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Nebenwirkungen Naratriptan bei Migräne - mit Übelkeit, Druck auf der Brust, Wadenkrämpfen und Muskelschmerzen

Betrifft: Naratriptan

Nebenwirkungen

Übelkeit, Druck auf der Brust, Wadenkrämpfe, Muskelschmerzen



Erfahrungsbericht

Heute möchte ich kurz über meine Erfahrungen mit Naratriptan 2,5 mg Filmtabletten berichten. Die meisten von Euch, die vom Migräne geplagt sind, werden fast zwangsläufig irgendwann über Triptane stolpern. Während die meisten Triptane verschreibungspflichtig sind, ist Naratriptan in kleiner Packungsgröße rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Das passt auch zur Einnahme als ultima ratio, wenn Ibuprofen & Co. nicht weiter helfen. Die Wirkung tritt recht schnell ein, nach rund einer Stunde bin ich wieder absolut in der Lage, meine Arbeit zu verrichten. Im Gegensatz zu vielen anderen Schmerzmitteln kann ich nach der Einnahmen von Naratriptan nicht über ein Müdigkeits- oder Abgeschlagenheitsgefühl klagen. Allerdings macht sich - je nachdem, ob und was ich gegessen habe - bisweilen Übelkeit breit. Insofern ist die Einnahme, wenn man danach zu einem großen Essen eingeladen ist, nicht immer empfehlenswert...

Als Serotonin-Rezeptoragonist wirkt Naratriptan auch auf die Blutgefäße, was sich bei mir gelegentlich in Gefühlen von Enge und Druck in der Brust bemerkbar macht. Alles in allem unangenehm und anfangs durchaus beklemmend, kann ich dieses Gefühl inzwischen ganz gut einschätzen.
In seltenen Fällen, wenn ich einige Tage am Stück Naratriptan einnehmen muss, machen sich bei mir Wadenkrampf-ähnliche Symptome und Muskelschmerzen bemerkbar. Nach dem Absetzen verschwinden sie aber auch wieder recht schnell.

Summa summarum bleiben Triptane meine Arznei der Wahl, wenn die üblichen Schmerzmittel nicht mehr ausreichen, aber eben nur, solange es unbedingt nötig ist.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.