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Nebenwirkungen Escitalopram (Cipralex 10mg) gegen geringes Selbstwertgefühl und Depression - mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Durst

Betrifft: Escitalopram, Cipralex®

Nebenwirkungen

Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Durst

Erfahrungsbericht

Da ich an einem geringen Selbstwertgefühl leide und sehr wenig von mir selbst halte, fiel ich in eine leichte Depression, verbunden mit einer Zwangs- und Angststörung.
Anfangs bekam ich im Beisein von Menschen sofort Panikattacken, ganz besonders, wenn ein Mann unmittelbar in meiner Nähe war. Da dadurch die Lebensqualität enorm eingeschränkt wurde und man sich nicht nur selbst, sondern anderen auf den Wecker ging, beschloss ich mir professionelle Hilfe zu suchen, um meine Probleme aufzuarbeiten.

Mein Psychiater bzw. Hausarzt haben mir das Antidepressivum Cipralex 10mg (Escitalopram) empfohlen. Ich war anfangs gegen jegliche Art von medikamentöser Behandlung, musste nach einigen Jahren im Kampf mit mir selbst aber feststellen, dass ich aus diesem Teufelskreis alleine nicht mehr herauskomme.

Da Cipralex zu den Selektiven Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SSRIs) gehört, hilft es die Serotoninwirkung im Gehirn zu normalisieren und man fühlt sich dadurch entspannter, freier und hat auch nicht mehr diese Angstzustände, die einem die Nächte rauben und den Tag verhauen.

Die Tabletten entfalten die komplette Wirkung nach zirka einem Monat. Ich habe aber nach zwei bis drei Wochen schon eine deutliche Besserung meiner Stimmung gemerkt. Ich konnte die Nächte seit langem endlich wieder durchschlafen.

Eine der, meiner Meinung nach schlimmsten, Nebenwirkungen ist die extreme Müdigkeit am Anfang der Einnahme. Man ist extrem antriebslos, obwohl man sich von seinen Gefühlen her sehr gut fühlt. Was mir hier geholfen hat, war Magnesium. Auch heute, sechs Monate nach der erste Einnahme, nehme ich es noch regelmäßig, da ich nach wie vor ein wenit müde bin.

Mir ist auch aufgefallen, dass ich durstiger bin, als vorher. Vor allem in der Nacht könnte ich literweise trinken.

Weitere Nebenwirkungen sind mir nicht aufgefallen. Ich nehme die Cipralex nun seit gut sechs Monaten und fühle mich, wie schon seit langem nicht mehr, glücklich und mit viel weniger Angst. Was ich auch dazu sagen muss ist, dass man trotz der Tabletten zusätzlich an sich arbeiten muss, da diese nur unterstützend sein sollten. Wer sich aber regelmäßig mit seinem Selbstwertgefühl beschäftigt und sich gutes zuredet sowie positiv denkt, der hat sehr gute Chancen die Tabletten schon bald ausschleichen zu lassen. Ich persönlich werde die Cipralex noch einige Monate nehmen und dann nach Absprache mit meinem Arzt versuchen ohne sie auszukommen. Das Gefühl dee Abhängigkeit, was Antidepressiva leider nachgesagt wird, empfinde ich nicht, im Gegenteil.

Cipralex wird unabhängig von Mahlzeiten einmal täglich eingenommen. Je nach Ansprache mit dem Arzt und Stärke der Krankheit sollte, meiner Erfahrung nach, die Einnahmedauer mindestens sechs Monate dauern.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.