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Nebenwirkungen Metformin bei Insulinresistenz - mit Durchfall und Bauchschmerzen

Betrifft: Metformin

Nebenwirkungen

Durchfall, Bauchschmerzen

Erfahrungsbericht

Metformin wurde mir auf anraten meiner Frauenärztin verordnet. Da ich jahrelang mit dem Gewicht zu kämpfen habe führte sie bei mir einen Zuckerlangzeittest durch. Das Testergebnis besagt das mein Nüchternzucker zu weit oben liegt. Daraufhin dignostizierte meine Frauenärztin bei mir eine Insulinresistenz sowie das PCO-Syndrom. Sie teilte mir mit, dass es nicht unüblich ist bei Frauen die übergewichtig sind - unabhängig von einer Insulinresistenz - Metformin zu verordnen. Metformin soll helfen den Kinderwunsch in die Realität umzusetzen. In meinem Fall sollte es aber vorwiegend die Insulinresistenz in den Griff bekommen.

Sie verschrieb mir also das Medikament. Zunächst sollte ich es zwei mal am Tag einnehmen und wenn es keine Beschwerden gibt die Dosis auf drei mal am Tag erhöhen.

Damit das Metformin verträglicher ist soll man es zu den Mahlzeiten einnehmen. Schon bei Beginn der Einnahme hatte ich mit Bauchschmerzen und Durchfall zu kämpfen. Nach ein paar Wochen waren die Nebenwirkungen erst einmal weg.

Also wurde die Dosis wie verordnet von zwei mal täglich auf 3 mal täglich erhöht.

Bereits wenige Tage nachdem die Dosis erhöht wurde begannen wieder die Nebenwirkungen. Die Nebenwirkungen wurden so stark, dass ich irgendwann gezwungen war, mein Essen genau zu planen. Soll heißen, ich musste genau schauen, wo ich esse und ob ich im Notfall schnell eine Toilette in der Nähe habe.

Also suchte ich erneut meine Frauenärztin auf um mit ihr dieses Problem zu besprechen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich innerhalb von sechs Monaten gerade einmal zwei Kilo abgenommen. Was sehr ungewöhnlich ist, wenn man Metformin einnimmt, die Ernährung umgestellt hat und dazu noch Sport macht.

Meine Frauenärztin meinte in dem Gespräch dann, ich solle das Medikament erst mal wie besprochen weiter einnehmen. Eine Wirkung und Linderung der Nebenwirkungen würde schon noch eintreffen.

Ich suchte meinen Hausarzt auf um mir eine zweite Meinung einzuholen. Dieser untersuchte erneut meinen Blutzucker. Er stellte fest, das keine Insulinresistenz vorliegt. In Absprache mit meiner Frauenärztin und meines Hausarztes wurde das Medikament abgesetzt.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.