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Nebenwirkungen Antibabypille Jubrele - mit Schmierblutungen, Unterleibschmerzen und Stimmungsschwankungen

Betrifft: Desogestrel, Jubrele®

Nebenwirkungen

Schmierblutungen, Unterleibschmerzen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen

Erfahrungsbericht

Ich verhüte seit 12 Jahren fast durchgehend mit Antibabypillen.
Durch eine plötzlich beginnende Hypertonie (Bluthochdruck) musste ich vor 10 Jahren auf eine Minipille (enthält keine Östrogene) namens Cerazette um stellen. Bis dahin nie Probleme gehabt.
Vor vier Jahren lief das Patent für Cerazette aus und meine Frauenärztin verschrieb mir eine neue Mini-Antibabypille: JUBRELE!

Ich fand die Umstellung der Pille bedenkenlos. Meine Frauenärztin versicherte, dass die Jubrele den selben Wirkstoff beinhaltet nur die Zusatzstoffe seien eventuell etwas anders als bei der Cerazette. Das Argument, dass die Jubrele preiswerter sei als die Cerazette lies mich nicht länger zögern.

Zu Beginn der Umstellung auf die Jubrele stellten sich Schmierblutungen ein. Die Zeitspanne der Menstruationsphase verlängerte sich von fünf bis sechs auf sieben bis acht Tage Blutungen. Bedenkenlos nahm ich die Pille weiter und wartete darauf, dass sich Verbesserungen einstellten. Drei Monate sollte ich meinem Körper Zeit geben um die Hormonumstellung zu gewährleisten. In den ersten drei Monaten hatte ich durchgehend Schmierblutungen, welche ich auf die Umstellung der Antibabypille zurückführte. Abgesehen von den dazu gehörigen Unterleibschmerzen, welche zu nehmend lästiger wurde, stellten sich immer häufiger Stimmungsschwankungen ein. Mir selbst ist die Nebenwirkung Anfangs nicht aufgefallen und ich stellte auch keinen direkten Kontakt mit der Einnahme der Jubrele her. Ich konnte meine Gefühle kaum noch steuern. Letztendlich waren die Schwankungen sogar so groß, dass ich das Gefühl hat an depressiven Verstimmungen zu leiden. Ebenfalls plagten mich starke Kopfschmerzen bis hin zu Migräneanfällen. Nach den drei Monaten Umstellungszeit wurden die Schmier- und Zwischenblutungen weniger, sodass ich nach vier Monaten Einahme bereits einen Menstruationszyklus hatte, welcher einigermaßen geregelt auftrat. Allerdings bekam ich während der Blutungsphase so starke Unterleibsschmerzen und Blutungen, dass es mir manchmal nicht möglich war ohne Schmerzmittel das Haus zu verlassen. Nach sechs Monaten habe ich die Pille dann einfach abgesetzt. Nach einem halben Jahr Pause wieder begonnen- Gleiches Spiel von vorne. Nach einer Schwangerschaft habe ich es noch einmal versucht: Die Nebenwirkungen waren wieder die selben.

Ich habe 1 Tablette pro Tag zur selben Uhrzeit 6 Monate durchgehend genommen. Ich bin weiblich und Baujahr '92.
Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.