkt. Allerdings habe ich auch wirklich nur dann eine Tablette eingenommen, wenn es gar nicht anders ging. Und nach und nach brauchte ich sie seltener. Das Gefühl, für den Notfall ein wirksames Medikament zur Hand zu haben, bewirkte, dass ich es fast gar nicht mehr brauchte. Nach etwa einem Vierteljahr verschwanden die Panik-Attacken völlig und sind im letzten Jahr nicht wieder aufgetaucht Ich habe aber immer noch ein paar Diazepam in der Hausapotheke (nur zur Vorsicht).

Meine Dosierung 5mg bei Bedarf, Einnahmedauer ca. 3 Monate, weiblich, geboren 1961
Erfahrungsbericht "Windpocken" im Erwachsenenalter
Wer bekommt schon mit 25 Jahren Windpocken? Ich. Natürlich im Hochsommer, wo der Juckreiz - durch ständiges Schwitzen - noch unerträglicher wurde. Ich zwar zwei Wochen lang außer Gefecht; rückblickend kann ich sagen, dass Windpocken eine echt miese Kinderkrankheit sind.

Der Arzt hat mich relativ schnell in einen eigenen Raum geholt. Klar, der Warteraum war voll mit Patienten und der Arzt hatte wohl wenig Lust, in den nächsten Tagen zehn weitere Patienten mit Windpocken zu behandeln. Ich schilderte der Ordinationsgehilfin meine Krankheitssymptome und habe schon, bevor ich zum Arzt gefahren bin, meine Symptome "gegoogelt", sodass ich auch in der Lage war, eine Art Verdachtsdiagnose zu stellen ("Ich glaube, ich habe Windpocken“, ist wohl einer der Sätze, die Ordinationsgehilfen nur ungern zu hören bekommen). Wer nämlich um vier Uhr in der Früh aufwacht und feststellt, merkwürdige Pusteln auf seiner Haut zu haben, wird kritisch. Ich habe schon Tage zuvor diverse Anzeichen verspürt, krank zu werden. Eigentlich war ich der Meinung, einen grippalen Infekt zu haben. Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen - das waren jedenfalls die Gründe, warum ich Montag in der Früh in der Arbeit angerufen habe und mich krank meldete. Dienstag dann die Diagnose Windpocken.

"Wo waren Sie in den letzten Tagen?", fragte mich der Arzt. Ich überlegte. Wo könnte ich mich angesteckt haben? Plötzlich kam mir die Erkenntnis. Ich bin vor einer Woche aus Disneyland Paris zurückgekommen. Klar, das Kinderparadies schlechthin - die Wahrscheinlichkeit, nach Disneyland eine Kinderkrankheit zu bekommen, ist wohl höher als in anderen Urlaubsorten.

Es war der schier unbändige Juckreiz, der mir tatsächlich zugesetzt hat. Ich habe zwar eine juckreizlindernde Lotion erhalten, die ich auf die Bläschen aufgetragen habe, wobei - rückblickend betrachtet - die Wirkung eher schwach war. Vielmehr war ich mit den Schüttelmixturen beschäftigt, die dafür sorgten, dass die Bläschen austrockneten. Zudem versorgte mich mein Arzt mit fiebersenkenden Medikamenten.

Die ersten Tage waren der pure Horror. Der Juckreiz, das Fieber, die typischen Grippe-Symptome, verbunden mit einer Kinderkrankheit - das hat mich enorm geschwächt. Mein Arzt meinte, das sei normal; schlussendlich seien Kinderkrankheiten, wie etwa Windpocken, im Erwachsenenalter weitaus schlimmer. Ein schwacher Trost.

Nach einer Woche ging es mir besser. Nach zwei Wochen war der Spuk vorbei. Einerseits war ich froh, dass es zu keinen Komplikationen gekommen ist; andererseits war der Verlauf der Windpocken derart stark, dass ich kaum nachgekommen bin, die Schüttelmixtur aufzutragen. Spätestens dann, wenn man sich für eine Woche nicht den Kopf wäscht, weil die Bläschen sogar auf der Kopfhaut sind, beginnt man die Windpocken tatsächlich zu hassen.
Schmerzen durch Spinalkanalstenose und medikamentöse Behandlung mit Pregabalin
Aufgrund eines degenerativen Halswirbelsäulensyndroms (Spinalkanalstenose) habe ich Nervenschmerzen, die sich vom Nacken bis ins Gesicht ziehen. Diese Schmerzattacken dauern nur ein paar Sekunden, sind aber schmerzhaft und sehr unangenehm. Seit Februar 2015 bekomme ich dagegen Pregabalin (Lyrica), was ich zunächst in der Dosis von 75 mg zweimal am Tag genommen habe. Gegen die Schmerzen im Nacken habe ich zusätzlich Schmerzmittel bekommen.

Ich habe viele Untersuchungen über mich ergehen lassen und merkte mit der Zeit, dass die 75 mg nicht mehr ausreichten, weil die Nervenschmerzen schlimmer wurden. Die Ärzte setzten die Dosis hoch auf zweimal 100 mg, was ich täglich nehmen musste. Nun stellten sich auch langsam viele Nebenwirkungen ein. Ich war extrem müde, so müde, dass mir von einer Sekunde auf die andere die Augen zufielen. Ich bekam ein Engegefühl in der Brust und bin mit den Symptomen auch zum Kardiologen gegangen. Der konnte trotz Untersuchungen nichts finden. Luftnot nach kurzer Anstrengung was das Nächste, was sich massiv einstellte. Damit bin ich zum Lungenarzt gegangen, habe alles untersuchen lassen und einen Lungenfunktionstest gemacht. Dann habe ich ein Asthmaspray bekommen, was mir aber nicht hilft. Ich kämpfe mit Gedächtnisausfällen und kann mir manche Dinge nicht merken, auch wenn sie erst kurz vorher gesagt wurden.

Trotz Pregabalin habe ich Rückenschmerzen und die Gelenke schmerzen auch. Nach der ersten Einnahme am Tag habe ich ein Trunkenheitsgefühl, ohne Alkohol getrunken zu haben. Die auftretenden Stimmungsschwankungen lassen mich oft anders reagieren als notwendig und haben leider schon oft für Stress in der Familie gesorgt. Immer wieder habe ich das Gefühl, Fieber oder eine Grippe zu bekommen, was sich aber nie bestätigt. Ich leide unter Kraftlosigkeit und kann viele Dinge nicht mehr ausüben, weil mir die Kraft dazu fehlt. Und um Sachen auszuführen, müsste ich meine Antriebslosigkeit überwinden, die ich auch erst habe, seit ich das Pregabalin einnehmen muss.

Außerdem leide ich an Entzugserscheinungen, wenn ich das Mittel nicht regelmäßig einnehme. Dies ist meistens morgens der Fall, wenn ich in der Nacht zu lange geschlafen habe. Dann schmerzt jeder Teil meines Körpers und ich muss mich nach der Einnahme meiner Medikamente erst mal hinlegen, bis sie zu wirken beginnen.

Seit Mai 2016 bin ich auf der Höchstdosis angelangt und nehme zweimal täglich 300 mg Pregabalin ein.

Autofahren ist mit diesem Mittel verboten, weil es zu einer akuten Müdigkeit führen kann. Ich bin damit immer auf einen Fahrer angewiesen. Ich habe zudem das Gefühl, als stände ich permanent unter Drogen.

Pregabalin macht körperlich abhängig und muss, wenn es abgesetzt werden soll, langsam ausgeschlichen werden. Demnächst steht bei mir eine Wirbelsäulenoperation an, wo die Ursache für die Schmerzen und die Nervenschmerzen beseitigt wird. Danach hoffe ich, dass ich das Pregabalin langsam ausschleichen kann und mein Leben wieder lebenswert wird. Im Moment ist ans Absetzen nicht zu denken, da selbst die Höchstdosis keinen vollständigen Erfolg zeigt. Die Nervenschmerzen treten unter dem Medikament nur selten auf, sind aber nach wie vor präsent. Eine Alternative zum Pregabalin gibt es nicht. Der Vorgänger Gabapentin ist ähnlich wie das Pregabalin, jedoch nicht so wirkungsvoll, weswegen es als Alternative herausfällt. Pregabalin wurde zugelassen für generalisierte Angststörungen, neuropathische Schmerzen und Epilepsie.
Erfahrungsbericht zu "Ramipril" bei Bluthochdruck (essentielle Hypertonie) und Nebenwirkungen
Ich bin 39 Jahre alt und berichte über meine Erfahrungen mit dem Wirkstoff Ramipril, ein sogenannter ACE-Hemmer. Schon als Heranwachsender war mir diese Substanz nicht unbekannt, denn meine Eltern aber auch meine Geschwister mussten Ramipril schon seit einiger Zeit wegen ihres erhöhten Blutdrucks dauerhaft einnehmen. Unser Hausarzt hat uns auch schon alle darüber aufgeklärt, dass bei uns eine familiäre Form der Hypertonie, die wahrscheinlich genetisch bedingt ist, vorliegt. Schon als Kind wurden deshalb auch meine Blutdruckwerte mehrmals jährlich überprüft. Als ich dann 21 Jahre alt war, habe ich mir dann selbst ein Blutdruckmessgerät angeschafft, damit ich mir den Blutdruck regelmäßig auch am Handgelenk messen konnte.

Mein Hausarzt war mit diesem Gerät einverstanden und hat die damit gemessenen Blutdruckwerte auch mit seinem Blutdruckmessgerät in der Praxis verglichen. Ich kann wirklich sagen, dass bei mir der hohe Blutdruck praktisch von einem zum anderen Tag ausgebrochen ist, es war in meinem 26. Lebensjahr während einer Nachtschicht, als ich plötzlich Doppelbilder sah und mir furchtbar schwindelig wurde. Mein Chef war so nett, mich gleich nach Hause zu schicken, ich legte mich dann ins Bett und suchte gleich morgens die Ambulanz auf. Der Aufnahmearzt bekam einen Schreck, als er meinen Blutdruck gemessen hatte, der immerhin 260 zu 120 mmHg, also sehr hoch, war. Der Arzt konnte auch nicht verstehen, dass ich nicht direkt nach meiner Schicht ins Krankenhaus gekommen war, ich hätte ja auch den Notarzt rufen können.

In den folgenden Tagen wurde ich im Krankenhaus diagnostisch ganz durchgecheckt, es wurden aber keine Organschäden nachgewiesen, die den hohen Blutdruck hätten erklären können. Auch während des Krankenhausaufenthaltes waren die Blutdruckwerte immer ziemlich hoch, trotz der Blutdruck senkenden Medikamente, die ich dort einnehmen musste. Letztendlich handelte es sich dann um eine sogenannte essenzielle Hypertonie, also ein hoher Blutdruck, bei dem die genaue Ursache nicht festgestellt werden kann. Zur Dauermedikation bekam ich Ramipril verordnet, aber nicht als alleinige Blutdruck senkende Substanz. Sondern ich musste ab diesem Zeitpunkt eine sogenannte Dreierkombination einnehmen.

In einer Tablette sind also drei Blutdruck senkende Substanzen enthalten, nämlich Ramipril, Amlodipin und Hydrochlorothiazid. Der Arzt hat mir auch genau erklärt, wo diese Medikamente im Körper ansetzen und wirken. Es ist so, dass sich diese Medikamente gegenseitig in ihrer Blutdrucksenkenden Wirkung verstärken. Nach einiger Zeit führte mein Hausarzt eine sogenannte Langzeitblutdruckmessung über 24 Stunden mit mir durch. Dabei bekommt man die Manschette an den Oberarm angelegt und bewegt sich dann den ganzen Tag damit in seinem Alltag, wobei der Blutdruck alle 30 Minuten, auch nachts, gemessen wird.

Unter der Einnahme von Ramipril haben sich die Werte, wie bei meinen nächsten Angehörigen auch, schnell wieder normalisiert. Doch nach etwa neun Jahren täglicher Einnahme von Ramipril, die ich bisher ganz ausgezeichnet vertragen hatte, stellten sich plötzlich Nebenwirkungen ein. Ich bekam eine Halsentzündung (Pharyngitis), die einfach nicht verschwinden wollte. Da sich mein Hausarzt aber mit den Medikamenten-Nebenwirkungen von Ramipril sehr gut auskannte, vermutete er eben keine Infektion, sondern eine Unverträglichkeit auf den Wirkstoff Ramipril. Der Arzt erklärte mir, dass diese Nebenwirkung gar nicht so selten auftreten würde. Insbesondere kann diese chronische Halsentzündung durch den Wirkstoff Ramipril auch dann entstehen, wenn man das Medikament zuvor jahrelang gut vertragen hatte.

Das mein Hausarzt auch diesmal recht hatte, merkte ich daran, dass die schlimmen Halsschmerzen praktisch von einem zum anderen Tag verschwanden, nachdem Ramipril abgesetzt wurde. Leider zeigte sich, dass der Blutdruck schnell wieder anstieg. Doch aufgrund der massiven Nebenwirkung kann ich Ramipril leider nicht mehr einnehmen und mein Hausarzt machte sich Gedanken über einen Ersatzwirkstoff. Heute nehme ich anstatt Ramipril den Wirkstoff Valsartan und komme damit bis jetzt gut zurecht. Bei meinen Verwandten ist diese Ramipril Nebenwirkung trotz jahrzehntelanger Einnahme bis jetzt allerdings nicht aufgetreten, sodass sie es auch weiterhin zur Behandlung ihres hohen Blutdrucks täglich einnehmen.
Erfahrungsbericht: Knochenbruch am Handgelenk - Unfall, Operation und Rehabilitation
Beim morgendlichen Verlassen der Wohnung auf dem Weg ins Büro war weder absehbar noch erkennbar, wie dieser Tag enden sollte. Drei Stunden später am späten Vormittag war es soweit. An diesem Spätherbsttag war der Bürgersteig durch feuchtes Laub sehr glitschig. Mein Schuhwerk mit Ledersohle war darauf nicht eingerichtet. Von einer auf die andere Sekunde rutschte ich nach hinten weg und schlug mit dem gesamten Körper auf den Boden. Wie es heißt, war ich für einige Sekunden weg. Mein rechter Arm lag unter meinem Oberkörper. Ich musste mir selbst helfen. Das war schwierig genug, zumal kein Passant zugegen war. Ich fühlte mich insgesamt schlecht, setzte mich auf die Bordsteinkante vom Bürgersteig und schleppte mich dann schrittweise ein-, zweihundert Meter weiter zu einem Bürohaus als meinem ursprünglichen Ziel. Dort setzte ich mich auf die Treppenstufen und wartete ab – worauf, kann ich nicht sagen.

Doch alsbald kam Hilfe, und ab dann war ich in dem beschützenden Kreislauf der medizinischen Versorgung. Der Unfall geschah in dem Vorort einer Großstadt mit ihrer dementsprechenden Dichte an Rettungsdienst und medizinischer Versorgung. Mit einem Rettungswagen wurde ich in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses gefahren. Dort war ich um diese Tageszeit keineswegs der einzige Notfall. Die Erstversorgung war fürsorglich und umsichtig. Der „Knackpunkt“ war mein rechtes Handgelenk. Die Frage lautete: Starke Verstauchung oder Knochenbruch. Eine Stunde nach dem Röntgen stand die Diagnose mit Handgelenkbruch unabänderlich fest. Ich musste mich ab sofort auf eine Operation sowie auf die Anschlussbehandlung einstellen. Der Tag und die kommenden Wochen verliefen dadurch komplett anders als geplant.

Nachdem mir ein Notverband angepasst worden war, wurde ich entlassen. Mit einem Taxi fuhr ich in meine Wohnung. Mittlerweile war ich „wieder klar bei Verstand“ und organisierte meine weitere Behandlung. Wenige Stunden später war ich Tagespatient in der Uniklinik an meinem Wohnort. Dort erfuhr ich, wie es weitergehen sollte. Die Operation wurde für den übernächsten Tag angesetzt. In der Zwischenzeit wurde mein gebrochenes Handgelenk „fixiert“ und mit einem Hartschalenverband „ruhig gestellt“. Nun war ich so richtig körperlich gehandicapt. Erst jetzt spürte ich bewusst die sturzbedingten Prellungen an Hüfte und Oberkörper. Für die nächsten Stunden und Tage wurden mir leichte Beruhigungsmedikamente verabreicht. Dadurch kam ich zur Ruhe, konnte gut schlafen und spürte kaum Schmerzen. Am OP-Tag wurde ich vom Klinikpersonal auf den Eingriff unter Vollnarkose frühmorgens vorbereitet. Mittags wachte ich in meinem Krankenzimmer auf. Mir wurde gesagt, dass die Operation komplikationslos war und ich jetzt einige Wochen Geduld haben müsste. Der anschließende mehrtägige Krankenhausaufenthalt war notwendig, um den beginnenden Heilprozess ärztlich zu begleiten. Auf die Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten verzichtete ich weitgehend, weil mir ruhigstellende Tabletten wie „Buscopan“ genügten. Ich musste absolut still liegen, wobei mein rechter Arm in eine Liege-/Haftschale fixiert war.

So verbrachte ich auch die nächsten zwei, drei Wochen in einem Krankenbett zuhause. Ich hielt mich strikt an die ärztliche Anweisung, zumal mir vorübergehend eine Titanplatte zur Fixierung der Bruchstelle implantiert worden war. Vier Wochen später wurde der Gipsverband entfernt und anhand einer Röntgenaufnahme bestätigt, dass die Bruchstelle gut verheilt sei. Jetzt begann die nochmals längere Reha-Phase. Dazu gehörten Massagen und Bewegungsübungen mit Fingern sowie Handgelenk. Das war insgesamt lästig und mühsam, jedoch sehr hilfreich. Ich verzichtete auf das Entfernen der eingesetzten Titanplatte, was sich anschließend als wirklicher Fehler erweisen sollte. Bis heute ist durch dieses Implantat die Beweglichkeit des Handgelenkes spürbar eingeschränkt. Es ist dauerhaft, beispielsweise bei Gartenarbeiten, nicht belastbar und schmerzt. Das jetzige Entfernen wäre eine weitere, erneute Operation mit vergleichbaren Heilfolgen wie damals. Das wollte und möchte ich mir auch heute ersparen. Wegen diesem Knochenbruch wurde mir von der privaten Unfallversicherung ein vorübergehender, 20%iger Grad der Behinderung, kurz GdB zugestanden. Als Entschädigung und „kleines Trostpflaster“ bekam ich einmalig einige Tausend EUR ausbezahlt.

Als Resümee kann ich festhalten, dass eine unachtsame Sekunde einiges verändert hat. Medizinische Versorgung und Krankenhausbehandlung waren insgesamt gut, mehr als zufriedenstellend sowie professionell. Mit den Folgen muss ich selbst klarkommen.