Neueste Nebenwirkungsberichte

Desofemine 30 - mit Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Morgenübelkeit und Zwischenblutungen
Nach einer Einnahmezeit von ca. einem halben Jahr meiner ersten Antibabypille, litt ich oft unter zunehmender Müdigkeit und Schmerzen im Brustbereich. Auf meinen Wunsch hat mir mein Frauenarzt eine neue Marke - die Desofemine 30 - empfohlen.

Schon wenigen Wochen nach meiner ersten Einnahme fiel mir auf, dass ich zeitweise anfing Stimmungsschwankungen zu haben. Abgesehen davon war ich anfangs dennoch zufrieden, da sich die Pille durch eine ziemlich geringe Hormondosierung auszeichnet und die Brustschmerzen verschwanden.
Mein Hautbild verbesserte sich und auch nach mehreren Monaten konnte ich keine Gewichtszunahme verzeichnen.

Einige Frauen meines Alters sind von diesem Produkt viele Jahre lang überzeugt gewesen, jedoch stellte ich im Verlauf der Einnahme weitere Nebenwirkungen bei mir fest. Neben stärkeren Kopfschmerzanfällen wurde ich von Freunden auf meine anhaltenden Stimmungsschwankungen hingewiesen. Außerdem hatte ich Probleme mit meinen Zyklus. Denn wenn man vergisst die Pille am entsprechenden Tag einzunehmen, ist damit zu rechnen, dass am Darauffolgenden die Blutung einsetzt.

Zeitweise hatte ich auch Bedenken ungewollt schwanger zu sein, da ich mindestens 3 mal pro Woche an starker morgendlicher Übelkeit und Zwischenblutungen litt. Nachdem ich mich von meinem Frauenarzt untersuchen ließ, stellte sich zwar heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, die Probleme jedoch auf die Pille zurück zuführen waren.

Die Desofemine 30, bzw. Lamuna oder Desmin 30 (gleich dosierte Inhaltsstoffe mit unterschiedlichen Markennamen und Preisen) wird jedoch aufgrund des geringeren Hormongehalts oft als Einsteigerpille empfohlen und von Vielen in meinem Umfeld ohne Probleme eingenommen. Da ich jedoch eine Ausnahme bilde, werde ich meinen Arzt um einen Wechsel bitten.
Tramadol Retard 100-300 mg - mit extremer Müdigkeit und Trägheit - dann ein Zusammenbruch
Im Juli 2016 erkrankte ich an heftigen Rückenschmerzen, da ich mich ein wenig übernommen hatte. Bisher konnte ich meine Rückenschmerzen immer mit einfachen Schmerzmitteln in den Griff bekommen, jedoch verschlechtere sich mein Zustand von Woche zu Woche. Mein erster Arztbesuch wurde mit Spritzen im Schmerzbereich abgetan und Schmerzmitteln. Da keinerlei Verbesserung stattfand sollte ich dann im September das erste Mal Tramadol einnehmen, da ich nicht mehr richtig laufen, liegen oder sitzen konnte.

Mir wurde von vornherein gesagt, dass ich von diesen Tabletten müde werden könnte, jedoch die Schmerzen im Rücken verschwinden würden.

Meine erste Tramadol nahm ich spät Abends ein und bemerkte bereits nach kurzer Zeit die Wirkung. Ich wurde extrem müde und mein Körper fühlte sich unglaublich schwer an. Ich wurde mit einer allgemeinen Trägheit gefüllt und wollte nur noch schlafen gehen.

Die Wirkung lies nach etwa sechs Stunden bereits nach und meine Schmerzen kehrten zurück. Tagsüber konnte ich aufgrund familiärer Verpflichtungen keine Tablette nehmen. Also quälte ich mich tagsüber mit Schmerzen und nahm über zwei Monate jeden Abend eine Tablette (100 mg, retard Tabletten von Hexal). Ich fühlte mich am Tag danach wie gerädert und extrem schwach und demotiviert.

Es verging kein Abend, an dem ich ohne Tablette ins Bett gehen konnte. Leider verschlimmerte sich mein Zustand extrem und ich war auf bis zu drei Tabletten täglich angewiesen (300 mg). Nach etwa zwei Wochen dieser Einnahme war mein Körper komplett geschwächt. Ich bekam einen kompletten Zusammenbruch mit Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Kälteschauer und Schweißausbrüchen, sowie Durchfall. Komplette zwei Tage verzichtete ich auf diese Tabletten und hatte entzugsähnliche Symptome. Nach diesem Erlebnis reduzierte ich die Tabletten langsam herab, so dass ich täglich nur noch eine einnahm (100 mg).

Nach meiner Bandscheibenoperation im Februar des darauffolgenden Jahres, bekam ich im Krankenhaus kein Tramadol mehr, da man der Ansicht ist, dass dies abhängig machen kann. Am zweiten Tag nach meiner Operation hatte ich wieder Schwindel, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Schweißausbrüche, Atembeschwerden, sowie heftige Alpträume und Schlaflosigkeit.

Der lange Zeitraum der Medikamente kam bei mir leider Zustande, da es im heutigen Gesundheitssystem sehr schwer ist einen kurzfristigen Termin bei Fachärzten zu bekommen. Die Hausärzte verschreiben leider nur Medikamente gegen die Symptome und Beschwerden.
Antibabypille Evaluna 20 - mit Wassereinlagerungen, Cellulite, kein Sättigungsgefühl und mehr
Ich nehme seit gut 3 Wochen schon nicht mehr die Pille.

Damals habe ich sie aus zwei verschiedenen Gründen angefangen zu nehmen, zum einen hatte ich sehr starke Probleme mit meiner Menstruation, da es bei mir zu übermäßig starken Blutungen kam, zum zweiten hatte ich zu dieser Zeit meinen aller ersten Freund.
Zu diesem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt. Da es meine erste Pille in jungen Jahren war, bekam ich auch zu aller erst nur eine ganz leichte Pille. Dies war die Evaluna 20® Antibabypille.

Sie brachte wie typisch für eine Antibabypille sowohl positive als auch negative Nebenwirkungen mit sich.
Zu Beginn der Einnahme stellte ich zunächst nur ein Wachsen meine Oberweite fest, die ich als sehr positiv empfand.
Meine Problematik mit der übermäßigen Menstruationsblutung stellte sich auch komplett ein und sorgte sogar dafür das ich anstatt vorheriger 7 Tage Blutung nur noch 4 Tage meine Blutung hatte.

Meine Einnahme war dabei stets regelmäßig und ich habe sie nur in seltenen Fällen durchgenommen.
Als eine negative Nebenwirkung fiel mir nach einer längeren Zeit der Einnahme extreme Wassereinlagerungen auf, welche sich auch trotz Sport und gesunder Ernährung extrem auf der Waage in Form einer Gewichtszunahme bemerkbar machten. Mit den Wassereinlagerungen kam auch eine deutlich sichtbare Cellulite, die ich zuvor niemals hatte. Gerade an den Beinen und Oberschenkeln sowie Armen waren diese Wassereinlagerungen auffällig bemerkbar.

Jetzt nach dem Absetzen der Pille fällt mir auf das diese Wassereinlagerungen fast komplett verschwunden sind. Auch meine Stimmungsschwankungen, welche ich zum Schluss sehr stark hatte, sind komplett verschwunden. Diese Stimmungsschwankungen machten sich vor allem kurz vor meiner bevorstehenden Periode bemerkbar. Dies belastete mich selbst psychisch sehr stark.
Mitunter am schlimmsten war jedoch die Nebenwirkung, welche hervorrief das ich kaum bis gar kein Sättigungsgefühl mehr besaß. Meine Frauenärztin erklärte mir dies aufgrund der erhöhten Hormonzunahme, welches mich zum Nachdenken anregte. Eine Pille die solche Nebenwirkungen hervorruft kann nicht gesund sein.
Antibabypille Madonella - mit Migräne, Bauchschmerzen und geschwollenen Beinen
Der Weg, die richtige Antibabypille zu finden, war sehr beschwerlich. Bevor ich überhaupt die Pille verschrieben bekommen durfte, musste ich bei meinem Frauenarzt eine Blutabnahme durchführen. Vorab musste nämlich abgeklärt werden, ob ein Risiko betreffend Thrombose besteht. Da das Ergebnis negativ war, bekam ich mein Rezept. Die ersten Monate wechselten die verschriebenen Pillen oftmals, da mein Arzt und ich noch auf der Suche nach der richtigen Pille waren. Daher bekam ich eines Tages das Rezept für die Pille Madonella (Wirkstoffe: Levonorgestrel 0,15 mg und Ethinylestradiol 0,03 mg). Meine erste Begeisterung zeigte sich in der Apotheke, da die Packung, verglichen zu den anderen, nur ein Drittel kostete. Ausgehend von der Tatsache, alle drei Monate ein Folgerezept zu brauchen, war die preisliche Komponente schon ein Pluspunkt für mich.

Die Freude über diese Pille währte aber nicht lange. Ich hatte die Pille nur eine Woche in Verwendung, als die ersten Nebenwirkungen auftraten. Zu Beginn nahm ich leichte Bauchschmerzen wahr, schob diese aber meiner Ernährung oder einer bloßen Magenverstimmung zu. Eine weitere Veränderung war für mich das unangenehme Gefühl in meinen Beinen und die sichtbare Schwellung. Aus den Jahren zuvor wusste ich, dass meine Beine im Bereich der Waden und Knöchel für Schwellungen empfindlich waren. Doch diese gingen oftmals einem Grund voraus, zum Beispiel übermäßiger Anstrengung. Doch die damaligen Schwellungen waren spürbar unangenehmer, wodurch hinhocken praktisch unmöglich wurde. Wie die Bauchschmerzen tat ich sie als lästige Nebenwirkung ab und war bereit die Pille Madonella weiterhin zu nehmen, obwohl mein Arzt bei jedem Besuch meinte, dass ich bei Beschwerden sofort kommen sollte.

Das Angebot musste ich kurze Zeit später jedoch tatsächlich in Anspruch nehmen, als ich eines Morgens mit stechenden Schmerzen oberhalb meines linken Auges wach wurde. Obwohl ich vorher noch nie Migräne hatte, wusste ich sofort, was mit mir los war. Das bloße Öffnen der Augen versetzte mir einen regelrechten Stich im Kopf und nur Sekunden später musste ich mich auch schon übergeben. Am selben Tag habe ich die Einnahme von Madonella abgebrochen und hatte seither nie mehr Migräne.

Meine Dosierung war gering und ich nahm sie nur zehn Tage.
Tramadol Tropfen - mit Übelkeit, Benommenheit (benebelt im Kopf), Abhängigkeit und Appetitlosigkeit
Ich wurde 2013 wegen mehrfachen Bandscheibenproblemen mit Tramadol behandelt.

Aufgrund anderer Erkrankungen vertrage ich viele andere Schmerzmittel nicht, außerdem waren die Schmerzen so stark, dass ich kaum noch laufen und mich bewegen konnte. So kam es zur Behandlung mit Tramadol-Tropfen (Tramadol - ct 100mg/ml Tropfen). Ich habe das Medikament über ungefähr sechs Wochen täglich einnehmen müssen. Dabei wurden die Schmerzen wirklich erträglich, sodass ich auch zur Physiotherapie gehen konnte.

Trotzdem bemerkte ich gerade am Anfang ein paar Nebenwirkungen. Mit den ersten Einnahmen, ich habe mich übrigens immer sehr genau an die Packungsanleitung und die Anweisungen meiner Ärzte gehalten, wurde mir furchtbar übel. Einmal musste ich mich sogar übergeben.

Ich war in den ersten zwei Wochen wie auf Drogen und ziemlich benebelt im Kopf. Das legte sich zum Glück ein wenig. Doch auch wenn das "benebelte Gefühl" nicht mehr so stark war, blieb doch eine Gemütsveränderung. Das Tramadol wirkte wie ein Stimmungsaufheller und ich hatte das Gefühl, das ich jeden Tag diese Dosis brauche. Wie ich jetzt kann Tramadol abhängig machen und ich muss schon sagen, das ich wirklich das dringende Bedürfnis verspürte dieses Medikament immer wieder zu nehmen.

Es fiel mir sehr schwer, nach der Behandlung aufzuhören. Ich habe es zwar getan, doch den Drang und das Verlangen spürte ich noch lange. Während der Behandlung kam dazu, das ich keinen Appetit mehr hatte und kaum, noch was gegessen habe. Dadurch habe ich stark abgenommen. Ich konnte mich auch auf der Arbeit kaum konzentrieren. Auch privat stand ich ständig neben mir und konnte weder Gesprächen noch Filmen oder sonstigen Dingen folgen. Auto fahren konnte und durfte ich damit nicht mehr. Dieses "benebelte Gefühl" war neben dem Drang das Medikament zu nehmen, wirklich die stärkste Nebenwirkung. Alle anderen verliefen sich nach ein bis zwei Wochen.
Salbutamol Spray gegen Heuschnupfen - mit Kopfschmerzen und Herzrasen
Ich leide sehr stark unter Heuschnupfen. Vor allem im Frühjahr, wenn die Zeit der Birkenpollen ist, bin ich stark beeinträchtigt. Da ich sehr gern Sport mache und nicht darauf verzichten will, hab ich zu dieser Jahreszeit ein großes Problem. Denn ich trotz verschiedener Antiallergikum-Tabletten mit Atembeschwerden kämpfen. Seit zwei Jahren nehme ich nun in dieser den Salbutamol Spray. Früher habe ich diesen nur bei akuten Atembeschwerden genommen. Seit diesem Jahr nehme ich den Salbutamolspray einfach zwei Wochen lang. Und ich bin absolut zufrieden! Das Atmen fällt mir sofort wieder leichter, und die Pfeifgeräusche beim Atmen treten so gut wie gar nicht mehr auf.

Leider hat der Spray jedoch auch ein paar Nebenwirkungen. Wenn man diese jedoch in das Verhältnis zu dem Nutzen des Sprays stellt, würde ich trotzdem nicht auf den Salbutamolspray verzichten.

Bisher hatte ich folgende Nebenwirkungen:
Regelmäßig bekomme ich leichte Kopfschmerzen, wenn ich den Spray inhaliere. Es tritt meistens nach einer Woche auf. Sobald ich den Spray wieder absetze, verschwinden auch die Schmerzen. Ich leide sehr häufig unter Kopfschmerzen und denke, dass ich für diese Art von Schmerz eh sehr anfällig bin. Es gibt eigentlich fast kein Medikament, dass ich einnehmen kann, ohne unter Nebenwirkungen zu leiden.

Als ich den Salbutamolspray das erste Mal inhaliert habe, hatte ich das Gefühl leichtes Herzrasen zu bekommen. Ich fühlte mich auch leicht unruhig und nervös. Deshalb nehme ich den Salbutamol Spray nur noch, wenn ich absolut entspannt und ruhig bin. Also morgens nach dem Aufstehen oder abends, wenn ich ruhig sitze. Nach dem tiefen inhalieren des Sprays, gönne ich mir circa zehn Minuten Ruhe. So hab ich diese etwas unangenehme Nebenwirkung gut in den Griff bekommen.

Ansonsten hatte ich bei dem Inhalieren mit Salbutamol bisher keine Nebenwirkungen.
Antibabypille Yasminelle - mit Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Schmierblutungen
Nachdem ich 6 Jahre die Pille Petibelle 0.03mg/3mg eingenommen und sehr gut vertragen habe, musste ich aufgrund meines Umzugs ins Ausland auf die Yasminelle 0.02mg/3mg umsteigen.

Nach einem Gespräch mit der Frauenärztin habe ich dann auch bedenkenlos die Pille angefangen einzunehmen. Schon im ersten Monat habe ich Veränderungen an meinem Verhalten gemerkt. Ich habe mich schnell aufgeregt, obwohl ich ein sehr gelassener Mensch bin und war einfach nicht gut drauf. Meine schlechte Laune habe nicht nur ich bemerkt, sondern auch mein Umfeld. Anfangs habe ich gedacht, das ist jetzt nur die Umstellung und es wird sich schnell wieder legen. Doch auch nach sechs Wochen hat sich immer noch nichts verändert. Ich war jeden Tag ohne Grund traurig, wollte mit niemanden reden und das Lachen habe ich in der Zeit auch verlernt. Meine Stimmungsschwankungen waren so extrem, dass ich mich regelrecht zu Hause verkrochen habe. Zudem war ich dauerhaft müde und bin morgens kaum aus dem Bett gekommen, was davor für mich nie ein Problem war. Ich denke schon, dass das Nebenwirkungen der Antibabypille waren. Erst nach acht Wochen habe ich Besserungen gemerkt.

Nachdem ich die Pille dann schon einen Zyklus durch genommen habe, bekam ich zudem ab dem zweiten Zyklus immer wieder Schmierblutungen. Die Schmierblutungen gingen dann auch nicht direkt wieder weg, sondern hielten zwei bis drei Tage oder länger an. Meist begannen die Blutungen 10 bis 14 Tage, bevor ich meine reguläre Periode bekam. Auch hier dachte ich, dies wird sich schon wieder einspielen und die Schmierblutungen werden verschwinden. Nach einem halben Jahr hat sich aber noch immer nichts geändert. Jeden Monat bekam ich während der Einnahme der Pille Yasminelle Blutungen, immer zur gleichen Zeit. Zudem hatte ich bemerkt, dass sich an meiner Wade Krampfadern gebildet haben, die davor nicht vorhanden waren. Nach sieben Monaten bin ich dann wieder zu meiner Frauenärztin und habe darauf bestanden, eine andere Pille zu bekommen.

Ich habe die Pille Yasminelle sieben Monate eingenommen, täglich eine Pille jeden Abend um 21 Uhr.
Antibabypille Maxim - mit Kopfschmerzen und Schmerzen in den Brüsten
Mir wurde die Pille Maxim verschrieben, da ich durch meine alte Pille starke Pickel im Gesicht bekommen habe. Die Pille wirkt besonders gut gegen Akne und ich war auch wirklich zufrieden.

Schon nach dem ersten Monat der Anwendung wurden die Pickel deutlich weniger und nach zwei Monaten waren diese gänzlich verschwunden.
Der Zyklus war regelmäßig und es gab keine Zwischenblutungen. Nach drei Tagen ohne Pille bekam ich meine Abbruchblutung und diese dauerte meist vier bis fünf Tage. Ich hatte weniger Schmerzen als ohne Pille und war an sich rundum zufrieden mit der Pille. Mein Körper veränderte sich ebenfalls zum Guten. Ich nahm ein bisschen zu, was mir nicht schadete und so wurde mein ganzer Körper auch etwas weiblicher. Ich war also wirklich glücklich mit der Pille.

Nach etwa einem Jahr der Anwendung bekam ich immer häufiger Kopfschmerzen, die ich zunächst auf meinen verspannten Nacken schob. Diese Schmerzen waren recht stark und ich war häufig auf Tabletten angewiesen. Als diese Kopfschmerzen auch nach einer Menge Massage und Physiotherapie nicht besser wurden, blieb nur noch Nebenwirkungen der Pille als Ursache übrig. Ich hatte auch immer häufiger Schmerzen in den Brüsten und es tat teilweise schon wirklich weh, wenn ich diese nur berührt habe. Diese Schmerzen kamen nicht wie zunächst gedacht von zu engen BHs. Nachdem ich größere trug und die Schmerzen trotzdem nicht besser wurden, musste ich nach einer neuen Ursache suchen. Auch die Schmerzen in den Brüsten und das Spannungsgefühl kam von der Pille.
In jeder Pause wurden diese Symptome besser und ließen nach. Also wurde mir immer klarer, dass es Nebenwirkungen der Pille sind.

Ich meldete mich bei meinem Frauenarzt und dieser riet mir, die Pille abzusetzen.
Fluoxetin gegen Depressionen - mit Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Gereiztheit, schlechter Laune, Übelkeit und Verstopfung
Aufgrund einer starken Essstörung und damit verbundenen Depressionen, bekam ich von meinem Hausarzt das Antideppressivum Fluoxetin-ratiopharm 20 mg verschrieben, welches ich täglich zu meiner Therapie einnehmen sollte. Ich habe mich jahrelang dagegen gewehrt und zu guter Letzt dann doch zugestimmt. Die ersten Tage, an denen ich es einnahm, merkte ich noch keine wirklichen Veränderungen, was sich allerdings nach etwa einer Woche drastisch änderte.

Ich wurde in der Nacht immer wieder wach und konnte einfach nicht mehr durchschlafen. Tagsüber dagegen war ich tot müde und konnte mich kaum auf etwas konzentrieren. Ich war antriebslos und meist schlecht gelaunt, was sich natürlich auf meine Ausbildung auswirkte. Auch mit meinen Freunden wollte ich kaum noch Zeit verbringen. Schon geringste Kleinigkeiten konnten mich auf die Palme bringen, da mein Nervenkostüm sehr dünn wurde. Zudem war ich oft traurig und wusste nicht wieso. Ich habe gemerkt, dass mit meinem Körper irgendwas passierte und ich keine Macht hatte, etwas zu verändern. Auch hatte ich Angst, nach einer gewissen Zeit, das Medikament einfach abzusetzen. obwohl ich immer wieder mit dem Gedanken spielte.

Durch die Einnahme des Fluoxetin musste ich ständig mit Übelkeit kämpfen und hatte die erste Zeit fast keinen Hunger. Auch an Verstopfungen und Verdauungsstörungen litt ich. Es war für mich sehr schockierend am eigenen Leib zu erfahren, was ein Medikament anrichten kann, obwohl es doch eigentlich als Hilfe gedacht ist. Erst nach einigen Wochen hat sich das Ganze soweit eingespielt, dass ich das Antidepressiva angefangen habe zu vertragen. Ich fing an Besserungen zu spüren und konnte auch wieder lachen. Etwa zwei Monate hat es gedauert, bis mein Körper das Medikament Fluoxetin akzeptiert hat. Ich habe es fast 3 Jahre eingenommen und dann sehr langsam abgesetzt, damit nicht wieder Nebenwirkungen eintreten.

Meine Dosierung war 2 mal am Tag morgens und abends eine Kapsel (20 mg).
Antibabypille Bellissima - mit langer Periode, starker Regelblutung, Unterleibschmerzen, Blähungen und Kälteempfindlichkeit
Ich habe nun 4 Jahre die Bellissima®-Pille (Ethinylestradiol und Chlormadinon) zur Empfängnisverhütung genutzt. Außerdem hatte ich schlimme Hautprobleme (fettige Haut und Haare) weshalb ich die Pille auch als Hautpille von meinem Frauenarzt verschrieben bekommen habe. Die fettige Haut ist dadurch auch tatsächlich besser geworden. Bei der Einnahme habe ich keine Nebenwirkungen bewusst wahrgenommen. Da wir aber jetzt einen Kinderwunsch haben, habe ich die Pille vor vier Monaten abgesetzt und merke, welche Symptome ich nun nicht mehr habe, sprich, was tatsächlich als Nebenwirkung von der Pille zurückzuführen ist. Andere Medikamente habe ich nicht mit eingenommen.

Während der Einnahme hatte ich zum Beispiel eine regelmäßige aber auch sehr starke Regelblutung. Meine Periode war im Vergleich zu jetzt auch sehr lang. Während meine Periode jetzt nur 3 Tage dauert, war sie bei der Pilleneinnahme ca. 7 Tage.

Auch meine Unterleibtsschmerzen sind nun vollständig verschwunden. Gerade am Anfang meiner Periode hatte ich bei der Pilleneinnahme immer starke Unterleibsschmerzen und Blähungen, was nun alles nahezu vollständig weg ist. Nachdem ich die Pille abgesetzt habe, habe ich wieder eine sehr fettige Haut, sowie Schweißausbrüche bekommen. Auch mein Hormonhaushalt fährt gerade Achterbahn - und nein ich bin nicht Schwanger. Hoffe, dass sich das alles mit der Zeit wieder einpändelt. Ein weiteres Phänomen sind meine kälteempfindlichen Füße. So konnte ich während der Pilleneinnahme nicht in sehr kaltes Wasser gehen (etwas kälter, als Freibadtemperaturen) da meine Füße dann einen reißenden Schmerz hatten, ähnlich, als würden sich die Aderns krampfhaft zusammenziehen oder reißen. Nachdem ich die Pille abgesetzt habe, wird das mit den Schmerzen alles allmählich besser.

Eingenommen habe ich die Bellissima 1 x täglich vor dem Schlafen gehen mit etwas Wasser. Insgesamt habe ich die Pille nach meiner Stillzeit 4 Jahre genommen.