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Nebenwirkungen Propranolol gegen Bluthochdruck - mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Schwitzen, Schlafstörungen und Übelkeit

Betrifft: Propranolol

Nebenwirkungen

Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Schwitzen, Schlafstörung, Übelkeit

Erfahrungsbericht

Wozu habe ich Propranolol verwendet? Mein Blutdruck war sehr hoch, mein Herzschlag entsprechend schnell. Aus diesem Grund kam ich nur schwer zur Ruhe, sondern hörte ständig das Schlagen meines Herzens in meinen Ohren. Hinzu kommt, dass ich gerade bei Wetterumschwüngen sehr unter Migräneanfällen leide. Dies war im Grunde die Ausgangsposition, weshalb mein Arzt mir zur Verwendung von Propranolol riet.

Im Folgenden kann ich lediglich über meine Erfahrungen mit dem Medikament Propranolol berichten bzw. bezüglich der bei mir auftretenden Nebenwirkungen. Besonders häufig traten während meiner vergleichsweise kurzen Medikamentenphase Müdigkeit und Kopfschmerzen auf. Zudem hatte ich das Gefühl, ständig auf Achse sein zu müssen und ich konnte nicht zur Ruhe kommen. Aus diesem Grund schwitzte ich übermäßig viel, insbesondere nachts, während ich versuchte, zu schlafen.

Das war allerdings eines der größten Probleme, die die Medikamenteneinnahme mit sich brachte – meine andauernden Schlafstörungen. Nachdem ich die Tabletten etwa eine Woche eingenommen hatte, zeigten sich zudem eine übermäßige Magenempfindlichkeit und Übelkeit. Neben den Schlafstörungen kann es nach einigen Tagen auch zu weiteren Magen-Darm-Beschwerden. Mir war zwar bewusst, dass es sich um Nebenwirkungen handeln wird, versuchte ich es dennoch, durchzuhalten. Der Gedanke, dass sich der Körper auch dran gewöhnen kann, stand dahinter. Erst dann ging ich zum Arzt, um diesem von den auftretenden Nebenwirkungen in Kenntnis zu setzen. Allerdings konnte ich das Medikament nicht sofort absetzen, sondern musste die Dosis zunächst reduzieren. Danach ging es mir deutlich besser, die Nebenwirkungen sind vergleichsweise schnell abgeklungen.

Die Dosierung ist bei jedem Verwender individuell anzupassen, aber ich musste morgens und abends eine Tablette (STADA 40 mg) unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Dies erfolgte über einen Zeitraum von zwei Wochen, danach durfte ich die Dosis langsam reduzieren und absetzen, da sich Nebenwirkungen zeigten. Im Übrigen bin ich weiblichen Geschlechts und Baujahr 1984.
Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.