Neueste Nebenwirkungsberichte

Opipramol 100-150mg - gegen Anspannung und Prüfungsangst - mit Mundtrockenheit, Kopfschmerzen und Müdigkeit
Da ich kurz vor einer wichtigen Prüfung gestanden habe, wurde mir letztes Jahr von einer Therapeutin Opipramol verschrieben- eines der meist verordneten Antidepressiva, welches jedoch auch bei Angstzuständen zum Einsatz kommt.

Normalerweise vermeide ich es chemische Präparate zu mir zu nehmen, jedoch war ich wirklich sehr angespannt und zugebenerweise auch neugierig ob das Medikament mir tatsächlich helfen kann.

Die Wirkung begann nach cira 14 Tagen. Ich hatte das Gefühl, dass ich weitaus besser schlafen konnte als sonst und mir nicht mehr so viele panische Gedanken zu der Prüfung machte. Als Nebenwirkung zeigte sich bei mir jedoch eine leichte Mundtrockenheit, was ich darauf zurückführe, dass ich chemische Mittel einfach nicht gewohnt bin und manchmal eher wenig Flüssigkeit zu mir nehme. Wenn man dieses Arzneimittel einnimmt, sollte man auf jedenfall darauf achten viel mehr Wasser, ungesüßten Tee oder auch andere alkoholfreie Getränke zu trinken als man das normalerweise tut. Ein weiterer Nebeneffekt waren eine leichte Zunahme von Kopfschmerzen und Müdigkeit. Das mit der Müdigkeit war am Tag natürlich etwas ungünstig, aber abends umso besser, da ich dann wirklich besser durchschlafen konnte als sonst. Insgesamt war ich mit der Einnahme recht zufrieden, bin aber auch froh, dass ich Opripramol jetzt nicht mehr einnehmen muss, da ich die Prüfung bestanden habe. Aus diesem Grund gibt es für mich vorerst keinen Anlass zur Einnahme. Ich habe morgens 50mg und abends zwischen 50 mg und 100 mg zu mir genommen und das über einen Zeitraum von circa drei Monaten. Ich wurde 1988 geboren und bin weiblich.
Doxycyclin 200mg - bei starkem Husten - mit Hautrötung, Hautausschlag, Juckreiz und Schluckbeschwerden
Vor einigen Wochen hatte ich über längeren Zeitraum einen starken Husten. Ich versuchte es zuerst ohne ärztliche Behandlung mit Hustentee und Hustensirup, aber nachdem der Husten immer schlimmer wurde ging ich zum Arzt. Dort wurde mir ein Antibiotium, Doxycyclin, verschrieben.

Um schnellstmöglich mit meiner Therapie beginnen zu können, begab ich mich in die Apotheke. Der Apotheker informierte mich über die genaue Einnahme. Ich sollte das Medikament in etwas Wasser auflösen und immer zur gleichen Tageszeit einnehmen. Die Anwendung sollte ich auf keinen Fall vor 10 Tagen beenden. Außerdem sollte ich zwei Stunden vor und nach der Antibiotikagabe keine Milchprodukte zu mir nehmen.

Zuhause angekommen, löste ich eine Tablette, wie empfohlen, in einem Glas Wasser auf und trank es. In den nächsten Stunden hatte ich keine Beschwerden oder Nebenwirkungen. Aber am Abend hatte ich ein Gefühl, ähnlich Hitzewallungen. Mir wurde zuerst sehr warm auf der Brust, am Hals und im Gesicht. Die Haut war auch leicht gerötet und druckempfindlich. Ich hatte nicht direkt Beschwerden beim Atmen, aber beim Schlucken hatte ich das Gefühl, als ob mein Hals verschleimt wäre.

Da es schon am Abend war und ich keinen Notdienst beanspruchen wollte, beschloss ich bis am nächsten Morgen abzuwarten. In der Nacht bemerkte ich schon, dass ich am ganzen Körper einen Ausschlag entwickelte. Der begleitende Juckreiz war sehr unangenehm. Das Schlucken fiel mir noch immer schwer und zusätzlich hatte ich das Gefühl, dass der Hals angeschwollen war. Mittlerweile hatte ich neben den körperlichen Beschwerden auch leichte Angstzustände, da ich nicht wusste wie es mit mir weitergeht.

Am Morgen suchte ich den verschreibenden Arzt auf. Er setzte das Antibiotikum wegen den Nebenwirkungen sofort ab, verschrieb mir Prednisolon und Desloratadin zum Einnehmen und Advantanmilch zum Eincremen. Nach drei Tagen war der Ausschlag deutlich besser und der Juckreiz verschwunden.
Mirtazapin gegen Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen - mit Gewichtszunahme und Mundtrockenheit
Ich habe Mirtazapin vor etwa 3 Jahren bekommen, da ich explosive Stimmungsschwankungen sowie starke Schlafstörungen hatte. Insgesamt habe ich Mirtazapin etwa ein Jahr eingenommen. Die Verträglichkeit war allgemein gut und ich konnte sehr gut, mit intensiven Träumen schlafen. Auch morgens das Wach werden war für mich kein Problem, sprich, ich war nicht übertrieben schläfrig oder neben der Spur über den Tag. Zu Beginn litt ich unter Mundtrockenheit, welche aber nach rund 2 Wochen verschwand und womit man sich abfinden konnte. Ein größeres Problem stellte die Gewichtszunahme dar, welche als störende Nebenwirkung der Einnahme auftrat, weshalb ich Mirtazapin letzendlich abgesetzt habe. Insgesamt waren es 12 kg und ich habe unter dieser enormen Gewichtszunahme sehr gelitten. Diese leiden waren nicht nur körperlich, sondern gingen mir auch enorm an die Psysche.

Das Absetzen selber war kein Problem, wobei ich erwähnen muss, dass ich die Therapie, wie vorgeschrieben, ausgeschlichen habe. Ich habe pro Tag 30 mg eingenommen und beim Ausschleichen habe ich 6 Wochen 15mg und weitere 6 Wochen 7,5 mg eingenommen. Mein Ausgangsgewicht habe ich inzwischen auch wieder, wo ich sehr froh drüber bin. Generell hat sich meine psychische Lage sehr stabilisiert und ich komme inzwischen auch ohne Alternative Methoden klar. Damals war eine sehr stressige und belastende Zeit. Diese Faktoren sind aber nun aus meinem Leben bzw. ich habe auch gelernt, besser damit umzugehen.

Von der Verträglichkeit und Wirkung her, kann ich Mirtazapin empfehlen. Durch die bei mit eingetroffene Gewichtszunahme, rate ich jedoch zu einem anderen Medikament.
Escitalopram 20mg (Cipralex) - mit Schlaflosigkeit, Depression, Zittern, Harndrang und Libidoverlust
Ich selbst habe Cipralex (Wirkstoff: Escitalopram) ca. zwei bis drei Jahre genommen. Die Wirkung war schwach bis nicht vorhanden. Weder für die Depressionen noch für die Ängste hat es angeschlagen. Schlimmer noch: Das Medikament hat meine Depressionen verschlimmert!

Escitalopram ist ein sehr gängiges Mittel, doch leider brachte es bei mir außer Nebenwirkungen keinerlei Wirkung. Ich war oftmals sehr benommen morgens nach der Einnahme und kraftlos. Kopfschmerzen waren an der Tagesordnung. Nachts war das Problem, dass ich mich schlaflos hin- und her wälzte. Erst wurde Escitalopram bei mir in der 10 mg Dosis probiert. Nach einem Jahr steigerte ich wegen Erfolglosigkeit auf Anraten des Arztes auf 20 mg. Ich habe in der Zeit der Einnahme auch vermehrt geschwitzt, worunter ich im Sommer litt. Vor allem das Zittern war eine üble Nebenwirkung, denn es war auch für Außenstehende sichtbar. Zusätzlich bemerkte ich bei der Arbeit Konzentrationsprobleme, die meinen Alltag negativ beeinflussten. Meine Umwelt meinte, dass ich in dieser Zeit eher mehr depressiv auf sie wirkte als ohne Cipralex.
Häufige Toilettengänge (Urin) waren an der Tagesordnung. Beim Lesen des Beipackzettels ist mir aufgefallen, dass ich viele der hier angegebenen Nebenwirkungen hatte. Eine sehr traurige Nebenwirkung, neben den schlaflosen Nächten war, dass meine Libido eingeschränkt war. Das reduziert die Lebensqualität zusätzlich und macht die Laune nicht gerade besser. Wenn noch dazu die Wirkung, nämlich die Aufhellung und die Angstlösung, nicht gegeben sind, dann ist für mich persönlich der Einsatz des Medikamentes nicht sinnvoll. So beschloss ich unter Absprache mit dem Arzt, nach zwei Jahren Ciprelex abzusetzen. Hierfür habe ich die Dosis langsam ausgeschlichen.
Paracetamol 500mg (Mexalen von ratiopharm)
Nasenbluten Kopfschmerzen
Medikinet (20mg Methylphenidat) bei ADHS - mit Getriebenheit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen und Gereiztheit
Das Medikament Medikinet 20 mg wurde mir zur Behandlung meines ADHS verschrieben, es wirkt durch Methylphenidat.

Als erstes fiel mir auf wie schnell das Medikament wirkt, nach circa 15 Minuten setzt die Wirkung bereits ein. Mit dem Einsetzen der Wirkung war mein Puls dann auch sehr schnell und mein Blutdruck stieg durch das Medikament an. Meine Konzentration war gut, allerdings hatte ich ein leichtes Gefühl des "getrieben seins". Ich musste also die ganze Zeit über irgendetwas tun und mich beschäftigen.

Nach etwa 2 Stunden bekam ich einen sogenannten Rebound - Effekt zu spüren, nachdem das Medikament nach 2 Stunden den Höhepunkt erreicht hat, hat man das Gefühl die Wirkung endet abrupt. Auch hat sich bei mir zu dieser Zeit ein Stimmungstief eingestellt und ich war gereizt. Nach etwa 1 weiteren Stunden hat sich dies wieder gefangen, und die Wirkung war nicht ganz so extrem wie am Anfang.

Mir ist aufgefallen, dass das Medikament jeglichen Hunger und Appetit unterdrückt. Essen oder nur der Gedanke daran führten zu Übelkeit. Nach etwa 6 Stunden lässt das Medikament dann komplett nach, während dieser Zeit und noch eine Zeit lang danach hatte ich Kopfschmerzen. Zudem war meine Stimmung extrem schlecht und ich war sehr stark gereizt. Auch der unterdrückte Hunger kam mit einem Schlag, das Nachlassen des Medikaments war wirklich unangenehm.

Vor allem ist mir aufgefallen, dass bei depressiven Phasen das Medikament extrem die Stimmung beeinflusst und es verschlimmert. Auch als ich das Medikament über einen gewissen Zeitraum jeden Tag genommen habe, wurde meine Stimmung von Tag zu Tag schlechter. Außerdem verschlimmert es meiner Meinung nach vorhandene Ängste oder Panikattacken.
Fluoxetin täglich 40 mg - mit Müdigkeit, Durchfall, Verstopfung, Unterzuckerung und Schwitzen
Fluctin (Wirkstoff: Fluoxetin) wurde bei mir eingesetzt zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen.

Bei mir sind einige Nebenwirkungen aufgetreten, die ich als unangenehm empfand. Ich habe in der Zeit der Einnahme von Fluoxetin zugenommen. Ich bekam im Bereich Verdauungsstörungen auch Reizdarmbeschwerden: Mal hatte ich Durchfall, mal Verstopfung. Obwohl ich mit ballaststoffreicher Ernährung versucht habe, dagegen zu steuern, hatte ich oft diese Darmprobleme.

Morgens empfand ich beim Aufstehen des Öfteren leichtere Übelkeit, doch diese verschwand nach ca. einer halben Stunde wieder. Somit war die Nebenwirkung "Übelkeit" nicht das große Problem.

Die Müdigkeit jedoch, die mich den ganzen Tag beeinträchtigt hat, kam eindeutig von der Einnahme meiner Fluoxetin Dosis. Es ging schon in eine Richtung Schläfrigkeit, die meinen Alltag mit viel Gähnen und Mattigkeit negativ beeinflusste. Teilweise ging diese Mattigkeit einher mit starkem Zittern. Das zeigte sich sogar, wenn ich eine Kaffeetasse in den Händen hielt: Man sah das Zittern! Konzentrationsstörungen, die mich besonders bei der Arbeit negativ beeinflussten, waren eine weitere Nebenwirkung, die ich während meiner Einnahmezeit verspürte.

Labortechnisch hatte ich ebenfalls eine "Nebenwirkung": Meine Leberwerte waren bei meinen regelmäßigen Blutentnahmen stark erhöht! Diese Nebenwirkung verschwand mit dem Ausschleichen des Medikamentes wieder. Anschließend waren meine Leberwerte wieder in der Norm. Da ich zusätzlich Diabetikerin bin, bekam ich von Fluoxetin leider des Öfteren einen Unterzucker, den ich jedoch mit ballaststoffreichen Lebensmitteln wieder beheben konnte. Doch Fluoxetin hat sich negativ auf meinen Blutzucker ausgewirkt. Die unangenehmste Nebenwirkung jedoch war, dass ich sehr stark geschwitzt habe. Es war kein normales Schwitzen, sondern eher eine Art "Waschküchen-Schwitzen". Diese Nebenwirkung verschwand ebenfalls nach Absetzen des Medikamentes. Die antidepressive Wirkung von Fluoxetin selbst war bei mir nicht stark ausgeprägt. Auch die Ängste gingen nicht gänzlich weg.
Leona - Antibabypille von Hexal - mit Wassereinlagerungen und Gewichtszunahme
Ich nehme die Mikropille Leona von Hexal seit vielen Jahren. In ihren Nebenwirkungen entspricht sie denen einer klassischen Antibaby-Pille. Sowohl im positiven als auch negativen Sinne!

Zu Beginn hat sich mein Zyklus verändert, nachdem ich zuvor einen sehr unregelmäßigen Zyklus hatte. Nach nur wenigen Wochen war er regelmäßig, die Abbruchblutung während der Pillenpause kam fast auf den Tag genau. Hautunreinheiten sind glücklicherweise ebenfalls verschwunden, die Pille sorgt für ein glattes und reines Hautbild. Erhöhte Regelschmerzen, Ziehen im Rücken und dergleichen konnte ich nicht feststellen.

Nach Jahren der Einnahme gab es für mich allerdings eine sehr unangenehme Nebenwirkung zu verzeichnen. Am ganzen Körper haben sich Wassereinlagerungen gebildet, die die Haut bzw. das Gewebe dick und aufgeschwemmt aussehen lassen. Besonders Oberschenkel und Bauch leiden darunter. Die Wassereinlagerungen sind durch Sport kaum wegzukriegen, selbst bei regelmäßigem Joggen ist kein Unterschied zu vorher zu merken. Die Gewichtszunahme durch die Wassereinlagerungen betrug bei mir 4 - 5 Kilo, die ich ich Vergleich zu vorher nun "auf den Hüften" habe.
Da sie in direktem Zusammenhang mit der dauerhaften Einnahme stehen, vermute ich, dass sie nur verschwinden würden, wenn ich die Leona absetze. Die Nebenwirkung ist jedoch allgemein bekannt und deshalb kam ein Pillenwechsel für mich erstmal nicht in Frage.

Einmal habe ich die besagte Pille drei Wochen abgesetzt, was echt hart war, weil man dann durch den Hormonentzug besonders müde und schlapp ist. Zudem haben sich kleine Hautunreinheiten gebildet, die nach erneuter regelmäßiger Einnahme aber sofort verschwunden sind.
Cetirizin - gegen Heuschnupfen - mit Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen und mehr
Schon seit vielen Jahren leide ich unter Heuschnupfen. An manchen Tagen war es so schlimm, dass ich nicht arbeiten konnte. Die Apotheke hat mir dann Cetirizin empfohlen. Laut dem Beipackzettel gehört Cetirizin zu den Antihistaminika der zweiten Generation. Nebenwirkungen sollten nur sehr selten auftreten. Für mich traf das natürlich nicht zu.

Ich litt neben der angekündigten Müdigkeit auch unter immer wieder kehrenden Kopfschmerzen, einer Mundtrockenheit und teilweise auch unter einer Benommenheit, die es mir oft unmöglich machte aktiv am Leben teilzuhaben. Das Ganze ging soweit, dass ich an manchen Tagen auch Bauchschmerzen mit Übelkeit und Durchfall hatte. Schwindelig und Unwohl war es mir sowieso nach der Einnahme von Cetirizin. All dies hätte ich ja noch verkraften können, denn es handelt es sich hier nicht wirklich um schlimme Nebenwirkungen.

Bei mir kam es aber besonders dicke und ich litt wie einige der anderen Patienten, die im Beipackzettel erwähnt werden unter gelegentlichen Herzrhythmusstörungen. Dazu kam dann eine Schlaflosigkeit und gelegentlich hatte ich am Tag das Gefühl, dass ich mich nicht richtig gut bewegen kann. Gleichzeitig hatte ich Probleme beim Luftholen und beim Schlucken, was mein Arzt aber mit einer anderen Krankheit in Verbindung bringen wollte. Der Apotheker fragte mich natürlich sofort, ob ich das Mittel überdosiert habe, was ich sofort verneinen konnte, denn ich habe mich strikt an die Empfehlungen auf dem Beipackzettel gehalten.

Übrigens ich habe pro Tag eine Tablette von Cetirizin am Abend ein genommen. Ich bin 50 Jahre alt und weiblich. Nach ca. 4 Wochen habe ich das Medikament abgesetzt und nahm meinen Heuschnupfen in Kauf, denn die Nebenwirkungen waren mir dann doch zu heftig.
Omeprazol - mit Müdigkeit und Erbrechen
Zum Frühstück Brötchen mit Marmelade und Mett, zum Mittag Kürbissuppe mit Sahnehäubchen, zum Kaffee ein Stück Kuchen, zum Abend Würstchen mit Kartoffelsalat oder zwei belegte Wurstschnitten, hinzu kommen diverse Getränke, Obst, Schokolade und was das Herz noch so begehrt. Alles zusammen tat mir bis zu einem gewissen Zeitpunkt gut und ich fühlte mich gesund. Doch eines Tages wachte ich in der Nacht auf, weil ich extrem starkes Sodbrennen hatte. Mit viel Trinken versuchte ich, die aufstrebende Magensäure zu stoppen und danach war ich völlig erschöpft. Dieser Vorgang wiederholte sich immer wieder und in kürzeren Abständen, bis ich schließlich zum Hausarzt ging. Mit einer Überweisung ging es schließlich zu einer sogenannten Magenspiegelung. Dort bekam ich die Diagnose: Magensäureüberproduktion (Hyperazidität).

Als Medikament verschrieb mir der Internist Omeprazol.

Das sollte die Magensäure nach den Mahlzeiten neutralisieren und den Reflux verhindern. Irgendwelche zusätzliche Informationen zur Therapie, zur Einnahmedauer oder worauf ich spezifisch achten sollte, gab es nicht. Bis auf leichte Nebenwirkungen, wie Müdigkeit und Magendruck, fühlte ich mich mit dem Medikament anschließend recht gut. Aus diesem Grund änderte ich auch nichts an meinen Ernährungsgewohnheiten. Anschließend war ich etwa drei Wochen komplett beschwerdefrei und ich dachte, dass ich die Tabletten bald absetzen könnte.

Dann musste ich oft brechen und fühlte mich sehr unwohl. Ich dachte schon, dass ich schwanger wäre, doch meine Frauenärztin stellte eine andere Diagnose. Bei der Überprüfung aller Medikamente stellte sich heraus, dass das Medikament Omeprazol die Ursache ist. Ich war völlig verblüfft und hatte mit solchen Nebenwirkungen gar nicht gerechnet. Doch Ärztin hat mich umfangreich beraten, sodass ich langfristig meine Ernährung komplett geändert habe und zurzeit überhaupt keine Säureblocker nehme.