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Nebenwirkungen Antibabypille Madonella - mit Migräne, Bauchschmerzen und geschwollenen Beinen

Betrifft: Levonorgestrel, Ethinylestradiol, Madonella®

Nebenwirkungen

Bauchschmerzen, geschwollene Beine, Migräne

Erfahrungsbericht

Der Weg, die richtige Antibabypille zu finden, war sehr beschwerlich. Bevor ich überhaupt die Pille verschrieben bekommen durfte, musste ich bei meinem Frauenarzt eine Blutabnahme durchführen. Vorab musste nämlich abgeklärt werden, ob ein Risiko betreffend Thrombose besteht. Da das Ergebnis negativ war, bekam ich mein Rezept. Die ersten Monate wechselten die verschriebenen Pillen oftmals, da mein Arzt und ich noch auf der Suche nach der richtigen Pille waren. Daher bekam ich eines Tages das Rezept für die Pille Madonella (Wirkstoffe: Levonorgestrel 0,15 mg und Ethinylestradiol 0,03 mg). Meine erste Begeisterung zeigte sich in der Apotheke, da die Packung, verglichen zu den anderen, nur ein Drittel kostete. Ausgehend von der Tatsache, alle drei Monate ein Folgerezept zu brauchen, war die preisliche Komponente schon ein Pluspunkt für mich.

Die Freude über diese Pille währte aber nicht lange. Ich hatte die Pille nur eine Woche in Verwendung, als die ersten Nebenwirkungen auftraten. Zu Beginn nahm ich leichte Bauchschmerzen wahr, schob diese aber meiner Ernährung oder einer bloßen Magenverstimmung zu. Eine weitere Veränderung war für mich das unangenehme Gefühl in meinen Beinen und die sichtbare Schwellung. Aus den Jahren zuvor wusste ich, dass meine Beine im Bereich der Waden und Knöchel für Schwellungen empfindlich waren. Doch diese gingen oftmals einem Grund voraus, zum Beispiel übermäßiger Anstrengung. Doch die damaligen Schwellungen waren spürbar unangenehmer, wodurch hinhocken praktisch unmöglich wurde. Wie die Bauchschmerzen tat ich sie als lästige Nebenwirkung ab und war bereit die Pille Madonella weiterhin zu nehmen, obwohl mein Arzt bei jedem Besuch meinte, dass ich bei Beschwerden sofort kommen sollte.

Das Angebot musste ich kurze Zeit später jedoch tatsächlich in Anspruch nehmen, als ich eines Morgens mit stechenden Schmerzen oberhalb meines linken Auges wach wurde. Obwohl ich vorher noch nie Migräne hatte, wusste ich sofort, was mit mir los war. Das bloße Öffnen der Augen versetzte mir einen regelrechten Stich im Kopf und nur Sekunden später musste ich mich auch schon übergeben. Am selben Tag habe ich die Einnahme von Madonella abgebrochen und hatte seither nie mehr Migräne.

Meine Dosierung war gering und ich nahm sie nur zehn Tage.
Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.