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Nebenwirkungen Mirtazapin gegen Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen - mit Gewichtszunahme und Mundtrockenheit

Betrifft: Mirtazapin

Nebenwirkungen

Mundtrockenheit, Gewichtszunahme, intensive Träume

Erfahrungsbericht

Ich habe Mirtazapin vor etwa 3 Jahren bekommen, da ich explosive Stimmungsschwankungen sowie starke Schlafstörungen hatte. Insgesamt habe ich Mirtazapin etwa ein Jahr eingenommen. Die Verträglichkeit war allgemein gut und ich konnte sehr gut, mit intensiven Träumen schlafen. Auch morgens das Wach werden war für mich kein Problem, sprich, ich war nicht übertrieben schläfrig oder neben der Spur über den Tag. Zu Beginn litt ich unter Mundtrockenheit, welche aber nach rund 2 Wochen verschwand und womit man sich abfinden konnte. Ein größeres Problem stellte die Gewichtszunahme dar, welche als störende Nebenwirkung der Einnahme auftrat, weshalb ich Mirtazapin letzendlich abgesetzt habe. Insgesamt waren es 12 kg und ich habe unter dieser enormen Gewichtszunahme sehr gelitten. Diese leiden waren nicht nur körperlich, sondern gingen mir auch enorm an die Psysche.

Das Absetzen selber war kein Problem, wobei ich erwähnen muss, dass ich die Therapie, wie vorgeschrieben, ausgeschlichen habe. Ich habe pro Tag 30 mg eingenommen und beim Ausschleichen habe ich 6 Wochen 15mg und weitere 6 Wochen 7,5 mg eingenommen. Mein Ausgangsgewicht habe ich inzwischen auch wieder, wo ich sehr froh drüber bin. Generell hat sich meine psychische Lage sehr stabilisiert und ich komme inzwischen auch ohne Alternative Methoden klar. Damals war eine sehr stressige und belastende Zeit. Diese Faktoren sind aber nun aus meinem Leben bzw. ich habe auch gelernt, besser damit umzugehen.

Von der Verträglichkeit und Wirkung her, kann ich Mirtazapin empfehlen. Durch die bei mit eingetroffene Gewichtszunahme, rate ich jedoch zu einem anderen Medikament.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.