Erfahrungsbericht: Escitalopram und Tramadol

Seit ein paar Wochen nehme ich den Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Escitalopram. Hier ein paar Beobachtungen.

Escitalopram wirkt so wie die meisten Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Es wirkt auf jeden Fall, hat aber auch die üblichen Nebenwirkungen. Vor allem eine gewisse "Verpeiltheit". Um die Nebenwirkungen in Grenzen zu halten nehme ich es immer nur vor dem Schlafengehen ein. Und ich habe es auch sehr behutsam angefangen zu nehmen. Erst 2,5 mg für ein paar Tage, dann 5 mg, dann 7,5 mg und jetzt 10 mg. Diese Dosis will ich erst mal einige Zeit beibehalten. Das ist eine halbe meiner Tabletten. Ich nehme ja auch noch morgens etwas Tramadol (25 mg). Und Tramadol wirkt ja auch als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. In der Gebrauchsanweisung von Escitalopram steht zwar, dass man kein Tramadol zusammen mit Escitalopram nehmen sollte, aber ich denke hier geht es darum, dass eine zu hohe Dosis von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zum "Serotonin-Syndrom" führen kann. Aber bei den geringen Dosen die ich nehme sollte das kein Problem sein.

Naja, die Kombination der zwei Medikamente wirkt bei mir im Moment ganz gut mit geringen Nebenwirkungen. Auf Dauer will ich vom Escitalopram jedoch wieder runter. In ein paar Wochen bis Monaten.