Neueste Nebenwirkungsberichte

Antibabypille Yris mite - mit schlechter Haut, Müdigkeit, Depression und Migräne
Seit rund elf Jahren nehme ich regelmäßig die Pille. Angefangen habe ich dabei mit der Yris, welche nur in Österreich zulässig ist. Ich habe sie von Anfang an recht gut vertragen, hatte aber auch typische Regelschmerzen, wie ziehen im Bauch bzw. im Nierenbereich, und so hat mir mein Frauenarzt die Yris mite verschrieben, welche diesen Schmerzen entgegenwirken sollte.
Diese nehme ich mittlerweile seit fünf Jahren ein. Meine Regelschmerzen sind zwar weg, allerdings musste ich andere Nebenwirkungen feststellen.

Da die Pille das Hautbild ja bekanntlicherweise verbessert, vertraute ich auch hier darauf, leider vergebens. Meine Haut war in der Pubertät, wo andere ihre Probleme hatten, wunderschön, dafür sprießt nun mit 24 Jahren immer irgendwo der ein oder andere Pickel. Ausserdem ist meine Stirn schon nach kurzer Zeit fettig und die Poren sind auch vergrößert und verstopft. Ich habe schon alles probiert, von Ernährungsumstellung, auf mildere Produkte, bis hin zu Null Make-up. Leider alles ohne Erfolg.

Das nächste was mir als Nebenwirkung aufgefallen ist sind die Stimmungsschwankungen und depressiven Phasen. Launisch war ich ja schon immer, aber meines Erachtens nach hat die Pille das ganze ein wenig verstärkt. Um den zu entgegenwirken nehme ich seit einiger Zeit Jodtabletten. Diese, muss ich sagen, helfen tatsächlich gegen meine launischen Verstimmungen. Ein wenig Sport und frische Luft sind hier auch hilfreich.

Seit ich die Yris mite nehme, habe ich regelmäßig zwei Tage vor, während und zwei Tage nach meiner Periode Migräneanfälle. Diese sind teilweise so schlimm, dass ich mich fast übergeben muss. Leider helfen hier keine Tabletten, sondern nur ausreichend Schlaf. Und auch hier kann die Migräne am nächsten Tag anhalten. Mein Arzt vermutet eine Störung im Hormonhaushalt während meiner Periode.

Die letzte und meiner Meinung nach nervigste Nebenwirkung ist die dauerhafte Müdigkeit. Ich kann schlafen so viel ich will, meine Ernährung umstellen, genügend trinken, ich kann mich an den Tag, an dem ich zuletzt ausgeschlafen war, nicht mehr erinnern. Auch hier nehme ich täglich spezielle Vitamin- und Mineralstofftabletten. Diese helfen zwar ein wenig, aber das Trägsein bleibt phasenweise.

Die Yris mite wird jeden Tag zur gleichen Zeit eingenommen - je eine Tablette drei Wochen lang. Danach wir eine einwöchige Pause gemacht, in der man seine Periode bekommt.
Sumatriptan (Imigran 50 mg) gegen Migräne - mit Schwindel, Übelkeit und Gliederschmerzen
Seit gut fünf Jahren leide ich an Migräne mit Aura. Anfangs habe ich noch Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Diclofenac genommen. Doch eine Migräne ist nicht einfach Kopfweh, weshalb diese Wirkstoffe ziemlich schnell ihre Wirkung verloren.

Als ich schließlich auf Imigran 50 mg stieß, war ich zunächst einfach nur begeistert. Imigran enthält den Wirkstoff Sumatriptan. Dieser hilft besonders bei Migränekopfschmerzen. Mein Trick, seit einer kurzen Ausprobierzeit, ist die Tablette bei den ersten Anzeichen für migräniforme Sehstörungen einzunehmen.
Im ersten Jahr hatte ich überhaupt keine Nebenwirkungen. Sobald ich die Tablette eingenommen hatte, dauerte es noch etwa 20 - 30 min bis die Sehstörungen verschwanden. Danach hatte ich, wenn überhaupt, nur ganz leichte Kopfschmerzen. Diese waren nicht im mindestens mit normalen Migränekopfschmerzen zu vergleichen.

Doch je länger ich Imigran nun einnehmen, desto mehr habe ich das Gefühl, dass die Wirkung nachlässt. Hinzu kommt, dass ich immer mehr Nebenwirkungen feststellen muss. Diese gehören in die Kategorie "häufige Nebenwirkungen". Mir wird gleich nach der Einnahme leicht schwindelig. Diese Woche habe ich dann gleich meinen Blutdruck gemessen. Dabei stellte ich fest, dass dieser leicht höher war als normalerweise. Später habe ich jeweils ein komisches Gefühl im Magen. Es wird mir dabei leicht übel und beim Gedanken an Essen oder auch nur ein Glas Wasser wird mir richtig schlecht. Die neueste Nebenwirkung ist nun eine merkwürdige Schwere. Ich habe dann das Gefühl, als ob ich in zehn Minuten einen 10-km-Lauf absolviert hätte. Alle Glieder schmerzen und ich kann kaum mehr aufrecht stehen. Die Tatsache, dass es nun auch länger dauert, bis die Wirkung des Medikamentes eintrifft, macht es auch nicht besser.

Leider weiß ich bis heute nicht, was die Auslöser für meine Migräneattacken sind. Da ich in völliger Ruhe, aber auch im größten Stress eine Migräne bekommen kann, schreibe ich mir hinterher auf wann, wo und wie ich sie erlebte. Die Aufzeichnungen beginnen im Januar 16 und zeigen bis heute ein sehr unterschiedliches Bild. Durch die stetige Zunahme der Nebenwirkungen und die längere Zeitdauer bis die Tabletten wirken, werde ich wohl bald auf ein anderes Medikament umsteigen müssen.

Dosierung Imigran: 1 Tbl. à 25 mg (max. 50 mg) bei Auftreten der Symptome (bei ungenügender Wirkung kann frühestens nach zwei Stunden eine weitere Dosis genommen werden.)
Antibabypille Sibilla - mit Gewichtszunahme, Depressionen, Ausbleiben der Regelblutung und mehr
Nachdem ich neun Jahre lang mit Valette verhütet hatte, war ich durch einen Autounfall gezwungen eine Pillenpause einzulegen. Nachdem ich meine Medikamente absetzen durfte und sich langsam alles wieder normalisierte, wollte ich auch wieder mit einer Antibabypille verhüten. Meine Gynäkologin verschrieb mir Sibilla, da diese fast um die Hälfte billiger als meine alte Pille war und beide den gleichen Wirkstoff beinhalten. Da ich mit der Valette nie Probleme hatte, sagte ich nicht nein.

Die ersten drei Monate mit der neuen Pille liefen auch gut. Ich hatte meine Regel pünktlich, keine Unterleibsschmerzen und auch sonst keine Veränderungen bemerkt. Irgendwann fühlte ich mich aufgedunsen und schlapp. Ich nahm zu, obwohl ich nichts an meiner Ernährung oder Bewegung geändert hatte. Gewichtszunahme ist eine bekannte Nebenwirkung der Antibabypille, also machte ich wieder mehr Sport und achtete etwas strenger auf meine Ernährung. Statt Gewicht zu verlieren oder es zu halten kamen nur mehr Kilos dazu. Ich fühlte mich mehr und mehr unwohl und litt an leichten Depressionen.

Als dann auch keine Blutung eintrat, als sie sollte, besuchte ich meine Ärztin. Sowas würde mal vorkommen. Der Körper soll sich in Ruhe an die Sibilla gewöhnen, sagte sie. Ich nahm die Pille weiter. In der Hoffnung es würde sich alles wieder einpendeln. Meine Regel trat auch wieder ein. Es waren zwar Schmierblutungen, aber immerhin etwas. Doch meine Stimmungswechsel wurden immer schlimmer. Auch meine sexuelle Empfindung veränderte sich. Ich wollte kein Geschlechtsverkehr mehr mit meinem Freund. Dies fiel mir erst auf, als er mich drauf ansprach. Ich führte die Unlust auf die Depressionen zurück. Langsam fing ich an unter Schlaflosigkeit zu leiden oder wurde von Schmerzen in meiner Brust geweckt. Aus dieser Brust trat ein paar Tage später Flüssigkeit aus.

Ich suchte wieder meine Ärztin auf. Es wurden einige Untersuchungen gemacht. Mein Hormonspiegel wurde durch die Pille komplett verändert. Dadurch trat die milchige Flüssigkeit aus meiner Brust. In manchen Fällen kann das eine vorübergehende Nebenwirkung einer Antibabypille sein. Man könnte es auch behandeln. Als ich von den weiteren Veränderungen erzählte, riet mir meine Ärztin zu einer anderen Pille.
Antibabypille Valette - mit Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen und Anfangs gelegentlich keine Regelblutung
In meinem bisherigen Leben habe ich immer einen großen Bogen um die Pille gemacht, da ich meistens versuche Chemie von meinem Körper fernzuhalten.
Deshalb habe ich vorzugsweise auf andere Verhütungsmittel wie zum Beispiel das Kondom zurück gegriffen. Eine zeitlang habe ich auch die Hormonspirale zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Lange Zeit war ich in keiner festen Partnerschaft, bis ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe. Dieser bestand darauf, dass ich die Pille zur Geschlechtsverhütung nehme, weshalb ich mir von meiner Frauenärztin die Valette verschrieben lassen habe. Sie hatte mir auch Alternativen für andere Antibabypillen präsentiert, jedoch meinte meine Ärztin, dass die Valette einen besonders niedrigen Hormongehalt enthält, weshalb sie auch zu der Gruppe der Mirkopillen gezählt wird. Das entscheidende Merkmal für mich war also die geringe Östrogenmenge. Auch das Preis-Leistungsverhältnis für diese Pille finde ich okay.

Seit ca. 8 Monaten nehme ich dieses Verhütungsmittel bereits und zwar in der üblichen Dosierung von einer Pille täglich.
Ansonsten nehme ich derzeit keine anderen Arzneimittel ein. Am Anfang fiel es mir schwer überhaupt zu Tabletten zu greifen, doch auf Grund der kleinen Tablettenform habe ich mich sehr schnell daran gewöhnt.

In den ersten drei Monaten hatte ich überhaupt keine Nebenwirkungen und Probleme. Mein Hautbild hat sich sogar verbessert, was für mich definitiv ein Pluspunkt ist.

Mir ist jedoch aufgefallen, dass ich kaum Blutungen hatte und diese manchmal sogar komplett ausblieben. Meine Frauenärztin meinte das könnte auch stressbedingt sein oder auf Grund der hormonellen Umstellung, da sich mein Körper natürlich erst einmal an die Pille gewöhnen muss. Sie empfahl mir die Pille weiterhin zu nehmen, was ich auch gemacht habe. Mein Zyklus hat sich dann ca. eine Monat später wieder normalisiert.

Desweitern habe ich bemerkt dass ich seit ich die Pille habe teilweise unter teilweise starken Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit leide. Diese Symptome sind besonders stark wenn ich meine Menstruation habe. In solchen Zeiten greife ich jedoch einfach zu Naturheilmitteln wie Akupressur oder feuchte Tücher.
Da die Kopfschmerzen relativ erträglich sind, zum Glück eher selten auftreten und ich ansonsten keine weiteren Nebenwirkungen feststellen konnte, werde ich die Pille vorerst weiterverwenden.
Loperamid (Lopedium akut) - mit Kopfschmerzen und Müdigkeit
Lopedium akut ist eines der Medikamente, dass ich immer in meiner Reiseapotheke dabei habe. Schon öfters habe ich während meiner Reisen im tropischen Ausland auf Lopedium zurückgegriffen und damit auch immer gute Erfahrungen gemacht. Dennoch war ich nach meiner letzten Einnahme von direkten Nebenwirkungen betroffen.

Während einer Reise nach Westafrika bekam ich durch verunreinigtes Wasser, das ich unwissentlich getrunken habe, große Probleme mit dem Magen und litt vor allem an Krämpfen und akutem Durchfall. Wie in der Packungsbeilage beschrieben und von mir schon oft getan nahm ich zwei Kapseln in einer ersten Dosis mit Wasser ein. Die Wirkung setzte kurz später ein und es ging mir besser. Nach einigen Stunden allerdings waren die Beschwerden wieder da. So setzte ich die Einnahme von Lopedium akut fort. Es trat immer schnell eine Besserung ein, nach einigen Stunden aber verschlechterte sich mein Befinden wieder.
Neben den eigentlichen Beschwerden, die durch das Medikament zumindest gemildert wurden, bekam ich schon kurz nach der ersten Einnahme die ersten Nebenwirkungen zu spüren. Ich litt unter Kopfschmerzen und einer plötzlich auftretenden Müdigkeit. Ich habe sehr viel geschlafen und fühlte mich trotzdem nicht nur physisch, sondern auch mental sehr erschöpft und ausgelaugt. Auch die anhaltenden Kopfschmerzen machten mir zu schaffen, da ich keine weiteren Medikamente einnehmen wollte. Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper mit der Einnahme von Lopedium akut schon genug belastet war.

Dosierung: Wie in der Packungsbeilage angegeben nahm ich zunächst zwei Hartkapseln in der ersten Dosis ein. Danach nahm ich alle paar Stunden, je nach Beschwerden, eine weitere Kapsel ein. Es folgte dann ein Tag ohne Beschwerden, am dritten Tag nahm ich alle paar Stunden weitere Kapseln ein.

Anwendungsdauer: Ich nahm das Medikament insgesamt über die Dauer von einigen Tagen ein. Jedoch achtete ich darauf, die Zahl von sechs Kapseln täglich nicht zu überschreiten und legte zwischendurch auch einen Tag Pause ein.
Pantoprazol gegen Sodbrennen - mit Bluthochdruck, Schwindel, dünnflüssigem Stuhl und Kribbeln in Armen und Füßen
Durch Rauch, Alkohol, fettiges Essen und Stress können Magenbeschwerden ausgelöst werden. Nun trage ich all diese Sachen mit mir herum und hatte vor einiger Zeit vermehrt mit Sodbrennen zu kämpfe. Mal war es weniger schlimm, andere Male wurde ich nachts vor Schmerzen wach und konnte nicht mehr schlafen. Ein Gang zum Arzt brachte mir das Medikament Pantoprazol (ADGC 20 mg), welches ich einmal am Tag einnehmen sollte, um Ruhe zu bekommen. Mich hat schon damals etwas gestört, dass nach meiner Lebensweise erst gar nicht gefragt wurde. Doch diese mag man ja selten ändern, daher nahm ich fleißig die Tabletten.

Jeden Morgen eine und ich hatte meine Ruhe. Zumindest für die erste Woche. Dann fingen die Probleme an. Das Sodbrennen war zwar weg, aber mich überkamen immer wieder leichte Attacken, in denen mein Blutdruck in die Höhe schnellte, ab und an bis 190/110. Mir wurde kalt, schlecht, ich sah aus wie eine weiße Wand. Der Schwindel ließ nach einer Weile wieder nach, also alles wie gehabt. Schlimmer wurde es dann, als meine Füße und Arme, vermehrt linksseitig, immer öfter anfingen zu kribbeln. In den nächsten Tagen wurde mein Stuhlgang immer schleimiger, auch dünner. Ich fühlte mich schwächer mit jedem Tag. Dazu kamen immer wieder auch die Attacken mit Schwindelanfällen und dem plötzlich hohen Blutdruck. In diesen Momenten wurde mir kalt und heiß zugleich, sodass einmal auch der Notarzt kommen musste.

Im Krankenhaus wurden dann sämtliche Tests gemacht. Mein B12-Wert war drastisch verringert, was wohl sicher vom Pantoprazol gekommen ist. Die Ärzte rieten zum sofortigen Einnahmestop. Da sich dabei die Nebenwirkungen nochmal hochschaukeln konnten, wurde ich noch drei Tage dabehalten. Das war auch besser so, denn plötzlich kam mein Körper ohne das Medikament scheinbar auch nicht mehr aus. Die viele Säure kam mir übel aufgestoßen, die Schmerzen waren unermesslich. Doch durch gute Betreuung und Gegenmittel, konnte ich nach drei Tagen wieder nach Hause gehen. Meine Schwächezustände verwandelten sich in neues Wohlbefinden. Es hat wohl alles nur am Rauchen und Alkohol gelegen, denn das habe ich seitdem eingestellt, den Alkohol auf ein Minimum in der Woche reduziert. Siehe da, es geht auch ohne Medikamente.
Clindamycin 600mg gegen Zahnschmerzen - mit Durchfall, Bauchschmerzen und Blut im Stuhl
Als mich Zahnschmerzen quälten und mein Zahnarzt eine Entzündung an der Zahnwurzel feststellte, war die erste Maßnahme, mir Clindamycin 600mg von Rathiopharm zu verschreiben. Dies sollte ich über mindestens 15 Tage einnehmen. Er wollte damit die Entzündung an der Wurzel zum Abklingen bringen und eine Wurzelspitzenresektion vermeiden. Jeden Tag sollte ich aller acht Stunden eine Tablette einnehmen. Nach den ersten zwei Tagen wurden die Schmerzen merklich weniger, dafür gingen jedoch die Nebenwirkungen richtig los. Ich wünschte mir dann doch, lieber nur Zahnschmerzen zu haben und das Antibiotika nicht eingenommen zu haben.

Es fing damit an, dass mein sonst normaler Stuhlgang am Morgen zu einem wässrigen Durchfall wurde. Nicht nur einmal am Tag, sondern nach längerer Einnahmedauer auch öfter. So, dass ich nach sieben Tagen fast nicht mehr von der Toilette runterkam. Alles, was ich aß und trank, kam fast sofort wieder heraus. Nach einer Woche fingen dann auch die Schmerzen im Unterbauch an. Mein Durchfall wurde schleimiger und es kam auch Blut mit. Das war für mich das Zeichen, dass etwas ganz und gar nicht mehr stimmen konnte. Also ab zum behandelten Hausarzt. Dieser meinte, dass ich das Medikament vorzeitig absetzen soll. Die Zahnschmerzen waren bis dato auch noch nicht ganz abgeklungen.

Nach dem Absetzen wurden die Schmerzen im Zahn schlimmer, die Schmerzen im Bauch aber nicht besser. Es kamen sogar noch Schmerzen im Oberbauch hinzu. Nach einem Röntgenbild konnte auch nicht mehr festgestellt werden. Ich fühlte mich immer schlapper, konnte nicht mehr arbeiten, kaum das Bett verlassen. An eine Zahn-OP war gar nicht zu denken.

Um die Schädigung meines Darmtraktes durch Clindamycin wieder in den Griff zu bekommen, bekam ich Probiotika vom Hausarzt verschrieben. Noch eine Woche später wurde es langsam besser im Unterleib und im Oberbauch. Der Durchfall ging langsam zurück und ich konnte mein Essen wieder etwas länger in mir behalten.
Propranolol gegen Bluthochdruck - mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Schwitzen, Schlafstörungen und Übelkeit
Wozu habe ich Propranolol verwendet? Mein Blutdruck war sehr hoch, mein Herzschlag entsprechend schnell. Aus diesem Grund kam ich nur schwer zur Ruhe, sondern hörte ständig das Schlagen meines Herzens in meinen Ohren. Hinzu kommt, dass ich gerade bei Wetterumschwüngen sehr unter Migräneanfällen leide. Dies war im Grunde die Ausgangsposition, weshalb mein Arzt mir zur Verwendung von Propranolol riet.

Im Folgenden kann ich lediglich über meine Erfahrungen mit dem Medikament Propranolol berichten bzw. bezüglich der bei mir auftretenden Nebenwirkungen. Besonders häufig traten während meiner vergleichsweise kurzen Medikamentenphase Müdigkeit und Kopfschmerzen auf. Zudem hatte ich das Gefühl, ständig auf Achse sein zu müssen und ich konnte nicht zur Ruhe kommen. Aus diesem Grund schwitzte ich übermäßig viel, insbesondere nachts, während ich versuchte, zu schlafen.

Das war allerdings eines der größten Probleme, die die Medikamenteneinnahme mit sich brachte – meine andauernden Schlafstörungen. Nachdem ich die Tabletten etwa eine Woche eingenommen hatte, zeigten sich zudem eine übermäßige Magenempfindlichkeit und Übelkeit. Neben den Schlafstörungen kann es nach einigen Tagen auch zu weiteren Magen-Darm-Beschwerden. Mir war zwar bewusst, dass es sich um Nebenwirkungen handeln wird, versuchte ich es dennoch, durchzuhalten. Der Gedanke, dass sich der Körper auch dran gewöhnen kann, stand dahinter. Erst dann ging ich zum Arzt, um diesem von den auftretenden Nebenwirkungen in Kenntnis zu setzen. Allerdings konnte ich das Medikament nicht sofort absetzen, sondern musste die Dosis zunächst reduzieren. Danach ging es mir deutlich besser, die Nebenwirkungen sind vergleichsweise schnell abgeklungen.

Die Dosierung ist bei jedem Verwender individuell anzupassen, aber ich musste morgens und abends eine Tablette (STADA 40 mg) unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Dies erfolgte über einen Zeitraum von zwei Wochen, danach durfte ich die Dosis langsam reduzieren und absetzen, da sich Nebenwirkungen zeigten. Im Übrigen bin ich weiblichen Geschlechts und Baujahr 1984.
Ciprofloxacin
Ich nahm die 1. tablette mit wasser ein. Nach ungefähr 10.min bemerkte ich wie mein rechter Arm anfing zu schmerzen ab der schulter. Mein beiden schulterblätter sowie halswirbelsäule schmerzten. Beide knie brannten. Genauso wie meine Augen. Als hätte ich keine Flüssigkeit mehr im Auge. Wahnsinnigen kopfdruck als würde ein eisenring meinen kopf umschließen. Inneren augendruck. Atemprobleme. schmerzen untere lendenwirbel. Angst. Gefühl als wäre alles Unreal. Steifheit im rechten Arm inkl.geschwollene finger. Schlapp und müde. kribbelgefühl im Gesicht.
Antibabypille Femigoa - mit Haarausfall, brüchigen Nägeln, empfindlichen Brüsten und mehr
Ich habe schon mit 12 meine Periode bekommen und von Beginn an starke Regelschmerzen verspürt. Erst mit 17 allerdings habe ich, nach Empfehlung meiner Frauenärztin, die mich aber auch darauf aufmerksam machte, dass ich ab jetzt hormonell in einem anderen Körper lebe, dann die Antibabypille Femigoa genommen. Tatsächlich konnte ich eine Verminderung der Regelschmerzen erreichen, habe aber dafür empfindlichere Brüste bekommen, die schnell schmerzten. Außerdem kam mein vorher sehr regelmäßiger Zyklus durcheinander und in den ersten Monaten der Einnahme hatte ich öfter ein oder zwei Monate überhaupt keine Regelblutung. Daneben haben sich schon relativ bald weitere Nebenwirkungen gezeigt. Meine Stimme hat sich verändert und ich konnte manche Töne nicht mehr singen. Meine sonst nicht zu Unreinheiten neigende Haut wurde schlechter und schlechter. Zusätzlich sind meine Nägel brüchig und weich geworden und teilweise stark bis ins Nagelbett eingerissen. Auch habe ich deutlich mehr Haare verloren als sonst, die dann allerdings mit der Zeit wieder nachgewachsen sind und in Form von Stoppeln auf der Kopfhaut zu sehen waren. Innerhalb des ersten Jahres der Femigoa-Einnahme habe ich zudem sieben Kilo zugenommen, was ich im Nachhinein auch der Wirkung der Antibabypille zuschreibe.

Nach einiger Zeit der Einnahme hatten sich die oben genannten Symptome verbessert. Allerdings litt ich dann plötzlich unter starken Kopfschmerzen und Migräneanfällen. Nur durch Zufall brachte mich meine Frauenärztin darauf, dass dies bei vielen Frauen häufig in dem Zeitraum, in der die Blutung in der Einnahmepause dann einsetzt, der Fall ist und als ich das beobachtet hatte, stellte ich fest, dass dies auch bei mir so war. Nachdem ich dann auch noch häufiger Schmerzen in den Beinen hatte, riet mir meine Ärztin zum Absetzen der Pille, da sie meinte, es könne eine beginnende Thrombose vorliegen.

Nachdem ich die Antibabypille Femigoa dann auch tatsächlich einige Zeit abgesetzt hatte, sind mir noch zwei weitere starke Veränderungen aufgefallen. Die Libido, die offensichtlich in der Zeit der Pilleneinnahme stark abgenommen hatte, was allerdings mehr ein schleichender Prozess gewesen war, kehrte wieder zurück. Die sonst öfter vorherrschende Müdigkeit und Trägheit war ebenfalls plötzlich verschwunden. Gleichzeitig gingen die Symptome des prämenstruellen Syndroms stark zurück. Während ich vorher in manchen Zyklusphasen enorm aggressiv und leicht reizbar war, spürte ich diese zyklusbedingten Schwankungen nach einiger Zeit ohne Pille immer weniger und fühlte mich insgesamt auch in der Zeit der Periode emotional ausgeglichener und weniger launenhaft.

Einnahme der Femigoa: 1 mal täglich, 21 Tage am Stück für 8 Jahre