Emoji mit Erkältung

Nebenwirkungen Ritalin 10 mg

Betrifft: Methylphenidat, Ritalin®

Nebenwirkungen

Appetitlosigkeit, Schlafstörung, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Morgenübelkeit, Angst, Depression, Zähneknirschen

Erfahrungsbericht

Durch meine tägliche Dosis Ritalin (3 x 10mg) merkte ich schnell erste negative Veränderungen an Körper und Seele. Die ersten Nebenwirkungen traten schon nach relativ kurzer Einnahmedauer auf. All die Jahre während ich Ritalin einnehmen musste litt ich unter sehr verringertem Appetit und konnte auch Nachts nicht mehr so gut schlafen wie zuvor, ich hatte also auch erhebliche Schlafstörungen.

Als ob das noch nicht genug wäre, traten bei mir während meiner gesamten Einnahmezeit auch immer wieder sehr starke Kopfschmerzen auf (besonders bei Wetterumschwung). Nach ca. einem Jahr der regelmäßigen Einnahme bemerkte ich zudem auch eine starke Mundtrockenheit (vor allem Nachts). Zu Beginn der Behandlung mit Ritalin war mir auch stets sehr übel und das vor allem früh morgens nach dem Aufstehen. Ich litt vor allem in der Schule sehr unter Nervosität und hatte ständig Angstgefühle und Versagensängste. Diese Gefühle (vor allem die dauerhafte innere Unruhe) schlugen dann sehr schnell in eine Art depressive Verstimmung um. Ich verhielt mich gegenüber meinen Mitschülern immer mehr aggressiv und das ohne jeglichen Grund eigentlich.

Unbewusst bzw. von mir unbemerkt fing ich auch immer öfter an mit den Zähnen zu knirschen - dies hat natürlich auch Spätfolgen an meinem Gebiss hinterlassen. Oftmals war ich auch einfach sehr verwirrt und wusste mit meiner Zeit einfach nichts sinnvolles anzufangen. Dazu kamen dann auch noch immer wieder Spannungen im Körper. Kaum wurde ich nicht mehr mit Ritalin behandelt, waren auch alle Nebenwirkungen relativ schnell wieder weg und sind nie wieder zurück gekehrt.
Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.