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Nebenwirkungen Medikinet (20mg Methylphenidat) bei ADHS - mit Getriebenheit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen und Gereiztheit

Betrifft: Methylphenidat

Nebenwirkungen

Getriebenheit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit

Erfahrungsbericht

Das Medikament Medikinet 20 mg wurde mir zur Behandlung meines ADHS verschrieben, es wirkt durch Methylphenidat.

Als erstes fiel mir auf wie schnell das Medikament wirkt, nach circa 15 Minuten setzt die Wirkung bereits ein. Mit dem Einsetzen der Wirkung war mein Puls dann auch sehr schnell und mein Blutdruck stieg durch das Medikament an. Meine Konzentration war gut, allerdings hatte ich ein leichtes Gefühl des "getrieben seins". Ich musste also die ganze Zeit über irgendetwas tun und mich beschäftigen.

Nach etwa 2 Stunden bekam ich einen sogenannten Rebound - Effekt zu spüren, nachdem das Medikament nach 2 Stunden den Höhepunkt erreicht hat, hat man das Gefühl die Wirkung endet abrupt. Auch hat sich bei mir zu dieser Zeit ein Stimmungstief eingestellt und ich war gereizt. Nach etwa 1 weiteren Stunden hat sich dies wieder gefangen, und die Wirkung war nicht ganz so extrem wie am Anfang.

Mir ist aufgefallen, dass das Medikament jeglichen Hunger und Appetit unterdrückt. Essen oder nur der Gedanke daran führten zu Übelkeit. Nach etwa 6 Stunden lässt das Medikament dann komplett nach, während dieser Zeit und noch eine Zeit lang danach hatte ich Kopfschmerzen. Zudem war meine Stimmung extrem schlecht und ich war sehr stark gereizt. Auch der unterdrückte Hunger kam mit einem Schlag, das Nachlassen des Medikaments war wirklich unangenehm.

Vor allem ist mir aufgefallen, dass bei depressiven Phasen das Medikament extrem die Stimmung beeinflusst und es verschlimmert. Auch als ich das Medikament über einen gewissen Zeitraum jeden Tag genommen habe, wurde meine Stimmung von Tag zu Tag schlechter. Außerdem verschlimmert es meiner Meinung nach vorhandene Ängste oder Panikattacken.

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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.