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Nebenwirkungen Amitriptylin - mit Emotionslosigkeit, Kopfschmerzen, Ohrensausen und mehr

Betrifft: Amitriptylin

Nebenwirkungen

Emotionslosigkeit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Gewichtszunahme

Erfahrungsbericht

Das Amitriptylin habe ich verordnet bekommen, aufgrund chronischer Schmerzen, die laut Ärzten unter anderem eine belastungsinduzierte Symptomatik aufweisen. Andere Medikamente schlagen bei mir nur wenig an und können unter anderem bei dauerhafter Einnahme die Nieren schädigen. Deshalb ist auf Anraten der Ärzte der Versuch mit Amitriptylin gestartet. Doch auch dieses Medikament bringt eine Menge Nebenwirkungen mit sich, mit denen ich mich aber anstelle von chronischen Schmerzen gut arrangieren kann.

Seit der Einnahme des Medikaments fühle ich mich in erster Linie oft sehr emotionslos und abgeschlagen. Viele Dinge machen mir einfach keine Freude mehr. Es fehlt mir einfach der innere Antrieb um Dinge erledigen zu können. Es gibt Tage, da komme ich vor Müdigkeit nicht mal mehr aus dem Bett.
In den ersten Tagen der Einnahme litt ich unter rasenden Kopfschmerzen, die aber wieder verschwunden sind. Nach einer ersten Dosis-Erhöhung war ich wie benommen und nicht mehr in der Lage mich auf den Beinen zu halten. Habe meine Umgebung nicht mehr wahrgenommen und musste mich sofort hinlegen. Aber auch diese Symptomatik habe ich in Absprache mit den Ärzten relativ gut abgefangen, da ich die Tabletten nur noch direkt vor dem Schlafen gehen einnehme. Die Dosiserhöhung hat meinen Kreislauf völlig durcheinander gebracht und oft ist mir richtig schwindelig, was damit zusammen hängt das der Blutdruck durch die Einnahme oft viel zu niedrig ist. Seit einigen Tagen habe ich extremes Ohrensausen, das sich bei Belastung verstärkt. Mein Arzt sagt, auch das sei eine Nebenwirkung des Amitriptylins.

Was mich am meisten stört, ist dass ich seit der Einnahme leider eine deutliche Gewichtszunahme verzeichnen muss, aktuell sind es knapp 5 kg innerhalb der letzten 4 Monate, bei gleichem Essverhalten. Sicher liegt das an der mangelnden Bewegung, die durch das häufige „liegen bleiben“ entstanden ist.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.