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Nebenwirkungen Tramadol Tropfen - mit Übelkeit, Benommenheit (benebelt im Kopf), Abhängigkeit und Appetitlosigkeit

Betrifft: Tramadol

Nebenwirkungen

Übelkeit, Benommenheit, Stimmungsaufhellung, Abhängigkeit, Appetitlosigkeit

Erfahrungsbericht

Ich wurde 2013 wegen mehrfachen Bandscheibenproblemen mit Tramadol behandelt.

Aufgrund anderer Erkrankungen vertrage ich viele andere Schmerzmittel nicht, außerdem waren die Schmerzen so stark, dass ich kaum noch laufen und mich bewegen konnte. So kam es zur Behandlung mit Tramadol-Tropfen (Tramadol - ct 100mg/ml Tropfen). Ich habe das Medikament über ungefähr sechs Wochen täglich einnehmen müssen. Dabei wurden die Schmerzen wirklich erträglich, sodass ich auch zur Physiotherapie gehen konnte.

Trotzdem bemerkte ich gerade am Anfang ein paar Nebenwirkungen. Mit den ersten Einnahmen, ich habe mich übrigens immer sehr genau an die Packungsanleitung und die Anweisungen meiner Ärzte gehalten, wurde mir furchtbar übel. Einmal musste ich mich sogar übergeben.

Ich war in den ersten zwei Wochen wie auf Drogen und ziemlich benebelt im Kopf. Das legte sich zum Glück ein wenig. Doch auch wenn das "benebelte Gefühl" nicht mehr so stark war, blieb doch eine Gemütsveränderung. Das Tramadol wirkte wie ein Stimmungsaufheller und ich hatte das Gefühl, das ich jeden Tag diese Dosis brauche. Wie ich jetzt kann Tramadol abhängig machen und ich muss schon sagen, das ich wirklich das dringende Bedürfnis verspürte dieses Medikament immer wieder zu nehmen.

Es fiel mir sehr schwer, nach der Behandlung aufzuhören. Ich habe es zwar getan, doch den Drang und das Verlangen spürte ich noch lange. Während der Behandlung kam dazu, das ich keinen Appetit mehr hatte und kaum, noch was gegessen habe. Dadurch habe ich stark abgenommen. Ich konnte mich auch auf der Arbeit kaum konzentrieren. Auch privat stand ich ständig neben mir und konnte weder Gesprächen noch Filmen oder sonstigen Dingen folgen. Auto fahren konnte und durfte ich damit nicht mehr. Dieses "benebelte Gefühl" war neben dem Drang das Medikament zu nehmen, wirklich die stärkste Nebenwirkung. Alle anderen verliefen sich nach ein bis zwei Wochen.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.