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Nebenwirkungen Tavor 1,0 mg

Betrifft: Lorazepam, Tavor®, Benzodiazepine

Nebenwirkungen

Vergesslichkeit, Müdigkeit

Erfahrungsbericht

Nachdem ich im Oktober 2003 meine erste Tochter zur Welt brachte, traten bei mir erstmals Angstzustände auf. Mein behandelnder Neurologe verschrieb mir das Medikament Tavor, aus der Gruppe der Benzodiazepine, welches durch seinen Wirkstoff Lorazepam angstlösend und beruhigend wirkt. Täglich 1,0 mg, morgens nach dem Aufstehen.

Bereits 20 Minuten nach der ersten Einnahme, wurde ich sehr müde, beinahe benommen, und schlief dann für mehrere Stunden. Mein Neurologe sagte mir, die starke Müdigkeit und die Benommenheit würden nach einigen Tagen nachlassen, sobald sich der Körper an das Medikament gewöhnt hätte. Nach ca. einer Woche klangen diese Nebenwirkungen allmählich ab und es schien mir langsam besser zu gehen. Die Angstzustände waren leichter auszuhalten da ich sie nicht mehr direkt spürte sondern eher aus einer gewissen Entfernung wahrnahm. Ich spürte zwar die Anspannung aber nicht mehr so extrem wie vorher, ohne Medikament.

Jedoch merkte ich nach ca. 3-4 Wochen, dass ich immer vergesslicher wurde und mich an manche Dinge aus der nahen Vergangenheit überhaupt nicht mehr erinnern konnte. Einzelne Situationen wie z.B. Gespräche, Erledigungen oder ganze Tage die nicht mal wenige Tage oder Wochen her waren, hatte ich einfach vergessen. Mein Arzt bestätigte meinen Verdacht, dass es sich hier um eine Nebenwirkung handelte, die ich seiner Aussage nach aber leider hinnehmen oder das Medikament wechseln müsse. Da es mir aber ansonsten relativ gut ging, entschied ich mich die Medikation mit Tavor fortzuführen. Und zwar so lange, bis die Ausfälle meines Gedächtnisses so schlimm wurden dass ich teilweise Dinge vergaß die ich erst wenige Minuten oder Stunden vorher erlebt, gesagt oder getan hatte, so dass mir keine andere Möglichkeit blieb als das Tavor abzusetzen.

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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.