Neueste Nebenwirkungsberichte

Antibabypille Valette - mit Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen und Anfangs gelegentlich keine Regelblutung
In meinem bisherigen Leben habe ich immer einen großen Bogen um die Pille gemacht, da ich meistens versuche Chemie von meinem Körper fernzuhalten.
Deshalb habe ich vorzugsweise auf andere Verhütungsmittel wie zum Beispiel das Kondom zurück gegriffen. Eine zeitlang habe ich auch die Hormonspirale zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Lange Zeit war ich in keiner festen Partnerschaft, bis ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe. Dieser bestand darauf, dass ich die Pille zur Geschlechtsverhütung nehme, weshalb ich mir von meiner Frauenärztin die Valette verschrieben lassen habe. Sie hatte mir auch Alternativen für andere Antibabypillen präsentiert, jedoch meinte meine Ärztin, dass die Valette einen besonders niedrigen Hormongehalt enthält, weshalb sie auch zu der Gruppe der Mirkopillen gezählt wird. Das entscheidende Merkmal für mich war also die geringe Östrogenmenge. Auch das Preis-Leistungsverhältnis für diese Pille finde ich okay.

Seit ca. 8 Monaten nehme ich dieses Verhütungsmittel bereits und zwar in der üblichen Dosierung von einer Pille täglich.
Ansonsten nehme ich derzeit keine anderen Arzneimittel ein. Am Anfang fiel es mir schwer überhaupt zu Tabletten zu greifen, doch auf Grund der kleinen Tablettenform habe ich mich sehr schnell daran gewöhnt.

In den ersten drei Monaten hatte ich überhaupt keine Nebenwirkungen und Probleme. Mein Hautbild hat sich sogar verbessert, was für mich definitiv ein Pluspunkt ist.

Mir ist jedoch aufgefallen, dass ich kaum Blutungen hatte und diese manchmal sogar komplett ausblieben. Meine Frauenärztin meinte das könnte auch stressbedingt sein oder auf Grund der hormonellen Umstellung, da sich mein Körper natürlich erst einmal an die Pille gewöhnen muss. Sie empfahl mir die Pille weiterhin zu nehmen, was ich auch gemacht habe. Mein Zyklus hat sich dann ca. eine Monat später wieder normalisiert.

Desweitern habe ich bemerkt dass ich seit ich die Pille habe teilweise unter teilweise starken Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit leide. Diese Symptome sind besonders stark wenn ich meine Menstruation habe. In solchen Zeiten greife ich jedoch einfach zu Naturheilmitteln wie Akupressur oder feuchte Tücher.
Da die Kopfschmerzen relativ erträglich sind, zum Glück eher selten auftreten und ich ansonsten keine weiteren Nebenwirkungen feststellen konnte, werde ich die Pille vorerst weiterverwenden.
Loperamid (Lopedium akut) - mit Kopfschmerzen und Müdigkeit
Lopedium akut ist eines der Medikamente, dass ich immer in meiner Reiseapotheke dabei habe. Schon öfters habe ich während meiner Reisen im tropischen Ausland auf Lopedium zurückgegriffen und damit auch immer gute Erfahrungen gemacht. Dennoch war ich nach meiner letzten Einnahme von direkten Nebenwirkungen betroffen.

Während einer Reise nach Westafrika bekam ich durch verunreinigtes Wasser, das ich unwissentlich getrunken habe, große Probleme mit dem Magen und litt vor allem an Krämpfen und akutem Durchfall. Wie in der Packungsbeilage beschrieben und von mir schon oft getan nahm ich zwei Kapseln in einer ersten Dosis mit Wasser ein. Die Wirkung setzte kurz später ein und es ging mir besser. Nach einigen Stunden allerdings waren die Beschwerden wieder da. So setzte ich die Einnahme von Lopedium akut fort. Es trat immer schnell eine Besserung ein, nach einigen Stunden aber verschlechterte sich mein Befinden wieder.
Neben den eigentlichen Beschwerden, die durch das Medikament zumindest gemildert wurden, bekam ich schon kurz nach der ersten Einnahme die ersten Nebenwirkungen zu spüren. Ich litt unter Kopfschmerzen und einer plötzlich auftretenden Müdigkeit. Ich habe sehr viel geschlafen und fühlte mich trotzdem nicht nur physisch, sondern auch mental sehr erschöpft und ausgelaugt. Auch die anhaltenden Kopfschmerzen machten mir zu schaffen, da ich keine weiteren Medikamente einnehmen wollte. Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper mit der Einnahme von Lopedium akut schon genug belastet war.

Dosierung: Wie in der Packungsbeilage angegeben nahm ich zunächst zwei Hartkapseln in der ersten Dosis ein. Danach nahm ich alle paar Stunden, je nach Beschwerden, eine weitere Kapsel ein. Es folgte dann ein Tag ohne Beschwerden, am dritten Tag nahm ich alle paar Stunden weitere Kapseln ein.

Anwendungsdauer: Ich nahm das Medikament insgesamt über die Dauer von einigen Tagen ein. Jedoch achtete ich darauf, die Zahl von sechs Kapseln täglich nicht zu überschreiten und legte zwischendurch auch einen Tag Pause ein.
Pantoprazol gegen Sodbrennen - mit Bluthochdruck, Schwindel, dünnflüssigem Stuhl und Kribbeln in Armen und Füßen
Durch Rauch, Alkohol, fettiges Essen und Stress können Magenbeschwerden ausgelöst werden. Nun trage ich all diese Sachen mit mir herum und hatte vor einiger Zeit vermehrt mit Sodbrennen zu kämpfe. Mal war es weniger schlimm, andere Male wurde ich nachts vor Schmerzen wach und konnte nicht mehr schlafen. Ein Gang zum Arzt brachte mir das Medikament Pantoprazol (ADGC 20 mg), welches ich einmal am Tag einnehmen sollte, um Ruhe zu bekommen. Mich hat schon damals etwas gestört, dass nach meiner Lebensweise erst gar nicht gefragt wurde. Doch diese mag man ja selten ändern, daher nahm ich fleißig die Tabletten.

Jeden Morgen eine und ich hatte meine Ruhe. Zumindest für die erste Woche. Dann fingen die Probleme an. Das Sodbrennen war zwar weg, aber mich überkamen immer wieder leichte Attacken, in denen mein Blutdruck in die Höhe schnellte, ab und an bis 190/110. Mir wurde kalt, schlecht, ich sah aus wie eine weiße Wand. Der Schwindel ließ nach einer Weile wieder nach, also alles wie gehabt. Schlimmer wurde es dann, als meine Füße und Arme, vermehrt linksseitig, immer öfter anfingen zu kribbeln. In den nächsten Tagen wurde mein Stuhlgang immer schleimiger, auch dünner. Ich fühlte mich schwächer mit jedem Tag. Dazu kamen immer wieder auch die Attacken mit Schwindelanfällen und dem plötzlich hohen Blutdruck. In diesen Momenten wurde mir kalt und heiß zugleich, sodass einmal auch der Notarzt kommen musste.

Im Krankenhaus wurden dann sämtliche Tests gemacht. Mein B12-Wert war drastisch verringert, was wohl sicher vom Pantoprazol gekommen ist. Die Ärzte rieten zum sofortigen Einnahmestop. Da sich dabei die Nebenwirkungen nochmal hochschaukeln konnten, wurde ich noch drei Tage dabehalten. Das war auch besser so, denn plötzlich kam mein Körper ohne das Medikament scheinbar auch nicht mehr aus. Die viele Säure kam mir übel aufgestoßen, die Schmerzen waren unermesslich. Doch durch gute Betreuung und Gegenmittel, konnte ich nach drei Tagen wieder nach Hause gehen. Meine Schwächezustände verwandelten sich in neues Wohlbefinden. Es hat wohl alles nur am Rauchen und Alkohol gelegen, denn das habe ich seitdem eingestellt, den Alkohol auf ein Minimum in der Woche reduziert. Siehe da, es geht auch ohne Medikamente.
Clindamycin 600mg gegen Zahnschmerzen - mit Durchfall, Bauchschmerzen und Blut im Stuhl
Als mich Zahnschmerzen quälten und mein Zahnarzt eine Entzündung an der Zahnwurzel feststellte, war die erste Maßnahme, mir Clindamycin 600mg von Rathiopharm zu verschreiben. Dies sollte ich über mindestens 15 Tage einnehmen. Er wollte damit die Entzündung an der Wurzel zum Abklingen bringen und eine Wurzelspitzenresektion vermeiden. Jeden Tag sollte ich aller acht Stunden eine Tablette einnehmen. Nach den ersten zwei Tagen wurden die Schmerzen merklich weniger, dafür gingen jedoch die Nebenwirkungen richtig los. Ich wünschte mir dann doch, lieber nur Zahnschmerzen zu haben und das Antibiotika nicht eingenommen zu haben.

Es fing damit an, dass mein sonst normaler Stuhlgang am Morgen zu einem wässrigen Durchfall wurde. Nicht nur einmal am Tag, sondern nach längerer Einnahmedauer auch öfter. So, dass ich nach sieben Tagen fast nicht mehr von der Toilette runterkam. Alles, was ich aß und trank, kam fast sofort wieder heraus. Nach einer Woche fingen dann auch die Schmerzen im Unterbauch an. Mein Durchfall wurde schleimiger und es kam auch Blut mit. Das war für mich das Zeichen, dass etwas ganz und gar nicht mehr stimmen konnte. Also ab zum behandelten Hausarzt. Dieser meinte, dass ich das Medikament vorzeitig absetzen soll. Die Zahnschmerzen waren bis dato auch noch nicht ganz abgeklungen.

Nach dem Absetzen wurden die Schmerzen im Zahn schlimmer, die Schmerzen im Bauch aber nicht besser. Es kamen sogar noch Schmerzen im Oberbauch hinzu. Nach einem Röntgenbild konnte auch nicht mehr festgestellt werden. Ich fühlte mich immer schlapper, konnte nicht mehr arbeiten, kaum das Bett verlassen. An eine Zahn-OP war gar nicht zu denken.

Um die Schädigung meines Darmtraktes durch Clindamycin wieder in den Griff zu bekommen, bekam ich Probiotika vom Hausarzt verschrieben. Noch eine Woche später wurde es langsam besser im Unterleib und im Oberbauch. Der Durchfall ging langsam zurück und ich konnte mein Essen wieder etwas länger in mir behalten.
Propranolol gegen Bluthochdruck - mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Schwitzen, Schlafstörungen und Übelkeit
Wozu habe ich Propranolol verwendet? Mein Blutdruck war sehr hoch, mein Herzschlag entsprechend schnell. Aus diesem Grund kam ich nur schwer zur Ruhe, sondern hörte ständig das Schlagen meines Herzens in meinen Ohren. Hinzu kommt, dass ich gerade bei Wetterumschwüngen sehr unter Migräneanfällen leide. Dies war im Grunde die Ausgangsposition, weshalb mein Arzt mir zur Verwendung von Propranolol riet.

Im Folgenden kann ich lediglich über meine Erfahrungen mit dem Medikament Propranolol berichten bzw. bezüglich der bei mir auftretenden Nebenwirkungen. Besonders häufig traten während meiner vergleichsweise kurzen Medikamentenphase Müdigkeit und Kopfschmerzen auf. Zudem hatte ich das Gefühl, ständig auf Achse sein zu müssen und ich konnte nicht zur Ruhe kommen. Aus diesem Grund schwitzte ich übermäßig viel, insbesondere nachts, während ich versuchte, zu schlafen.

Das war allerdings eines der größten Probleme, die die Medikamenteneinnahme mit sich brachte – meine andauernden Schlafstörungen. Nachdem ich die Tabletten etwa eine Woche eingenommen hatte, zeigten sich zudem eine übermäßige Magenempfindlichkeit und Übelkeit. Neben den Schlafstörungen kann es nach einigen Tagen auch zu weiteren Magen-Darm-Beschwerden. Mir war zwar bewusst, dass es sich um Nebenwirkungen handeln wird, versuchte ich es dennoch, durchzuhalten. Der Gedanke, dass sich der Körper auch dran gewöhnen kann, stand dahinter. Erst dann ging ich zum Arzt, um diesem von den auftretenden Nebenwirkungen in Kenntnis zu setzen. Allerdings konnte ich das Medikament nicht sofort absetzen, sondern musste die Dosis zunächst reduzieren. Danach ging es mir deutlich besser, die Nebenwirkungen sind vergleichsweise schnell abgeklungen.

Die Dosierung ist bei jedem Verwender individuell anzupassen, aber ich musste morgens und abends eine Tablette (STADA 40 mg) unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Dies erfolgte über einen Zeitraum von zwei Wochen, danach durfte ich die Dosis langsam reduzieren und absetzen, da sich Nebenwirkungen zeigten. Im Übrigen bin ich weiblichen Geschlechts und Baujahr 1984.
Ciprofloxacin
Ich nahm die 1. tablette mit wasser ein. Nach ungefähr 10.min bemerkte ich wie mein rechter Arm anfing zu schmerzen ab der schulter. Mein beiden schulterblätter sowie halswirbelsäule schmerzten. Beide knie brannten. Genauso wie meine Augen. Als hätte ich keine Flüssigkeit mehr im Auge. Wahnsinnigen kopfdruck als würde ein eisenring meinen kopf umschließen. Inneren augendruck. Atemprobleme. schmerzen untere lendenwirbel. Angst. Gefühl als wäre alles Unreal. Steifheit im rechten Arm inkl.geschwollene finger. Schlapp und müde. kribbelgefühl im Gesicht.
Antibabypille Femigoa - mit Haarausfall, brüchigen Nägeln, empfindlichen Brüsten und mehr
Ich habe schon mit 12 meine Periode bekommen und von Beginn an starke Regelschmerzen verspürt. Erst mit 17 allerdings habe ich, nach Empfehlung meiner Frauenärztin, die mich aber auch darauf aufmerksam machte, dass ich ab jetzt hormonell in einem anderen Körper lebe, dann die Antibabypille Femigoa genommen. Tatsächlich konnte ich eine Verminderung der Regelschmerzen erreichen, habe aber dafür empfindlichere Brüste bekommen, die schnell schmerzten. Außerdem kam mein vorher sehr regelmäßiger Zyklus durcheinander und in den ersten Monaten der Einnahme hatte ich öfter ein oder zwei Monate überhaupt keine Regelblutung. Daneben haben sich schon relativ bald weitere Nebenwirkungen gezeigt. Meine Stimme hat sich verändert und ich konnte manche Töne nicht mehr singen. Meine sonst nicht zu Unreinheiten neigende Haut wurde schlechter und schlechter. Zusätzlich sind meine Nägel brüchig und weich geworden und teilweise stark bis ins Nagelbett eingerissen. Auch habe ich deutlich mehr Haare verloren als sonst, die dann allerdings mit der Zeit wieder nachgewachsen sind und in Form von Stoppeln auf der Kopfhaut zu sehen waren. Innerhalb des ersten Jahres der Femigoa-Einnahme habe ich zudem sieben Kilo zugenommen, was ich im Nachhinein auch der Wirkung der Antibabypille zuschreibe.

Nach einiger Zeit der Einnahme hatten sich die oben genannten Symptome verbessert. Allerdings litt ich dann plötzlich unter starken Kopfschmerzen und Migräneanfällen. Nur durch Zufall brachte mich meine Frauenärztin darauf, dass dies bei vielen Frauen häufig in dem Zeitraum, in der die Blutung in der Einnahmepause dann einsetzt, der Fall ist und als ich das beobachtet hatte, stellte ich fest, dass dies auch bei mir so war. Nachdem ich dann auch noch häufiger Schmerzen in den Beinen hatte, riet mir meine Ärztin zum Absetzen der Pille, da sie meinte, es könne eine beginnende Thrombose vorliegen.

Nachdem ich die Antibabypille Femigoa dann auch tatsächlich einige Zeit abgesetzt hatte, sind mir noch zwei weitere starke Veränderungen aufgefallen. Die Libido, die offensichtlich in der Zeit der Pilleneinnahme stark abgenommen hatte, was allerdings mehr ein schleichender Prozess gewesen war, kehrte wieder zurück. Die sonst öfter vorherrschende Müdigkeit und Trägheit war ebenfalls plötzlich verschwunden. Gleichzeitig gingen die Symptome des prämenstruellen Syndroms stark zurück. Während ich vorher in manchen Zyklusphasen enorm aggressiv und leicht reizbar war, spürte ich diese zyklusbedingten Schwankungen nach einiger Zeit ohne Pille immer weniger und fühlte mich insgesamt auch in der Zeit der Periode emotional ausgeglichener und weniger launenhaft.

Einnahme der Femigoa: 1 mal täglich, 21 Tage am Stück für 8 Jahre
Olanzapin (Marke Zyprexa) gegen bipolare Störung - mit Gewichtszunahme, Langsamkeit, Müdigkeit, Depression und Harninkontinenz
Aufgrund einer Bipolaren Störung wurde mir bei meiner Diagnose ans Herz gelegt das Olanzapin (Handelsname war Zyprexa) einzunehmen. Da ich den Ärzten vertraut hatte, nahm ich das Olanzapin für ca. zwei Jahre ein. In diesen Jahren hab ich stark zugenommen. Ich ging regelrecht auf wie ein Hefeteig. Das sah man sogar meinem Gesicht an. Zu dem kam, dass ich in allem langsamer wurde. Ich bewegte mich langsamer. Ich sprach langsamer. Sogar dachte ich langsamer. Ich war wie ein Roboter. Das schlimme dabei war, dass man es mir von außen sogar stark angemerkt hatte. Ich wirkte total abgestumpft und ich fühlte mich auch so. Von Konzentration oder Kreativität war keine Spur.

Was für mich den Alltag nur schwer zu bewältigen war, ist dann noch die Müdigkeit gewesen. Es war eine Müdigkeit als hätte ich schon morgens eine starke Schlaftablette genommen. Hatte ich es geschafft zur Arbeitsmaßname zu erscheinen, so ging ich doch wieder nach Hause wegen Müdigkeit und der Kopf sowieso nur auf dem Tisch lag. Meistens war ich so müde, dass ich morgens schon die Stunden zählte, bis ich wieder in mein Bett schlafen gehen konnte.

Das Olanzapin sollte mir in meiner Erkrankung eigentlich helfen, jedoch drückte es mich nur noch mehr runter in die Depression, statt mich in der Waage zu halten.

Als ich dann darauf hingearbeitet habe das Olanzapin ausschleichen zu lassen, bekam ich eine Harninkontinenz – ich musste also ständig zur Toilette und konnte den Harndrang nicht immer halten. Das war dann ein weiterer Grund das Olanzapin endgültig abzusetzen.

Mein Fazit ist, dass ich in diesen zwei Jahren, in denen ich das Olanzapin genommen hatte, kostbare Zeit meines Lebens verloren habe. Ich rate bis heute jedem, der sich für Medikamente, die gegen Depressionen oder Ähnliches sind, entscheidet, bloß die Finger von dem Olanzapin zu lassen.

Meine Dosierung: 5 – 15 mg für 2 Jahre.
Antibabypille Mona Hexal - mit Blasenentzündungen, Depressionen, Gewichtszunahme, Bindehautentzündungen und mehr
Mit etwa 17 Jahren bekam ich von meiner Frauenärztin Mona Hexal verschrieben, die nicht nur der Verhütung dienen, sondern auch zur Verbesserung meiner Akne beitragen sollte. Anfangs war ich mit der Pille sehr zufrieden. Meine Haut besserte sich schnell und meine Blutung war kaum noch schmerzhaft. Es traten ab und an leichte Stimmungsschwankungen auf, die ich aber nicht mit dem Medikament in Verbindung brachte.

Nach 2 Jahren bemerkte ich allerdings, wie ich allmählich immer anfälliger für Krankheiten wurde, was sonst nie der Fall war. Ich bekam Hautausschläge, Kopfschmerzen und hatte regelmäßig Blasenentzündungen. Zudem veränderte sich mein Körper über die Jahre langsam zum Schlechteren. Ich war eigentlich immer müde, ich nahm deutlich zu, rutschte irgendwann in Depressionen ab und hatte regelrechte Fressattacken. Dazu kamen viele kleinere Nebenwirkungen wie Abnahme der Libido und Probleme mit Kontaktlinsen (dauerhafte Bindehautentzündung). Nachdem sich all diese Symptome über die Zeit entwickelt hatten, kontaktierte ich meine Frauenärztin. Diese versicherte mir, dass die Mona Hexal eigentlich sehr gut verträglich ist und sie eher davon ausginge, dass die Beschwerden von der Kälte im Winter und Heizungsluft kämen. Damit hatte ich mich auch erst einmal abgefunden.

#Ich nahm die Pille weiterhin und es ist wohl unnötig zu sagen, dass sich die Probleme nicht gerade besserten. Schließlich informierte ich mich über hormonfreie Verhütung und entschied mich mit 21 Jahren für die Kupferspirale, nachdem ich bei mir nicht weniger als 28 Nebenwirkungen in der Packungsbeilage der Mona Hexal gezählt hatte. Meine Frauenärztin riet mir davon ab, da die Kupferspirale eher etwas für Frauen wäre, die schon einmal Kinder bekommen hätten. Mit meinem Anliegen bin ich dann zu einer anderen Frauenärztin gewechselt, die mir, wenn auch widerwillig, die Spirale eingesetzt hatte. Schon nach wenigen Tagen waren viele der kleineren Nebenwirkungen verschwunden oder hatten sich zumindest verbessert. Ich konnte wieder Kontaktlinsen tragen und ich konnte meinem Körper fast dabei zusehen, wie er die Wassereinlagerung abbaute und ich schlanker wurde. Jetzt, nach etwa 1 ½ Jahren, hat sich mein Hormonhaushalt wieder eingependelt, meine Laune hat sich deutlich verbessert und ich werde kaum noch krank. Blasenentzündungen hatte ich, seit Absetzen der Pille, keine mehr. Einen Nachteil hatte die hormonlose Verhütung allerdings: Die Akne kam zurück. Mit Blick auf all die Nebenwirkungen war dies aber hinnehmbar und ich bereue meine Entscheidung keine Sekunde!
Buscopan (Butylscopolaminbromid) - mit hoher Herzfrequenz und Blutdruckabfall (niedriger Blutdruck)
Meine Erkrankung ist das Reizdarm Syndrom. Ich reagiere sehr auf fetthaltige Speisen. Auch wenn Termine anstehen, bekomme ich Magenschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Deshalb versuche ich mittlerweile, Termine zu meiden, was natürlich nicht möglich ist. Bin eine Mutter mit mehreren Kindern und mein Freund lebt im Ausland. So bleiben alle Termine an mir hängen.

Mein Hausarzt versuchte erst ein anderes Medikament aus, später empfahl er mir, den Stress nicht so sehr an mich zu lassen und nur noch leichte Kost zu mir zu nehmen. Letzteres ist umsetzbar, Stress mit mehreren Kindern aller Altersklassen (drei bis 22 Jahre) im Haus, die ständig Termine mit nach Hause bringen, ist leider unumgänglich.

So verschrieb mir der Arzt Buscopan mit dem Hinweis, dass dieses Medikament sehr gut verträglich wäre. Bei mir war das nicht so. Magenbeschwerden und Durchfall blieben. Hier kann ich nicht sagen, ob es die Nebenwirkungen waren oder immer noch meine Probleme. Was neu hinzukam und definitiv mit dem Medikament zu tun hatte war die Erhöhung der Herzfrequenz. Mein Puls lag bei über 120. Zeitgleich der Blutdruckabfall. Dieser war bei ca. 90 zu 48 und reichte, für Ohnmachtsanfälle meinerseits. Nach Rücksprache mit dem Arzt am dritten Tag der Einnahme meinte der Arzt, dass sich das noch einspielen würde. Als es sich auch nach einer Woche noch nicht gebessert hatte und die Müdigkeit, ebenfalls eine Nebenwirkung mich nicht mehr so arbeiten ließ, wie ich es gewohnt war, setzte ich das Medikament mit Absprache des Arztes nach einer Woche ab.

Schade, dass das Buscopan mehr Nebenwirkungen hatte, als es mir helfen konnte. Zudem stand auf der Liste der Nebenwirkungen Erbrechen mit dabei, wie bei fast allen Medikamenten. Da ich unter Emetophobie leide, hat mir dieses Wort alleine schon Angst gemacht. Wir suchen nun weiter nach einem geeigneten Medikament für mich.