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Nebenwirkungen Antibabypille Amicette - mit Blutungen, Kopfschmerzen und Libidoverlust

Betrifft: Ethinylestradiol, Norgestimat

Nebenwirkungen

Blutungen, Kopfschmerzen, Libidoverlust, Amicette

Erfahrungsbericht

Nach der Geburt mussten mein Partner und ich uns Gedanken über die Verhütung machen. Die Panik vor einer frühen Folgeschwangerschaft war groß, so entschieden wir uns in Absprache mit meiner Frauenärztin für die Antibabypille Amicette® 250mg (Wirkstoffe: Ethinylestradiol und Norgestimat).

Wie in der Packungsbeilage empfohlen, begann ich am ersten Tag meiner folgenden Menstruationsblutung mit der Einnahme einer Pille pro Tag. In diesem Zyklus blutete ich auch sehr lange, obwohl meine Regel früher meist nach 5 Tagen verschwunden ist. Diesmal hatte ich mehr als 14 Tage mit Blutungen zu kämpfen. Da ich verunsichert war, rief ich meine Frauenärztin an. Sie sagte, dass dies normal ist beim Neubeginn mit einer Antibabypille und ich die Amicette die vereinbarten 21 Tage weiternehmen soll. Die Blutung verschwand dann auch und ich hatte etwas Ruhe.

Am 2. Tag nach der letzten Pilleneinnahme bekam ich starke Kopfschmerzen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das noch in keinen Zusammenhang gebracht. Später habe ich dann aber beobachtet, dass diese Kopfschmerzen immer am 2. Tag nach der letzten Pille auftreten. Sie waren teilweise heftig und ließen sich auch mit Schmerzmitteln nicht in den Griff bekommen. Bei einem Gespräch mit meiner Frauenärztin bestätigte sie mir, dass es sich wohl um eine durch die Pille ausgelöste Form der Migräne gehandelt hat.

Ich bekam immer am 4. Tag nach der letzten Pille die erwartete Abbruchblutung. Ich hatte dabei keinerlei Beschwerden, die ich aber nie bei meiner Regelblutung hatte. Jedoch erstreckte sich auch in den folgenden 5 Zyklen die Blutung immer bis mindestens zum 14. Einnahmetag. Das war schon sehr lästig für mich.

Außerdem bemerkte ich, dass die Lust auf meinen Partner immer weniger wurde. Wir hatten keine Beziehungsprobleme und ich fand ihn auch weiterhin anziehend, aber ich hatte einfach kein Verlangen danach, mit ihm zu schlafen. „Wozu hormonell verhüten, wenn man ja doch keinen Sex hat“ dachte ich mir und auch mein Partner war zusehends genervt. In Verbindung mit dem Migränekopfschmerz und der 2 Wochen lang anhaltenden Abbruchblutung entschieden wir uns nach 6 Monaten dazu, kein weiteres Rezept für die Amicette zu holen und andere Verhütungsmethoden zu testen.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.