Neueste Nebenwirkungsberichte

Pleon RA (Sulfasalazin) gegen Rheuma - keine Nebenwirkungen
Ich nehme Pleon RA mit Sulfasalazin seit ca. 6 Monsten gegen Rheuma (rheumatoide Arthritis) ein. Das sind 500 mg pro Tablette also 2 g pro Tag. 2 Tabletten am morgen und zwei am Abend. Gelegentlich vergesse ich auch die Einnahme. In den ersten Einnahmewochen hebe ich die Dosis von einer bis dann auf 4 Tabletten gesteigert.

Nebenwirkungen hatte ich bisher keine. Aber Schmerzen im Bereich der Gelenke habe ich leider doch immer wieder. Also ist die Wirkung auch nicht so gut wie erhofft.
Amitriptylin 50 mg - gegen schwere Depression mit Gewichtszunahme und Müdigkeit
Amitriptylin zählt zu den trizyklischen Antidepressiva mit relativ starker Wirkung, jedoch aufgrund des Wirkmechanismus z.T. mit erheblichen Nebenwirkungen. Eine gerade für psychiatrische Patienten schwer ertragbare Nebenwirkung, die eine vorhandene depressive Verstimmung auf Dauer erhalten kann, ist wie bei vielen Psychopharmaka die Gewichtszunahme. Von ärztlicher Seite wurde mir gesagt, dass man bei Amitriptylin zum Teil essen kann was man möchte - man nimmt trotzdem zu. Dem kann ich aus eigener Erfahrung absolut zustimmen.

Innerhalb von wenigen Monaten (ca. 3 Monate) nahm ich dabei etwa 30 Kilogramm zu. Aus einer Gewichtszunahme in dieser Größenordnung ergeben sich neben einer Verschlechterung der Stimmung, beispielsweise durch eine in unserer Gesellschaft vorhandenen Stigmatisierung, auch erhebliche körperliche Begleiterscheinungen, die ihrerseits wiederum eine depressive Symptomatik erhalten oder verschlechtern können. Erst nach Absetzen von Amitriptylin konnte ich mein Gewicht, interessanterweise durch relativ wenig Aufwand, wieder deutlich reduzieren.

Eine weitere Nebenwirkung, die sich bei mit zeigte, war eine unüberwindbare Müdigkeit. Depressionen an sich zeigen sich beispielsweise durch chronische innere Leere und Antriebslosigkeit. Eine erhebliche Müdigkeit kann auch hier eher eine Verschlechterung bewirken, was bei mir der Fall war. In Kombination mit der starken Gewichtszunahme ist dies ein Teufelskreis, der sich auf Dauer noch verstärken kann. Zwar habe ich definitiv von der antidepressiven Wirkung von Amitriptylin profitiert - auf Dauer aber, das heißt nach Besserung einer sehr schweren Depression, können die Nebenwirkungen eine vollständige Normalisierung verhindern. Die Verrichtung alltäglicher, geschweige denn beruflicher Tätigkeiten konnte ich nur unter großem Kräfteaufwand bewerkstelligen. Aus diesen Gründen wurde das Medikament nach einer Einnahmedauer von 2 Jahren in einem stationären Aufenthalt abgesetzt, wodurch sich die starke Müdigkeit schnell besserte, und wie beschrieben eine deutliche Gewichtsreduktion erreicht werden konnte.

Mein Amitriptylin war von der Firma neuraxpharm Arzneimittel. Die Dosierung 50 mg pro Tag (morgens).
Escitalopram (Citalopram dura) - mit Schwindel, Gliederschmerzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Müdigkeit und mehr
Bereits seit über zwei Jahren nehme ich täglich das Medikament Citalopram dura mit dem Wirkstoff Escitalopram ein. Zunächst vom Hausarzt verschrieben, erhöhte später ein Neurologe die tägliche Dosierung nachdem meine Depressionen als schwerwiegender identifiziert wurden los ursprünglich gedacht. Die erhöhte Dosis begleitet mich nun seit anderthalb Jahren.

Zu Beginn wurde ich gewarnt, dass die schlimmsten Nebenwirkungen in den ersten drei Tagenauftreten würden. Ich musste feststellen, dass die Warnung vollkommen zutraf, wobei der dritte Tag am schlimmsten war.

Am ersten Tag bemerkte ich nicht viel, wurde nur von einem leichten Schwindelgefühl begleitet und gegen Abend traten Kopfschmerzen auf. Am zweiten Tag waren es Gliederschmerzen, ein trockener Mund und Migräne mit Lichtempfindlichkeit. Als der dritte Tag ziemlich ereignislos verlief, dachte ich bereits das gröbste hinter mir zu haben. Mitten während eines Einkaufsbummels mit meiner Mutter starteten dann plötzlich die Herz-Rhythmus-Störungen. Es dauerte keine zwei Minuten bis ich saß und tief durchatmen konnte um womöglich einen Krankenwagen zu rufen, da waren sie auch schon wieder vorbei.

Nach diesen ersten drei Tagen konnte ich keine Nebenwirkungen feststellen bis meine Dosis erhöht wurde. Da ich nun die doppelte Menge des Wirkstoff Escitaloprams zu mir nahm, dauerte es wieder bis mein Körper sich daran gewöhnt hatte. Dieses Mal zog es sich über eine Woche, doch die Nebenwirkungen beschränkten sich auf zwei Tage Migräne und schlagartigen Wechseln zwischen Müdigkeit und innerer Unruhe. Dies war nach etwa einer Woche vorbei und kam bei richtiger Einnahme nicht wieder. Nur wenn ich das Medikament erst zur Mittagszeit - und nicht wie gewohnt morgens einnehme - kommt es zu starker innerer Unruhe und Nervosität.

Aktuelle Dosis: 20mg
Einnahme von Escitalopram: seit 2014
Clindamycin 300mg - nach Weisheitszahn-OP - mit Sodbrennen, Übelkeit, Durchfall, erhöhtem Speichelfluss
Die Einnahme des Wirkstoffs Clindamycin (Clinda-saar 300 Ratiopharm®) verlief nicht nebenwirkungsfrei. Das Medikament wurde zur bakteriellen Abschirmung nach einer operativen Weisheitszahnentfernung eingesetzt.

Bereits nach Einnahme der 3.Tablette war ein allgemeines Unwohlsein im Magen zu spüren. Das äußerte sich durch ein länger andauerndes Druckgefühl im Oberbauch, was von Sodbrennen und vermehrtem Aufstoßen begleitet wurde.

Die Beschwerden wurden auch durch Erhöhung der Trinkmenge und Einsatz von magenfreundlichen Kräutertees nicht wesentlich besser. Auch Wärme und das Vermeiden von körperlicher Anstrengung brachten kaum Linderung. Erst nach 3 bis 4 Stunden trat langsam eine Besserung ein.

Die Anweisungen von Arzt und Apotheker, während der Einnahme auf Milch, Käse und andere Milchprodukte zu verzichten, wurden befolgt. Selbstverständlich habe ich das Medikament grundsätzlich nicht auf nüchternen Magen eingenommen.

Mit Geduld ertrug ich diese anfänglichen Nebenwirkungen, da ich die Einnahme nicht vorzeitig beenden wollte, um die Wirkung nicht zu beeinträchtigen.

Nach 2 Tagen verschlimmerten sich die Beschwerden zusehends. Das Sodbrennen verstärkte sich, erhöhter Speichelfluss und Geschmacksstörungen kamen hinzu. Diesmal trat auch nach 3 bis 4 Stunden keine Besserung ein. Die Symptome hielten bis zur Einnahme der nächsten Tablette an.

Hinzu kamen ab dem 3. Einnahmetag Übelkeit und Durchfall. Begleitet von Bauchschmerzen hatte ich mehrmals täglich Stuhlgang in sehr wässriger
Konsistenz.

Auf Anraten meines Zahnarztes beim Termin zur Wundkontrolle brach ich die Therapie mit Clindamycin nach 5 Tagen ab.

Die Magenbeschwerden besserten sich nach einer ausgewogenen und reizarmen Ernährung. Die Durchfallerkrankung jedoch war trotz symptomatischer Behandlung mit Loperamid (Lopedium®) nach 4 Wochen immer noch nicht vollständig ausgeheilt. Durch das Antibiotikum wurde meine Darmflora geschädigt. Sie musste mit verschiedenen Darmbakterien und einer Diät wieder aufgebaut werden.

Die Behandlung war für 7 Tage mit der Dosierung von 4 Tabletten a 300mg täglich im 6-stündigen Einnahmerhythmus angesetzt worden.
Acetylsalicylsäure (Marke Aspirin) 500mg - gegen Kopfschmerzen mit Sodbrennen und Bauchkrämpfen
Hier möchte ich mit Ihnen meine persönliche Erfahrung mit dem Präparat "Aspirin" teilen.

Nach einem stressigen Arbeitstag bin ich noch schnell in die Apotheke gefahren, um mir etwas gegen Kopfschmerzen zu holen. Ich habe öfter Kopfschmerzen, oft tagelang. Um nicht so lange zu warten, bis der Schmerz seinen Gipfel erreicht und um sofort dagegen anzukämpfen habe ich das Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure mit einem großen Schluck Wasser eingenommen.

Das Präparat ist ja in aller Munde und nimmt scheinbar so ziemlich Jeder ein und so wurde es mir auch von der Apothekerin in meiner Stammapotheke empfohlen.
Zuvor habe ich meistens andere Präparate eingenommen, doch durch die Empfehlung in der Apotheke probierte ich das für mich neue Schmerzmittel aus.
Allerdings hatte ich nicht an irgendwelche Nebenwirkungen gedacht. Nach circa einer halben Stunde nach der Einnahme begann es mit leichtem Sodbrennen. Dieses wurde von Minute zu Minute schlimmer.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir aber noch nichts Schlimmeres dabei gedacht.
Doch 15 Minuten später kamen zu dem Sodbrennen auch noch heftige Bauchschmerzen, regelrechte Bauchkrämpfe hinzu.
Mir war sofort klar, dass es vom Aspirin kommen musste, da die Beschwerden so unmittelbar nach der Einnahme einsetzten.
Die Schmerzen bzw. Bauchkrämpfe und das Sodbrennen dauerten ungefähr 2 Stunden an bevor etwas Linderung eintrat.
Meine Erfahrung mit dem Medikament 'Aspirin' hat mir gezeigt, dass ich den Wirkstoff Acetylsalicylsäure scheinbar überhaupt nicht gut vertrage. Das war meine erste aber auch letzte Einnahme von dem Präparat.
Amitriptylin - als Schmerzmittel bei einem Spinnenbiss
Im Dezember 2014 und Januar 2015 habe ich Urlaub in Südafrika gemacht. Ich habe meinen damaligen Freund besucht, der mehrere Stunden von Kapstadt entfernt in einer eher dschungelartigen Gegend wohnte.

Im Januar 2015 wurde ich kurz vor meiner Abreise von einer hochgiftigen Spinne gebissen. Da ich nicht sofort zum Arzt gegangen bin, hatten sich die Toxine längere Zeit im Blut gehalten. Ich hatte unendliche Schmerzen, hohes Fieber und viele andere Symptome. Erst zwei Tage später bekam ich Antibiotika und Schmerzmittel. Im Februar, als ich bereits zurück in Deutschland war, brachen die Symptome erneut aus - hervorgerufen durch einen grippalen Infekt. Dieser schwächte mein Immunsystem so sehr, dass ich in die toxikologische Abteilung einer Klinik musste. Dort wurde ich circa zwei Wochen mit Amitriptylin behandelt. Desweiteren bekam ich noch andere Schmerzmittel und eine Antibiose verabreicht.

Amitriptylin wurde mir verordnet, da es erstens als Schmerzmittel gilt und zweitens auch stimmungsaufhellend wirkt. Durch den Spinnenbiss hatte ich natürlich viele Ängste und war auch sehr depressiv.

Ich hatte keine großen Nebenwirkungen, abgesehen davon dass mein Gesamtzustand nicht sehr angenehm war. Nach nur kurzer Zeit besserte sich jedoch meine Stimmung und auch mein gesamtes Immunsystem wurde besser. Da sich die Schmerzen verringerten und alle anderen Symptome abklingen konnten, wurde ich entlassen. Die medikamentöse Behandlung konnte eingestellt werden.
Typische Nebenwirkungen wie eine Gewichtsaufnahme oder sonstiges traten bei mir nicht auf, weshalb ich dieses Schmerzmittel weiterempfehlen kann.

Mir wurden bei diesem stationären Aufenthalt jeden Abend eine Dosis von 25 mg Amitriptylin in einem Zeitraum von zwei Wochen verabreicht.
Buscopan (Butylscopolaminbromid) - gegen Schmerzen bei der Periode - mit niedrigem Blutdruck und Schwindel
Da ich leider immer starke Bauchschmerzen während meiner Perioden, und zwei Tage davor, habe und zudem unter einem Reizdarm leide, versuchte ich es mit dem Medikament Buscopan. Ich bin starke Emetophobikerin und die Nebenwirkungen Übelkeit und Erbrechen machten mir Angst. Die Schmerzen waren aber sehr stark und ich nahm Vomex zur Sicherheit mit ein. Die Schläfrigkeit hatte ich definitiv von den Vomex Kapseln, sonst habe ich dadurch keine Nebenwirkungen. Das weiß ich, weil ich dieses Mittel seit vielen Jahren regelmäßig benutze.

Es gibt schon eine ganze Reihe von Nebenwirkungen durch Buscopan, jedenfalls laut Beipackzettel. Dennoch probierte ich es aus. Die Übelkeit verstärkte sich, was ich aber auf meine Psyche schiebe. Was mir aber sehr zu schaffen machte waren der Blutdruckabfall (leide sowieso sehr oft unter niedrigem Blutdruck) und Schwindel. Der Blutdruckabfall war so stark, dass ich mal einen Blutdruck von 80/44 hatte und mir wurde dadurch sehr schwach und die Übelkeit stieg weiterhin, was ich dann nicht nur auf die Psyche schieben konnte, sondern dem niedrigen Blutdruck zuschreiben konnte.

Wenn ich aufstand, hatte ich keinen Drehschwindel. Es war mehr so, als ob die Decke nach unten und der Boden sich nach oben drehen. Es ging nichts im Kreis, sondern mehr über mich. So eine Art von Schwindel hatte ich bisher noch nie und es war mehr als sehr unangenehm. In dieser Zeit konnte ich mich fast nicht mehr aufrecht halten und hangelte mich mit den Händen an der Wand entlang. Ich habe das Medikament dann abgesetzt und habe ein anderes eingenommen, wovon ich, bis auf die Müdigkeit, keinerlei Nebenwirkungen hatte.
Mirtazapin - mit Müdigkeit, Mundtrockenheit und Teilnahmslosigkeit
Das Auftreten der Nebenwirkungen von Mirtazapin ist bei mir zeitlich verschieden gewesen. Einige Nebenwirkungen tragen augenblicklich (innerhalb von 10 Minuten nach der Einnahme von 15 mg Mirtazapin) ein, andere wiederum erst im Laufe des Tages.

Zu den sofort einsetzenden Nebenwirkungen gehörte die Schläfrigkeit und die Müdigkeit. Oft war ich 20 Minuten nach der Einnahme in einem festen Tiefschlaf, was nachts sehr praktisch war, tagsüber jedoch einen enorme Herausforderung darstellte. Ich ging damals noch zur Schule und musste mehrmals wieder nach Hause fahren weil ich sonst in der Schule eingeschlafen wäre. Auch die Länge des Schlafes hatte sich erhöht. Es war keine Seltenheit, dass ich 14 Stunden am Stück schlief.

Hinzu kam in den Wachphasen eine verstärkte Teilnahmslosigkeit, sodass Auto fahren für mich nicht möglich war. Mein Umfeld nahm ich eher surreal war und meine Reaktionsfähigkeit verringerte sich.

Fünf bis sechs Stunden nach der Einnahme kam das Gefühl eines extrem trockenen Mundes dazu. Auch das Trinken von Wasser verschaffte keinen Linderung. Auch eine leichte Taubheit im Mund konnte ich bemerken.

Ich hatte teilweise das Gefühl, das Krankheitsbild verschlimmerte sich durch die Einnahme von Mirtazapin, was laut Packungsbeilage aber normal sein soll in der ersten Zeit nach erstmaliger Einnahme.

Mein Hauptproblem bei der Einnahme des Medikamentes lag aber in dem total gestörten Tagesrhythmus mit viel zu langen Schlafphasen. Ich hatte das Gefühl zu nichts zu gebrauchen zu sein und fühlte mich dauernd niedergeschmettert, außer Gefecht gesetzt und müde.

Bei Mirtazapin hatte ich das Gefühl, dass durch eine totale Betäubung der Sinne eher von den Krankheitssymptomen abgelenkt wird. Aufgrund der zahlreichen Nebenwirkungen hat mir das Medikament den Tagesablauf nicht erleichtert, sondern erschwert.

Ich war in meiner Tagesform soweit eingeschränkt, dass ich die Tabletten dann schnell wieder abgesetzt habe.
Opipramol 100-150mg - gegen Anspannung und Prüfungsangst - mit Mundtrockenheit, Kopfschmerzen und Müdigkeit
Da ich kurz vor einer wichtigen Prüfung gestanden habe, wurde mir letztes Jahr von einer Therapeutin Opipramol verschrieben- eines der meist verordneten Antidepressiva, welches jedoch auch bei Angstzuständen zum Einsatz kommt.

Normalerweise vermeide ich es chemische Präparate zu mir zu nehmen, jedoch war ich wirklich sehr angespannt und zugebenerweise auch neugierig ob das Medikament mir tatsächlich helfen kann.

Die Wirkung begann nach cira 14 Tagen. Ich hatte das Gefühl, dass ich weitaus besser schlafen konnte als sonst und mir nicht mehr so viele panische Gedanken zu der Prüfung machte. Als Nebenwirkung zeigte sich bei mir jedoch eine leichte Mundtrockenheit, was ich darauf zurückführe, dass ich chemische Mittel einfach nicht gewohnt bin und manchmal eher wenig Flüssigkeit zu mir nehme. Wenn man dieses Arzneimittel einnimmt, sollte man auf jedenfall darauf achten viel mehr Wasser, ungesüßten Tee oder auch andere alkoholfreie Getränke zu trinken als man das normalerweise tut. Ein weiterer Nebeneffekt waren eine leichte Zunahme von Kopfschmerzen und Müdigkeit. Das mit der Müdigkeit war am Tag natürlich etwas ungünstig, aber abends umso besser, da ich dann wirklich besser durchschlafen konnte als sonst. Insgesamt war ich mit der Einnahme recht zufrieden, bin aber auch froh, dass ich Opripramol jetzt nicht mehr einnehmen muss, da ich die Prüfung bestanden habe. Aus diesem Grund gibt es für mich vorerst keinen Anlass zur Einnahme. Ich habe morgens 50mg und abends zwischen 50 mg und 100 mg zu mir genommen und das über einen Zeitraum von circa drei Monaten. Ich wurde 1988 geboren und bin weiblich.
Doxycyclin 200mg - bei starkem Husten - mit Hautrötung, Hautausschlag, Juckreiz und Schluckbeschwerden
Vor einigen Wochen hatte ich über längeren Zeitraum einen starken Husten. Ich versuchte es zuerst ohne ärztliche Behandlung mit Hustentee und Hustensirup, aber nachdem der Husten immer schlimmer wurde ging ich zum Arzt. Dort wurde mir ein Antibiotium, Doxycyclin, verschrieben.

Um schnellstmöglich mit meiner Therapie beginnen zu können, begab ich mich in die Apotheke. Der Apotheker informierte mich über die genaue Einnahme. Ich sollte das Medikament in etwas Wasser auflösen und immer zur gleichen Tageszeit einnehmen. Die Anwendung sollte ich auf keinen Fall vor 10 Tagen beenden. Außerdem sollte ich zwei Stunden vor und nach der Antibiotikagabe keine Milchprodukte zu mir nehmen.

Zuhause angekommen, löste ich eine Tablette, wie empfohlen, in einem Glas Wasser auf und trank es. In den nächsten Stunden hatte ich keine Beschwerden oder Nebenwirkungen. Aber am Abend hatte ich ein Gefühl, ähnlich Hitzewallungen. Mir wurde zuerst sehr warm auf der Brust, am Hals und im Gesicht. Die Haut war auch leicht gerötet und druckempfindlich. Ich hatte nicht direkt Beschwerden beim Atmen, aber beim Schlucken hatte ich das Gefühl, als ob mein Hals verschleimt wäre.

Da es schon am Abend war und ich keinen Notdienst beanspruchen wollte, beschloss ich bis am nächsten Morgen abzuwarten. In der Nacht bemerkte ich schon, dass ich am ganzen Körper einen Ausschlag entwickelte. Der begleitende Juckreiz war sehr unangenehm. Das Schlucken fiel mir noch immer schwer und zusätzlich hatte ich das Gefühl, dass der Hals angeschwollen war. Mittlerweile hatte ich neben den körperlichen Beschwerden auch leichte Angstzustände, da ich nicht wusste wie es mit mir weitergeht.

Am Morgen suchte ich den verschreibenden Arzt auf. Er setzte das Antibiotikum wegen den Nebenwirkungen sofort ab, verschrieb mir Prednisolon und Desloratadin zum Einnehmen und Advantanmilch zum Eincremen. Nach drei Tagen war der Ausschlag deutlich besser und der Juckreiz verschwunden.