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Nebenwirkungen Promethazin gegen Panikstörung und Depressionen - mit Müdigkeit, Jucken, Schwindel und mehr

Betrifft: Promethazin, Proneurin®

Nebenwirkungen

Sedierung, Schwindel, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, verminderter Durst, Jucken

Erfahrungsbericht

Ich habe Promethazin (Marke: Proneurin) im September 2016 verschrieben bekommen. Beziehungsweise bekam ich es zuerst als Notfallmedikament bei einem Nervenzusammenbruch. Ich leide an einer Panikstörung und Depressionen.
Ich bekam 25 mg und das alle drei Stunden, maximal sechs Mal am Tag. In dieser Dosierung habe ich das Medikament auch einige Wochen (ca. sechs Wochen) eingenommen, danach nur noch morgens und abends jeweils 50 mg, auch noch über weitere drei Monate.

Am Anfang wurde ich einfach nur ruhig durch das Medikament. Ich konnte nicht mehr denken, ich saß einfach nur da und war völlig ausgeschaltet. Nach einigen Tagen setzten allerdings extreme Kreislaufprobleme ein. Mir war oft schwindelig und kodderig. Außerdem war ich überhaupt nicht mehr klar im Kopf. Was in meinem Zustand erst Mal nichts Schlimmes war. Doch die Kreislaufprobleme steigerten sich. Ständig hatte ich so ein komisches Gefühl, als wenn eine Welle durch mich durchläuft. Eine Welle von Müdigkeit und irgendwie immer so, als wenn ich jeden Moment in Ohnmacht fallen würde.

Weitere Dinge die ich bemerkt habe waren Appetitlosigkeit, verminderter Durst und trockene und juckende Haut. Ich musste in diesen Monaten ständig von meinem Mann daran erinnert werden etwas zu essen und zu trinken. Außerdem habe ich mich ständig gekratzt, weil meine Haut am ganzen Körper so gejuckt hat. Mit jeder Menge Bodylotion ließ sich das aber in den Griff bekommen.

Die stärkste Nebenwirkung war allerdings die ständige Müdigkeit. Ich hätte fast die ganze Zeit schlafen können und an denken oder arbeiten war in den ersten Wochen bei mir überhaupt nicht zu denken. Es war eine permanente bleierne Müdigkeit, so ein bisschen wie kurz vor dem Einschlafen nur halt den ganzen Tag lang. Auch die Kreislaufprobleme machten mir enorm zu schaffen, da diese meine Panikattacken verstärkten bzw. begünstigten. Das war auch der Grund, warum meine Ärztin mich dann auf ein anderes Medikament umgestellt hat.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.