Neueste Nebenwirkungsberichte

Diane-35 - Antibabypille - mit Haarausfall, Thrombose, Pigmentflecken und mehr
Ich habe die Antibabypille Diane 35 über 5 Jahre hinweg kontinuierlich eingenommen. Sie wurde mir aufgrund von Hirsutismus und starker Menstruationsschmerzen verschrieben. Da die Pille die männlichen Hormone im weiblichen Körper minimiert, sollte das Testosteron keine Übermacht mehr besitzen. Die Folge war eher unerwünschter Natur, denn mein Kopfhaar wurde leider immer weniger, ich litt unter starkem Haarausfall seit der Einnahme. Die wenigen „Härchen“ im Gesicht sind als Frau zu verkraften, dafür muss keine Pille verschrieben werden, die sich langsam und schleichend an der kostbaren Haarpracht vergreift. Nach ca. 4 Jahren Einnahmezeit erlitt ich eine Thrombose, kein Arzt erkannte zu dem Zeitpunkt den Zusammenhang mit der Diane 35. Obwohl jene durch die erschreckenden Medienberichte aus Frankreich und Deutschland dem Medikament gegenüber eigentlich sensibilisiert genug sein sollten.

Nach eigenen Recherchen wurden mir die Nebenwirkungen in voller Bandbreite bewusst. Ich erlitt, wie so viele andere Frauen viele harte körperliche Beschwerden die erst mit der Diane 35 Pille auftraten und von den Ärzten leider nicht ernst genommen wurden. Weitere Nebenwirkungen waren Pigmentflecken im Gesicht, migräneartige Kopfschmerzen, Darmpilzinfektionen, Übelkeit und unguten Libido. All jene Symptome mit der Thrombose eingeschlossen, waren für mich Anlass genug die Pille zu wechseln.

Viele Beschwerden klangen nach ca. 2-3 Monaten vollständig ab. Normalerweise wird die Diane 35 als Mittel gegen Akne und Hautunreinheiten verschrieben. Da sie eine sehr starke Pille ist, die auf viele Organe unterschiedliche Auswirkungen zeigt, ist es mir absolut unverständlich, wie sie für junge Frauen weiterhin verschrieben werden kann. Mittlerweile müssten doch auch medizinische Langzeitstudien die heftigen Nebenwirkungen der Pille nachgewiesen haben.
Bisoprolol 2.5mg Filmtabletten - von CT - mit Schwindel, Müdigkeit und Verstopfung
Den Bisoprolol habe ich als Betablocker gegen meinen erhöhten Blutdruck über den Zeitraum von etwa einem Jahr eingenommen. Zu Beginn traten bei mir zahlreiche Nebenwirkungen auf.

Zunächst hat das Medikament meine Beschwerden gelindert - die Herzfrequenz wurde verlangsamt. So konnte mein Herz das Blut wieder besser durch den gesamten Körper pumpen. Ich nahm die vom Arzt verschrieben Dosierung von 2 Mal täglich einer Tablette. Das entsprechen pro Einnahme 2,5 mg und somit pro Tag eine Zufuhr von 5 mg. Zunächst reagierte mein Körper mit einem leichten Schwindelgefühl auf die Tabletteneinnahme. Dies gab sich allerdings nach einiger Zeit wieder. Das Schwindelgefühl kann daran gelegen haben, dass sich mein Körper erst daran gewöhnen musste, dass mein Blutdruck nun niedriger war als sonst.

Meinen Tagesablauf störte die auftretende Müdigkeit leider etwas. Dies lag vermutlich auch an der Tatsache des niedrigeren Blutdrucks. Der teilweise langsame Herzschlag - den ich eben beschrieben habe - kann demnach auch als Nebenwirkung gewertet werden. Es war teilweise so, dass ich nur langsam aufstehen konnte. Ansonsten wurde das Schwindelgefühl stärker. Die Dosierung wurde daraufhin von meiner Ärztin verändert. Ich nahm somit morgen eine ganze Tablette Bisoprolol mit dem Wirkstoff von 2,5 mg und am Abend vor dem zu Bett gehen eine halbe Filmtablette. An einem Tag führte ich mir also nur noch 3,75 mg zu. Der Schwindel und die Müdigkeit ließen deutlich nach und ich fühlte mich besser. Gelegentlich traten die Nebenwirkungen noch auf, jedoch verbesserte sich mein Zustand.

Ab und zu hatte ich auch Verstopfungen durch die Tablette. Mein Darm ist sowieso schon recht anfällig und so wirkte sich auch die Einnahme auf ihn aus.
Amiodaron - mit Lichtüberempfindlichkeit
Lichtüberempfindlichkeit bei Nacht
Bromazepam 6 mg (Bromazanil) - mit Müdigkeit, Aggressivität und Suizidgedanken
Wegen zwei stillen Geburten und einer Vergewaltigung kam ich mit dem Leben nicht mehr zurecht. Deshalb suchte ich eine Psychiaterin auf, die mir helfen sollte, besser mit allen Vorfällen fertig zu werden. Sie verschrieb mir Bromazanil 6 mg (von Hexal AG, Wirkstoff Bromazepam) und ich sollte anfangs eine halbe Tablette nehmen, wenn es mir ganz schlecht gehen sollte. Mittlerweile hat sie mich auf zwei Tabletten für die Nacht eingestellt, damit ich auch wieder schlafen konnte und sich meine Magennerven beruhigen konnten. Das war der große Vorteil. Die Übelkeit hielt sich in Grenzen und ich konnte wieder das Haus verlassen.

Doch leider hatte ich auch mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Die Müdigkeit am Anfang war sehr stark. Zwei Stunden nach der Einnahme schlief ich ein. Deshalb durfte ich sie nicht am Tag einnehmen. Weitere Nebenwirkungen ist meine Aggressivität. Es reichte schon eine Kleinigkeit und ich schreie mir meinen Frust von der Seele. Ich sehne mich nach Ruhe, doch das ist, auch wegen der Kinder, nicht möglich. Eine ganz schlimme Nebenwirkung sind meine Suizidgedanken. Ich dachte erst, dass sie wegen meiner verstorbenen Söhne und wegen der Vergewaltigung immer stärker werden. Aber nachdem ich nochmals den Beipackzettel durchgelesen hatte, stellte ich schnell fest, dass es von den Tabletten kam. Ich kämpfe sehr stark gegen den Gedanken an, mein Leid selbst zu beenden. Ich leide auch noch unter Emetophobie (Angst vor Erbrechen). Auch deshalb wurde mir dieses Medikament verschrieben.

Durch die starken Suizidgedanken wollte ich die Dosis reduzieren, bis ich sie nicht mehr regelmäßig einnehmen muss. Meine Psychiaterin meinte, pro Woche solle ich eine halbe Tablette weniger nehmen. Doch leider ist es schlimm mit den Magen-Darm-Infekten bei meinen Jüngsten und die Katze fing auch an, so komme ich nicht von der Dosis herunter. Auch eine Nebenwirkung: Abhängigkeit. Deshalb ist dieses Medikament mit Vorsicht anzuwenden.
Ibuprofen 400 mg - gegen Rückenschmerzen - keine Nebenwirkungen
Ich leide schon seit längerer Zeit an Rückenschmerzen. Möglicherweise trägt da auch eine rheumatische Erkrankung dazu bei. Aber Fakt ist, dass ich mich nicht genug bewege und auf der Arbeit viel zu viel sitze. Meine Rückenmuskulatur ist durch den Bewegungsmangel schwach. In Zeiten wo ich mich mehr bewege habe ich weniger Rückenschmerzen.

Auf jeden Fall nehme ich gelegentlich das Schmerzmittel Ibuprofen 400 mg. Das wirkt hervorragend bei dieser Art von muskulärem Rückenschmerz muss ich sagen. Dann habe ich für mehrere Stunden kaum Beschwerden und kann auch einfacher ein paar Bewegungsübungen machen. Ich habe auch Paracetamol und Aspirin ausprobiert aber Ibuprofen wirkt aus meiner Sicht am besten. Nebenwirkungen hatte ich bisher keine.
Antibabypille Leios - mit Ekzem, Libidoverlust und Menstruationsbeschwerden
Vor meiner Schwangerschaft habe ich mit der Antibabypille Leios verhütet, da mein Frauenarzt sie mir direkt mit 16 verschrieben hat. So habe ich die Leios also 8 Jahre durchgenommen. Verhütungssicher ist Sie bei regelmäßiger Einnahme auf jeden Fall, was ja die 8 Jahre ohne Schwangerschaft beweisen. Muss sogar gestehen, dass es dort vereinzelnt Fälle gab, wo ich Einnahmen vergessen oder zu verschiedenen Zeiten genommen habe. Außerdem gab es hier und da natürlich auch krankheitsbedingt Fälle, wo ich die Pille einfach nicht in mir behalten konnte.

Allerdings hatte ich mit kleineren Nebenwirkunge zu kämpfen, mit denen ich mich aber irgendwie arrangiert habe, da ich es nicht auf die Pille geschoben habe. Diese waren jedoch nach dem Absetzen radikal verschwunden, weswegen ich nach der Schwangerschaft unter anderem die Pille gewechselt habe. Hauptgrund ist aber eher, dass ich nun eine Hautpille benötige.

So hatte ich während der Einnahme von Leios einen großen Libidoverlust, sprich, generell hatte ich eigentlich überhaupt keine Lust mehr auf Sex. Außerdem litt ich sehr oft unter Übelkeit und starken Menstruationsbeschwerden. Generell war die Mestruation stärker und länger als jetzt.

Außerdem hatte ich starke Hautprobleme unterm Kinn. Regelmäßig vor meiner Monatsblutung bekam ich ein eiteriges Ekzem unter der Haut am Kinn, was höllisch schmerzte und mein Selbstbewustsein sehr herunterzog. Generell hatte ich durch die Leios starke Stimmungsschwankungen. Meine Periode war oft sogar noch da, nachdem ich nach der 7-tägigen Pillenpause mit der normalen Einnahme weiter gemacht habe. Das war extrem nervig und in der Beziehung auch recht unangenehm irgendwie, da viele Frauen die Periode dank Pille recht kurz nur haben.
Nach Absetzen und mit späterem Pillenwechsel sind alle Symptome verschwunden.
Tramadol 100mg - gegen Schmerzen nach Fraktur am Sprunggelenk - mit Schwindel und Kopfschmerzen
Vor einiger Zeit brach ich mir das Sprunggelenk. Eine Fraktur, die mit schlimmen Schmerzen einherging, jedoch keine Operation nötig machte. Mein Arzt riet mir, den Fuß sobald als möglich zu belasten. Um die Schmerzen zu bekämpfen, verschrieb er mir Tramadol, ein Schmerzmittel aus der Gruppe der Opiate. Ich war zunächst skeptisch, ob die Verletzung ein solch starkes Mittel wirklich notwendig machte - doch schließlich brachten die heftigen Schmerzen in meinem Fuß dazu, die Tabletten einzunehmen. Ich hielt mich genau an die Anweisungen meines Hausarztes, die sich auch in den Empfehlungen in der Packungsbeilage deckten. Und anfangs war ich hoch erfreut - denn die Schmerzen im Fuß waren wie weg geblasen.

Doch die Freude sollte nicht allzu lange währen. An Bewegung war nach der Einnahme von Tramadol nicht zu denken, die Tabletten haben mich schier ausgenockt. Bereits zwei oder drei Stunden nach der ersten Tablette verspürte ich einen heftigen Schwindel und legte mich wieder in mein Bett. Es war ein bisschen wie im Film: Sobald ich die Augen schloss, sah ich kleine Sternchen kreisen. Ich rief sofort meinen Arzt und er meinte, das wäre normal und der Schwindel könne auch eine Folge der Verletzung sein, die meinen Kreislauf in Mitleidenschaft zog.

Ich glaubte ihm und nahm noch eine Tablette. Kurz nach dieser Einnahme gesellten sich zu dem Schwindel noch heftige Kopfschmerzen. Ich konnte nur noch im Bett liegen und nahm die Welt wie in Watte gepackt wahr - und schlief ein. 15 Stunden erwachte ich wieder und spürte einen leichten Kater, auch die Schmerzen am Fuß waren wieder da. Ich gab wieder meinem Kreislauf die Schuld und schluckte noch eine Tablette. Und wieder der gleich Effekt - die Schmerzen waren weg, mir wurde schwindelig und ich schlief ein. Ich bin auf ein anderes Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen umgestiegen - und konnte schnell meinen Fuß wieder belasten.
Antibabypille Jubrele - mit Schmierblutungen, Unterleibschmerzen und Stimmungsschwankungen
Ich verhüte seit 12 Jahren fast durchgehend mit Antibabypillen.
Durch eine plötzlich beginnende Hypertonie (Bluthochdruck) musste ich vor 10 Jahren auf eine Minipille (enthält keine Östrogene) namens Cerazette um stellen. Bis dahin nie Probleme gehabt.
Vor vier Jahren lief das Patent für Cerazette aus und meine Frauenärztin verschrieb mir eine neue Mini-Antibabypille: JUBRELE!

Ich fand die Umstellung der Pille bedenkenlos. Meine Frauenärztin versicherte, dass die Jubrele den selben Wirkstoff beinhaltet nur die Zusatzstoffe seien eventuell etwas anders als bei der Cerazette. Das Argument, dass die Jubrele preiswerter sei als die Cerazette lies mich nicht länger zögern.

Zu Beginn der Umstellung auf die Jubrele stellten sich Schmierblutungen ein. Die Zeitspanne der Menstruationsphase verlängerte sich von fünf bis sechs auf sieben bis acht Tage Blutungen. Bedenkenlos nahm ich die Pille weiter und wartete darauf, dass sich Verbesserungen einstellten. Drei Monate sollte ich meinem Körper Zeit geben um die Hormonumstellung zu gewährleisten. In den ersten drei Monaten hatte ich durchgehend Schmierblutungen, welche ich auf die Umstellung der Antibabypille zurückführte. Abgesehen von den dazu gehörigen Unterleibschmerzen, welche zu nehmend lästiger wurde, stellten sich immer häufiger Stimmungsschwankungen ein. Mir selbst ist die Nebenwirkung Anfangs nicht aufgefallen und ich stellte auch keinen direkten Kontakt mit der Einnahme der Jubrele her. Ich konnte meine Gefühle kaum noch steuern. Letztendlich waren die Schwankungen sogar so groß, dass ich das Gefühl hat an depressiven Verstimmungen zu leiden. Ebenfalls plagten mich starke Kopfschmerzen bis hin zu Migräneanfällen. Nach den drei Monaten Umstellungszeit wurden die Schmier- und Zwischenblutungen weniger, sodass ich nach vier Monaten Einahme bereits einen Menstruationszyklus hatte, welcher einigermaßen geregelt auftrat. Allerdings bekam ich während der Blutungsphase so starke Unterleibsschmerzen und Blutungen, dass es mir manchmal nicht möglich war ohne Schmerzmittel das Haus zu verlassen. Nach sechs Monaten habe ich die Pille dann einfach abgesetzt. Nach einem halben Jahr Pause wieder begonnen- Gleiches Spiel von vorne. Nach einer Schwangerschaft habe ich es noch einmal versucht: Die Nebenwirkungen waren wieder die selben.

Ich habe 1 Tablette pro Tag zur selben Uhrzeit 6 Monate durchgehend genommen. Ich bin weiblich und Baujahr '92.
Primidon 250mg - gegen das Zittern bei essentiellem Tremor - mit Müdigkeit, Übelkeit, Calciummangel
Das Medikament Primidon wird bei mir zur Behandlung des diagnostizierten Tremors eingesetzt. Vom Ausbruch der Krankheit bis zur erstmaligen Einnahme des Präparats sind einige Monate vergangen. Der essentielle Tremor wurde erst spät diagnostiziert. Hauptanwendungsgebiet des Medikaments sind Epilepsie-Patienten. Da mein Tremor in Episoden jedoch starke Ausprägungen zeigte, wurde Primidon zur Behandlung der Zitterkrankheit eingesetzt. Eigentlich ist es bei Tremorpatienten das Mittel 2.Wahl.

Primidon und seine Nebenwirkungen
Das Medikament gehört zur Gruppe krampflösender Arzneistoffe. Es behandelt nicht die Ursache, es unterdrückt lediglich die Symptome. In meinem Fall wurde das starke Zittern der Hände minimiert.
Primidon erhielt ich zunächst in der Dosis von 250 mg am Abend, da andere Medikamente nicht die gewünschte Wirkung erzielten. Inzwischen erhalte ich drei Tabletten á 250 mg täglich. Die Nebenwirkungen haben sich durch die Erhöhung der Dosis nicht verstärkt. Sie waren zu Beginn der Therapie mit Primidon jedoch stark ausgeprägt und zeigen sich auch Monate nach der ersten Einnahme immer noch.

Die schlimmste Nebenwirkung für mich? Das Präparat macht mich dauerhaft müde. Nach der Einnahme verspüre ich unmittelbar ein Gefühl von Müdigkeit und Schlappheit. Die mitunter starke Somnolenz beeinträchtigt meinen Tagesablauf. Es besteht eine erhöhte Sturzgefahr, wenn sich zur Müdigkeit noch das Zittern einstellt. Manchmal bin ich daher auf die Nutzung eines Rollators angewiesen. Die Somnolenz tritt nicht täglich auf, es gibt sogar zusammenhängende Tage ohne jegliche Symptomatik.
Mit der Müdigkeit gehen weitere Symptome einher, die meinen Tagesablauf beeinflussen. Es kommt zeitweilig zu einer Verlangsamung meiner Bewegungen und zu Konzentrationsstörung. Diese Symptome sind unterschiedlich stark ausgeprägt, beeinflussen mich jedoch sehr stark.

In der Anfangszeit hatte ich zudem wiederholt mit Übelkeit zu kämpfen. Gegen die Magenbeschwerden erhalte ich Pantoprazol 20 mg. Das mit der Übelkeit einhergehende Brechgefühl ist nach kurzer Zeit komplett verschwunden.
Eine weitere Nebenwirkung, die sich nicht unmittelbar auf meinen Tagesablauf auswirkt, ist der Calciummangel. Er wurde erstmals bei einer Blutentnahme drei Monate nach Einnahme von Primidon festgestellt und hängt nach Auskunft meines Neurologen mit der Medikamenteneinnahme zusammen. Primidon stört den Calciumstoffwechsel, was dauerhaft zu spröden Knochen führt. Mit der zusätzlichen Einnahme eines Vitamin-D-Präparates verbesserte sich der Calciumspiegel im Blutbild. Das Medikament muss ich dauerhaft nehmen, die Kosten übernimmt die Kasse nicht.

Dosierung: 3x täglich 250 mg Primidon (morgens, mittags und abends zum Essen) von Holsten Pharma
Einnahmedauer: in dieser Dosis seit 10 Monaten
Betablocker Bisoprolol (10 mg) - gegen zu schnellen Puls - mit Schwindel und Herzklopfen
Bisoprolol ist ein Medikament zur Senkung des Herzschlages und zählt zu den Betablockern. Mein Hausarzt verschrieb mir dieses Medikament, da ein anderer Betablocker bei mir nicht so gut wirkte. Ich nahm Bisoprolol zuerst in einer Dosierung von 10 Milligramm. Gleich zu Beginn meiner Behandlung stellte ich als erste Nebenwirkung fest, dass ich leichte Schwindelgefühle bekam. Die Schwindelgefühle begannen jedes Mal etwa 30 bis 40 Minuten nach Einnahme des Betablockers. Sie traten aber nur zur Anfangszeit der Behandlung auf. Nach 2 Wochen war das kein Problem mehr.

Nach der ersten Einnahme stellte ich fest, dass sich mein Herzschlag (Puls) wieder normalisiert hatte und es mir dadurch deutlich besser ging. Allerdings wurden nach einer gewissen Zeit Folgeerscheinungen bei mir sichtbar. Eine Langzeitnebenwirkung war, dass mein Herz, wenn ich den Betablocker mal vergessen hatte einzunehmen, stark klopfte. Man kann sich das in etwa so vorstellen. Der Betablocker wirkt für Entspannung des Herzmuskels. Allerdings arbeitet das Herz immer dagegen. Auch, wenn man den Betablocker nicht mehr einnimmt, versucht das Herz gegen die Wirkung, die sonst immer da ist, anzukämpfen. Daher fängt das Herz an zu klopfen und noch schneller zu schlagen.

Nach einer Zeit erhöhte ich die Dosis auf 20 Milligramm. Denn eine weitere Folge war, dass die 10 Milligramm irgendwann nicht mehr ausreichten und ich trotzdem einen schnellen Puls hatte. Allerdings reduzierten die Ärzte im Krankenhaus mein Bisoprolol in kleinen Schritten, weil die Dosierung einfach zu hoch war.
Es ist auch wichtig, den Betablocker in jedem Fall auszuschleichen, da es sonst zu einer deutlichen Verschlimmerung der ursprünglichen Symptome kommt.

Ich nehme Bisoprolol seit 3 Jahren und aktuell mit einer empfehlenswerten Dosierung von morgens 5 mg und abends 5 mg.