Neueste Nebenwirkungsberichte

Metformin - mit Übelkeit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Durchfall
Ich nehme Metformin (500mg - von 1A Pharma) jetzt seit knapp einem viertel Jahr regelmäßig ein und habe diverse Nebenwirkungen.

Zum einen wird mir ca. 1 Stunde nach der Einnahme von Metformin übel. Ich habe ein Druckgefühl im Magen und immer wieder das Gefühl jeden Moment erbrechen zu müssen. Habe in der Zeit von der Einnahme bis ca. 3 Stunden danach nicht das geringste Bedürfnis etwas zu essen. Schon alleine beim Gedanken kommt die nächste Welle der Übelkeit. Die Übelkeit geht mit Bauchschmerzen und einem für mich sehr stark zu empfindenden Apetittverlust einher. Auch durch die verteilte Einnahme wurde das bisher nicht besser. Auch wenn der Arzt meinte, wenn ich die Dosis nicht auf einmal einnehme, würde es besser werden. Dies kann ich so nicht bestätigen, denn mir ist dreimal am Tag nach jeder Einnahme übel, ich habe leichte Bauschmerzen und kann absolut nichts essen.

Des Weiteren kann ich eine Art Durchfall feststellen. Relativ kurz nach der Einnahme der Einzeldosis, muss ich sofort auf die Toilette. Der Stuhlgang ist dabei dünn wie Wasser. Oftmals muss ich zwischen 3 und 5 mal auf die Toilette mit jedes Mal dem selben Resultat. Weiterhin fällt mir auf, sobald ich etwas zu Fettes oder zu Süßes zu mir nehme, muss ich ebenfalls mit einer Art Durchfall auf die Toilette. Diese Nebenwirkungen sind insbesondere dann mehr als lästig, wenn man gerade nicht zu Hause ist und eine Toilette nicht in greifbarer Nähe. Ein Einhalten ist nahezu nicht möglich, da der Druck auf den Magen sehr stark ist und man das Gefühl hat bei der kleinsten Bewegung löst sich der Stuhlgang. Insofern muss man sehr aufpassen, wenn man erkältet ist und dabei husten und niesen muss. Mir ist es dabei schon passiert, dass sich der Stuhl löste und das Ganze sehr wasserähnlich.
Antibabypille Maxim - mit Temperaturschwankungen, Herzrasen, Haarausfall und mehr
Ich startete mit der Einnahme der Maxim 0,03mg/2,0mg Antibabypille nach der Geburt meines zweiten Kindes. Meine Frauenärztin und ich waren der Meinung das dies die beste Pille für mich wäre. Am Anfang lief alles super, keine Blutungen, keine Nebenwirkungen, regelmäßige Periode. Dies hatte sich dann allerdings, nach zwei weiteren Monaten Einnahme, geändert.

Ich war extrem schlecht gelaunt, gereizt, hatte des öfteren Zwischenblutungen und weinte öfter als sonst. Vorerst schob ich es auf Spätfolgen der 2. Geburt und auch ein Kontrollbesuch bei der Frauenärztin beruhigte mich erstmal wieder. Allerdings wurden die Sympthome immer schlimmer. Mein Mann vermutete eine erneute Schwangerschaft, die aber ausgeschlossen werden konnte.

Ich weinte ständig, hatte starke Temperaturschwankungen, Schweißausbrüche, Blutungen, Herzrasen und Haarausfall. Zu diesem Zeitpunkt nahm ich die Antibabypille bereits seit einem halben Jahr. Mittlerweile hatte auch ich die Pille in Verdacht und wollte dies nochmal mit der Ärztin abklären. Diese teilte mir dann in einem sehr bestimmenden Tonfall mit das es nicht an der Pille liegt und ich mir keine Gedanken machen solle, mein Körper braucht nur Zeit für die Umstellung usw.

Ich gab der Maxim dann eine letzte Chance und versuchte nicht mehr soviel darüber nachzudenken, dies war allerdings aufgrund der Stärke der Nebenwirkungen nicht möglich. Nach knapp einem dreiviertel Jahr, gab es keine Stunde meines Tages mehr ohne weinen, Schweißausbrüche, zittern, Blutungen, Herzrasen und mittlerweile auch Panikanfälle bedingt durch die vorhandenen körperlichen Beschwerden. Mehrmals täglich zupfte mir mein Mann die ausgefallenen Haare (trotz Pferdeschwanz) von den Oberteilen die ich trug. Mittlerweile fing ich an die Pille abzulehnen und hatte, schon Stunden vor der nächsten Einnahme, absoluten Horror.

Nachdem ich dann auch noch die Freude am Leben verlor und alles in Frage stellte, versuchte ich ein letztes Mal mit der Frauenärztin zu sprechen. Leider ohne Erfolg, Sie schob es auf meine Ehe, die Kinder usw. aber Ihrer verschriebenen Pille wären die Sympthome nicht zuzuordnen. Wieder Zuhause angekommen nahm ich die gesamte Packung bzw. das was übrig war und schmiss einfach alles weg. Seit diesem Tag geht es permanent bergauf. Meine Stimmung ist wieder wie vorher, ich lache viel, habe Spaß mit meiner Familie und erfreue mich des Lebens. Auch die Schweißausbrüche, Temperaturschwankungen und alle anderen Nebenwirkungen sind verschwunden. Nur eine ist mir bis heute geblieben, die Panikanfälle - aber das bekomme ich auch noch hin. Für mich steht fest, dass ich nie wieder auch nur irgendeine Antibabypille anrühren werde. Es gibt sehr viele Alternativen und die sollte man probieren, bis man für sich die richtige Lösung gefunden hat.
Amitriptylin - mit Emotionslosigkeit, Kopfschmerzen, Ohrensausen und mehr
Das Amitriptylin habe ich verordnet bekommen, aufgrund chronischer Schmerzen, die laut Ärzten unter anderem eine belastungsinduzierte Symptomatik aufweisen. Andere Medikamente schlagen bei mir nur wenig an und können unter anderem bei dauerhafter Einnahme die Nieren schädigen. Deshalb ist auf Anraten der Ärzte der Versuch mit Amitriptylin gestartet. Doch auch dieses Medikament bringt eine Menge Nebenwirkungen mit sich, mit denen ich mich aber anstelle von chronischen Schmerzen gut arrangieren kann.

Seit der Einnahme des Medikaments fühle ich mich in erster Linie oft sehr emotionslos und abgeschlagen. Viele Dinge machen mir einfach keine Freude mehr. Es fehlt mir einfach der innere Antrieb um Dinge erledigen zu können. Es gibt Tage, da komme ich vor Müdigkeit nicht mal mehr aus dem Bett.
In den ersten Tagen der Einnahme litt ich unter rasenden Kopfschmerzen, die aber wieder verschwunden sind. Nach einer ersten Dosis-Erhöhung war ich wie benommen und nicht mehr in der Lage mich auf den Beinen zu halten. Habe meine Umgebung nicht mehr wahrgenommen und musste mich sofort hinlegen. Aber auch diese Symptomatik habe ich in Absprache mit den Ärzten relativ gut abgefangen, da ich die Tabletten nur noch direkt vor dem Schlafen gehen einnehme. Die Dosiserhöhung hat meinen Kreislauf völlig durcheinander gebracht und oft ist mir richtig schwindelig, was damit zusammen hängt das der Blutdruck durch die Einnahme oft viel zu niedrig ist. Seit einigen Tagen habe ich extremes Ohrensausen, das sich bei Belastung verstärkt. Mein Arzt sagt, auch das sei eine Nebenwirkung des Amitriptylins.

Was mich am meisten stört, ist dass ich seit der Einnahme leider eine deutliche Gewichtszunahme verzeichnen muss, aktuell sind es knapp 5 kg innerhalb der letzten 4 Monate, bei gleichem Essverhalten. Sicher liegt das an der mangelnden Bewegung, die durch das häufige „liegen bleiben“ entstanden ist.
Antibabypille sibilla - mit Müdigkeit, juckendem Hautausschlag und Stimmungsschwankungen
Da ich - wie so viele Frauen - bei der Einnahme einer Antibabypille keinen Gramm zunehmen wollte und auch eine Pille bevorzugte, die mein Hautbild verbesserte, entschied ich mich auf Ratschlag meines Frauenarztes hin für die Antibabypille namens sibilla (2 mg/0,03 mg Filmtabletten Dienogest/Ethinylestradiol). Laut meinem Frauenarzt ist sie sehr gut für das Hautbild und arbeitet gegen die Talgdrüsenüberproduktion.

Die ersten zwei Monate war ich sehr zufrieden mit dieser Antibabypille und hatte keine Nebenwirkungen. Mein Hautbild verschönerte sich bald, da sich die Talgdrüsenproduktion verringerte. Mein Mann machte mich nach etwa 1,5 Monaten darauf aufmerksam, dass ich extreme Stimmungsschwankungen habe und zu oft zu sensibel bin. Ich merkte auch selber, dass ich oft grundlos weinerlich war. Ich wurde auch oft von meiner Familie darauf angesprochen, wie müde und abgeschlagen ich denn aussehe. Ich schob diese Müdigkeit und Abgeschlagenheit natürlich immer wieder auf meine Arbeit. Nach etwa 2,5 Monaten bekam ich dann auf beiden Armen (vor allem an beiden Ellbogen), an einigen Fingern sowie an der rechten Achselhöhle Rötungen und groß-flächige, kreisförmige Hautausschläge, die mit extremem Juckreiz verbunden waren. Diese Stellungen brannten wie Feuer. Auch Hausmittel, wie Topfen oder Kamille, linderten nicht den Schmerz. Erst (dummerweise) nach Wochen entschied ich mich, einen Dermatologen aufzusuchen.
Dieser war sich sicher, dass die Antibabypille sibilla für meine Hautveränderungen verantwortlich ist, da diese die Haut sehr austrockne. Einige Damen kamen mit diesen Hautausschlägen zu ihm und auch dort stellte sich heraus, dass bei ihnen die sibilla-Pille dafür verantworlich war. Bevor ich jedoch die Einnahme der Pille stoppte, ging ich noch zu meinem Frauenarzt. Er bestätigte die Ansicht des Dermatologen bezüglich der Hautaustrocknung und auch er war sich sicher, dass die Pille diesen Hautausschlag verursachte. Auch meine anderen psychischen Veränderungen seinen Nebenwirkungen. Nach Rücksprache mit einem Frauenarzt setzte ich sofort diese Antibabypille ab.

Und siehe da, etwa 1,5 Monaten nach Abbruch habe ich weder noch extreme Stimmungsschwankungen, noch bin ich besonders müde oder abgeschlagen. Und das Wichtigste, keine Hautausschläge und somit kein lästiger und schmerzhafter Juckreiz mehr.
Grippeschutzimpfung Saison 2017/2018
Wie schon einige Jahre zuvor, habe ich auch dieses Jahr wieder eine Grippeschutzimpfung (Influenza-Impfung) von meinem Hausarzt injizieren lassen. Ein kleiner Stich in den Oberarm und die Sache war schon fast erledigt. In den nächsten 24 Stunden sollte ich keine schweren Arbeiten verrichten, das war schon alles an besonderen Anweisungen, die ich auch befolgte. Am nächsten Tag hatte ich allerdings trotzdem etwas Muskelkater in dem Arm des Einstichs, der am Tag darauf wieder abgeklungen war.

Nach der diesjährigen Grippeimpfung habe ich den Eindruck, sie schützt mich auch vor einfachen Erkältungserscheinungen. Denn immer um diese Zeit stellen sich in der Regel bei mir Husten, Halsschmerzen sowie Schnupfen ein und manchmal sogar in Begleitung von leichtem Fieber. Dies ist wohl besonders deshalb der Grund, da ich verreist war, was regelmäßig um diese Jahreszeit der Fall ist. Da ich dann mit vielen fremden Menschen in Kontakt trete, von denen immer einige die bekannten Erkältungssymptome zeigen, erwischt es mich garantiert.

Dieses Jahr habe ich bisher weder eine Erkältung noch eine andere grippale Krankheit, was hoffentlich auch so bleibt. Jedenfalls scheint die diesmalige Grippeschutzimpfung 2017/2018 einen positiven Einfluss auf mein Immunsystem genommen zu haben. Aber mir ist schon bekannt, dass nur bestimmte Erreger Ziel der momentanen Impfung sind. Deshalb muss jedes Jahr gegen die gerade vorkommenden Viren der Impfstoff neu entwickelt werden. Mal wirkt er mehr und mal weniger.

Anmerkung: Die Zusammensetzung des Influenza-Impfstoffes ist dieses Jahr
A/Michigan/45/2015 (H1N1) pdm09
A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008
ggf. auch B/Phuket/3073/2013
Metformin bei Insulinresistenz - mit Durchfall und Bauchschmerzen
Metformin wurde mir auf anraten meiner Frauenärztin verordnet. Da ich jahrelang mit dem Gewicht zu kämpfen habe führte sie bei mir einen Zuckerlangzeittest durch. Das Testergebnis besagt das mein Nüchternzucker zu weit oben liegt. Daraufhin dignostizierte meine Frauenärztin bei mir eine Insulinresistenz sowie das PCO-Syndrom. Sie teilte mir mit, dass es nicht unüblich ist bei Frauen die übergewichtig sind - unabhängig von einer Insulinresistenz - Metformin zu verordnen. Metformin soll helfen den Kinderwunsch in die Realität umzusetzen. In meinem Fall sollte es aber vorwiegend die Insulinresistenz in den Griff bekommen.

Sie verschrieb mir also das Medikament. Zunächst sollte ich es zwei mal am Tag einnehmen und wenn es keine Beschwerden gibt die Dosis auf drei mal am Tag erhöhen.

Damit das Metformin verträglicher ist soll man es zu den Mahlzeiten einnehmen. Schon bei Beginn der Einnahme hatte ich mit Bauchschmerzen und Durchfall zu kämpfen. Nach ein paar Wochen waren die Nebenwirkungen erst einmal weg.

Also wurde die Dosis wie verordnet von zwei mal täglich auf 3 mal täglich erhöht.

Bereits wenige Tage nachdem die Dosis erhöht wurde begannen wieder die Nebenwirkungen. Die Nebenwirkungen wurden so stark, dass ich irgendwann gezwungen war, mein Essen genau zu planen. Soll heißen, ich musste genau schauen, wo ich esse und ob ich im Notfall schnell eine Toilette in der Nähe habe.

Also suchte ich erneut meine Frauenärztin auf um mit ihr dieses Problem zu besprechen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich innerhalb von sechs Monaten gerade einmal zwei Kilo abgenommen. Was sehr ungewöhnlich ist, wenn man Metformin einnimmt, die Ernährung umgestellt hat und dazu noch Sport macht.

Meine Frauenärztin meinte in dem Gespräch dann, ich solle das Medikament erst mal wie besprochen weiter einnehmen. Eine Wirkung und Linderung der Nebenwirkungen würde schon noch eintreffen.

Ich suchte meinen Hausarzt auf um mir eine zweite Meinung einzuholen. Dieser untersuchte erneut meinen Blutzucker. Er stellte fest, das keine Insulinresistenz vorliegt. In Absprache mit meiner Frauenärztin und meines Hausarztes wurde das Medikament abgesetzt.
Antibabypille Yasmin - mit Depression, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und Müdigkeit
Ich nehme die Pille bereits seit meinem 14. Lebensjahr. Nach dem ich mit dem ersten Präparat nicht zufrieden war wurde mir die Yasmin verschrieben. Die ersten Jahre machten sich die Nebenwirkungen noch nicht so stark bemerkbar. Man hörte und las zwar immer von anderen dass sie so starke Nebenwirkungen in allen möglichen Formen hatten, aber ich bemerkte Anfangs nichts davon.

Nachdem über die Jahre mein Gewicht immer mehr wurde und es sich trotz Disziplin, also Sport und gesunder Ernährung - nicht verringerte sondern weiter anstieg bekam ich das erste Mal das Gefühl das die Antibabypille damit zusammenhängen könnte.

Ein paar weitere Jahre später bemerkte ich dass ich immer sehr müde und abgeschlagen war. Ich bin zur Arbeit gegangen und wenn ich nach Hause kam war ich immer so müde und fertig das ich ohne mindestens eine halbe Stunde mich hinzulegen ich den Tag nicht weiter überstanden hätte. Zusätzlich zu meiner Müdigkeit hatte ich immer noch eine extrem schlechte Laune und teilweise schon depressive Stimmung. Das war teilweise so schlimm, das man mich nur mit einem "Guten Morgen" angesprochen hat und ich schon anfing zu weinen. Oder es gab Tage an denen ich mich direkt nach der Arbeit im Bett verkrochen habe weil ich nichts mehr sehen und hören wollte und ich die ganze Welt um mich rum einfach nur als doof empfand.

Auf Grund meines Gewichtsproblemes bin ich immer und immer wieder zu meiner Frauenärztin gegangen und bat sie um Rat. Sie sagte allerdings bei jedem Termin an dem ich bei ihr war zu mir, dass es nicht an der Pille liegt, sondern an meiner Ernährung. Nachdem sie dann eine Ernährungsberaterin in ihrer Praxis aufgenommen hatte schickte sie mich zu ihr. Leider erzählte die mir nichts neues und der Termin brachte auch keine neue Erkenntnis, da ich ich schon genau so ernährte wie es mir die Ernährungsberaterin auch empfohlen hätte.

Nachdem das Ganze hin und her auch nichts brachte setzte ich auf anraten meiner Ärztin die Yasmin ab. Sie meinte das wäre für meinen Körper generell nicht schlecht, da er ja schon seit so vielen Jahre die Hormone zugeführt bekommen hat.

Bereits wenige Wochen nach dem absetzten regulierten sich all meine Probleme. Jede meiner Nebenwirkungen waren weg.

Natürlich muss ich nun auf ein anderes Verhütungsmittel zurück greifen, aber für mein Wohlbefinden ist es mir das Wert.


Die Yasmin enthält die Wirkstoffe Drospirenon und Ethinylestradiol
Paroxetin gegen Zwangsstörung - mit Müdigkeit, Trägheit und Libidoverlust
Vor längerer Zeit wurde mir das Medikament Paroxetin verschrieben. Vorweg sollte erwähnt werden, dass dieses Medikament bei mir gegen Zwänge eingesetzt werden sollte. Nebenbei hat Paroxetin auch eine stimmungsaufhellende Wirkung, welches gut gegen meine seit Jahren bestehenden rezidivierenden Depression sein sollte.

Zu meiner Erkrankung: Ich habe eine psychische Grunderkrankung, welche eine instabile Persönlichkeitsstörung darstellt. Darüber hinaus habe ich mehrere Nebendiagnosen. Unter anderem eben die rezidivierende Depression und auch die Zwänge. Die Zwänge teilen sich bei mir in Zwangshandlungen sowie Zwangsgedanken auf. Diese können weiter differenziert werden. Meine Zwangshandlungen bestehen aus kontrollieren ob etwas in der richtigen Reihenfolge steht oder aber liegt und ob zum Beispiel alle Lichtschalter in der Wohnung die gleiche Ausrichtung vorweisen und weiteres mehr. Zwangsgedanken stehen für sich.

Da Zwänge, egal ob Handlungen oder Gedanken sehr viel Zeit kosten und auch sehr anstrengend sein können, entschied ich mich mit meiner Psychiaterin, nach der offiziellen Diagnose, für eine medikamentöse Therapie. Erwähnt werden sollte, dass es leider nur zwei zugelassene Medikamente gegen Zwänge gibt, darunter eben auch Paroxetin.


Die Wirkung

Nach Einnahme von Paroxetin (von 1A Pharma) für einige Tage, ich schätze mal so zwischen 14 und 20, machte sich allmählich eine Wirkung breit. Die Zwänge ließen tatsächlich etwas nach, was ich aber eher dem schulde, dass ich ständig kaputt und müde war. Ich hatte sozusagen keine Lust und aber auch keine Energie den Zwängen nachzugehen. Ob das sinnvoll ist, sei einfach mal dahingestellt. Ebenso musste ich in der Zeit der Einnahme von Paroxetin feststellen, dass ich, wie bei fast jedem Medikament für meine Psyche, zugenommen habe. Aber auch Lustlosigkeit im sexuellen Bereich (Libidoverlust) konnte ich feststellen.

Nach einigen Monaten lies die Wirkung allmählich nach und es wurde beschlossen, dass das Medikament Paroxetin abgesetzt wird. Absetzungserscheinungen hatte ich zum Glück keine.


Fazit

Ich persönlich hatte noch nie so viele Nebenwirkungen mit einem Medikament, wie mit Paroxetin. Auch wenn es nur drei waren. Nicht so begeistert war ich auch, als die Wirkung nachließ und ich wieder an dem Punkt stand, wie ohne Medikamente.
Venlafaxin - mit Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit und Vergesslichkeit
Am Anfang war ich geradezu euphorisch, war voller Tatendrang und kam mit weniger Schlaf aus. Aber wie bei allen anderen Anti-Depressiva lässt die Wirkung nach mehreren Wochen wieder nach. Allerdings wirkt es bei mir nach einem halben Jahr immer noch angstlösend.
Mein Kurzzeitgedächtnis ist aber sehr stark eingeschränkt. Ich habe auch Schwierigkeiten beim Rechnen und vergesse Dinge von einer Sekunde zur anderen.
Leider fühle ich mich auch wieder ziemlich paranoid obwohl ich Trevicta in Höchstdosis nehme.
Anfangs wirkt es stark appetitzügelnd, lässt aber leider wieder nach.
MonoStep Antibabypille - mit Verdauungsproblemen, Pickeln, Schwindel und Gewichtszunahme
Ich nehme seit dem 14. Lebensjahr die MonoStep® Antibabypille zur Verhütung. Im vergangenen Jahr habe ich die Pille für ca. 11 Monate abgesetzt und in diesem Jahr im Juli wieder mit der Einnahme begonnen. Leider habe ich kurz nach der Einnahme einige Nebenwirkungen bemerkt. Die Nebenwirkungen können nur von der Pille kommen, da ich an ansonsten keine anderen Tabletten nehme. Folgende Nebenwirkungen habe ich bemerkt:

Pickel/Akne: Seit der Einnahme habe ich eine extrem schlechte Haut und neige zu vielen Pickeln und Mitessern. Auch mit entsprechenden Pflegeprodukten lassen sich die Unreinheiten nicht beseitigen. Ich habe schon sehr viel günstige und auch teure Produkte getestet, leider wurde meine Haut aber nicht besser.

Schwindelgefühle/schlechter Gleichgewichtssinn: Seit ich die Pille wieder einnehme, habe ich oft das Gefühl, dass mein Gleichgewichtssinn schlechter geworden ist bzw. ich oft ohne Grund ein plötzliches Schwindelgefühl bekomme. Es ist dann nicht so, dass ich direkt in Ohnmacht falle, aber das Gefühl kommt sehr unerwartet und hält dann für wenige Minuten an. Wenn ich mich dann hinsetze oder hin lege, dann lässt das Schwindelgefühl auch wieder sehr schnell nach.

Gewichtszunahme: Seit der Wiedereinnahme der MonoStep Pille habe ich leider auch wieder zu genommen. Momentan sind es circa 7 Kilo mehr als vor der Einnahme im Juni 2017. Ich versuche bereits, mich gesünder zu ernähren, habe jedoch trotzdem das Gefühl, dass mein Gewicht nicht sinkt bzw. eher noch steigt. Auch habe ich, seit ich die Pille wieder nehme, oft extreme Heißhungerattacken, die ich nur schwer unterdrücken kann. Dadurch fällt es natürlich noch schwerer das Gewicht zu halten.

Blähungen & Bauchkrämpfe: In regelmäßigen Abständen habe ich auch sehr unangenehme Bauchkrämpfe und Blähungen sowie Verstopfung. Insgesamt ist meine Verdauung sehr schlecht geworden, seit ich die Pille wieder nehme. Bei den Bauchkrämpfen habe ich oft so unangenehme Schmerzen, dass ich mich krümmen muss und die Blähungen treten auch sehr oft und unangenehm auf.