Emoji mit Erkältung

Nebenwirkungen Ramipril (RamiLich 5mg) - starker Husten

Betrifft: RamiLich®, Ramipril

Nebenwirkungen

Husten

Erfahrungsbericht

Ramilich enthält als Wirkstoff Ramipril, einen ACE-Hemmer. Ich bekam ihn zusätzlich zu einem Betablocker, den ich schon über Jahrzehnte nehme, verschrieben, da mein Blutdruck sich trotz Betablocker erhöht hatte und zudem noch ziemlich schwankte.

Einige Wochen nach der ersten Einnahme von RamiLich bekam ich eine starke Erkältung. Nachdem die Schnupfensymtome weg waren, blieb ein hartnäckiger, übler Husten, der sich nicht besserte und zu häufigen und heftigen Hustenattacken führte. Es war so schlimm, dass mir bereits vom Husten alle Rippen weh taten und ich regelrechten Muskelkater bekam. Ich war mehrfach deswegen beim Arzt, es wurden verschiedene Medikamente ausprobiert, nichts half.

Ich hatte im Beipackzettel gelesen, dass Husten als unerwünschte Nebenwirkung von Ramipril auftreten kann, aber ich hatte es nicht damit in Verbindung gebracht. Erst ein Zufall half mir, den Zusammenhang zu erkennen. An einem Morgen vergaß ich, meine Blutdrucktabletten zu nehmen und dachte am Abend dieses Tages, dass mein Husten jetzt ja offensichtlich endlich doch auf dem Weg der Besserung war, denn die Hustenanfälle waren an diesem Tag seltener und auch nicht mehr so heftig. Am Abend ist mir dann eingefallen, dass ich meine Blutdruckmedikamente vergessen hatte und am nächsten Morgen habe ich sie brav wieder geschluckt. Daraufhin kam der Husten in voller Stärke innerhalb des gleichen Tages wieder zurück.

Ich habe mir umgehend einen Termin bei meinem Hausarzt geben lassen, ihm diese Begebenheit geschildert und er hat das Medikament sofort abgesetzt und mein Husten war binnen einer Woche restlos verschwunden. Ich habe das Medikament ca. 10 Monate lang eingenommen, 5 mg pro Tag.
Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.