Emoji mit Erkältung

Nebenwirkungen Antibabypille Femigoa - mit Haarausfall, brüchigen Nägeln, empfindlichen Brüsten und mehr

Betrifft: Ethinylestradiol, Levonorgestrel, Femigoa®

Nebenwirkungen

empfindliche Brüste, veränderte Stimme, unreine Haut, Haarausfall, brüchige Nägel, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Migräne, Libidoverlust, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen

Erfahrungsbericht

Ich habe schon mit 12 meine Periode bekommen und von Beginn an starke Regelschmerzen verspürt. Erst mit 17 allerdings habe ich, nach Empfehlung meiner Frauenärztin, die mich aber auch darauf aufmerksam machte, dass ich ab jetzt hormonell in einem anderen Körper lebe, dann die Antibabypille Femigoa genommen. Tatsächlich konnte ich eine Verminderung der Regelschmerzen erreichen, habe aber dafür empfindlichere Brüste bekommen, die schnell schmerzten. Außerdem kam mein vorher sehr regelmäßiger Zyklus durcheinander und in den ersten Monaten der Einnahme hatte ich öfter ein oder zwei Monate überhaupt keine Regelblutung. Daneben haben sich schon relativ bald weitere Nebenwirkungen gezeigt. Meine Stimme hat sich verändert und ich konnte manche Töne nicht mehr singen. Meine sonst nicht zu Unreinheiten neigende Haut wurde schlechter und schlechter. Zusätzlich sind meine Nägel brüchig und weich geworden und teilweise stark bis ins Nagelbett eingerissen. Auch habe ich deutlich mehr Haare verloren als sonst, die dann allerdings mit der Zeit wieder nachgewachsen sind und in Form von Stoppeln auf der Kopfhaut zu sehen waren. Innerhalb des ersten Jahres der Femigoa-Einnahme habe ich zudem sieben Kilo zugenommen, was ich im Nachhinein auch der Wirkung der Antibabypille zuschreibe.

Nach einiger Zeit der Einnahme hatten sich die oben genannten Symptome verbessert. Allerdings litt ich dann plötzlich unter starken Kopfschmerzen und Migräneanfällen. Nur durch Zufall brachte mich meine Frauenärztin darauf, dass dies bei vielen Frauen häufig in dem Zeitraum, in der die Blutung in der Einnahmepause dann einsetzt, der Fall ist und als ich das beobachtet hatte, stellte ich fest, dass dies auch bei mir so war. Nachdem ich dann auch noch häufiger Schmerzen in den Beinen hatte, riet mir meine Ärztin zum Absetzen der Pille, da sie meinte, es könne eine beginnende Thrombose vorliegen.

Nachdem ich die Antibabypille Femigoa dann auch tatsächlich einige Zeit abgesetzt hatte, sind mir noch zwei weitere starke Veränderungen aufgefallen. Die Libido, die offensichtlich in der Zeit der Pilleneinnahme stark abgenommen hatte, was allerdings mehr ein schleichender Prozess gewesen war, kehrte wieder zurück. Die sonst öfter vorherrschende Müdigkeit und Trägheit war ebenfalls plötzlich verschwunden. Gleichzeitig gingen die Symptome des prämenstruellen Syndroms stark zurück. Während ich vorher in manchen Zyklusphasen enorm aggressiv und leicht reizbar war, spürte ich diese zyklusbedingten Schwankungen nach einiger Zeit ohne Pille immer weniger und fühlte mich insgesamt auch in der Zeit der Periode emotional ausgeglichener und weniger launenhaft.

Einnahme der Femigoa: 1 mal täglich, 21 Tage am Stück für 8 Jahre
Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.