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Nebenwirkungen Pantoprazol gegen Sodbrennen - mit Bluthochdruck, Schwindel, dünnflüssigem Stuhl und Kribbeln in Armen und Füßen

Betrifft: Pantoprazol

Nebenwirkungen

Bluthochdruck, Übelkeit, Schwindel, Kribbeln in den Armen, dünnflüssiger Stuhl, Kribbeln in den Füßen

Erfahrungsbericht

Durch Rauch, Alkohol, fettiges Essen und Stress können Magenbeschwerden ausgelöst werden. Nun trage ich all diese Sachen mit mir herum und hatte vor einiger Zeit vermehrt mit Sodbrennen zu kämpfe. Mal war es weniger schlimm, andere Male wurde ich nachts vor Schmerzen wach und konnte nicht mehr schlafen. Ein Gang zum Arzt brachte mir das Medikament Pantoprazol (ADGC 20 mg), welches ich einmal am Tag einnehmen sollte, um Ruhe zu bekommen. Mich hat schon damals etwas gestört, dass nach meiner Lebensweise erst gar nicht gefragt wurde. Doch diese mag man ja selten ändern, daher nahm ich fleißig die Tabletten.

Jeden Morgen eine und ich hatte meine Ruhe. Zumindest für die erste Woche. Dann fingen die Probleme an. Das Sodbrennen war zwar weg, aber mich überkamen immer wieder leichte Attacken, in denen mein Blutdruck in die Höhe schnellte, ab und an bis 190/110. Mir wurde kalt, schlecht, ich sah aus wie eine weiße Wand. Der Schwindel ließ nach einer Weile wieder nach, also alles wie gehabt. Schlimmer wurde es dann, als meine Füße und Arme, vermehrt linksseitig, immer öfter anfingen zu kribbeln. In den nächsten Tagen wurde mein Stuhlgang immer schleimiger, auch dünner. Ich fühlte mich schwächer mit jedem Tag. Dazu kamen immer wieder auch die Attacken mit Schwindelanfällen und dem plötzlich hohen Blutdruck. In diesen Momenten wurde mir kalt und heiß zugleich, sodass einmal auch der Notarzt kommen musste.

Im Krankenhaus wurden dann sämtliche Tests gemacht. Mein B12-Wert war drastisch verringert, was wohl sicher vom Pantoprazol gekommen ist. Die Ärzte rieten zum sofortigen Einnahmestop. Da sich dabei die Nebenwirkungen nochmal hochschaukeln konnten, wurde ich noch drei Tage dabehalten. Das war auch besser so, denn plötzlich kam mein Körper ohne das Medikament scheinbar auch nicht mehr aus. Die viele Säure kam mir übel aufgestoßen, die Schmerzen waren unermesslich. Doch durch gute Betreuung und Gegenmittel, konnte ich nach drei Tagen wieder nach Hause gehen. Meine Schwächezustände verwandelten sich in neues Wohlbefinden. Es hat wohl alles nur am Rauchen und Alkohol gelegen, denn das habe ich seitdem eingestellt, den Alkohol auf ein Minimum in der Woche reduziert. Siehe da, es geht auch ohne Medikamente.
Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.