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Nebenwirkungen Metamizol (Novaminsulfon) 500mg - mit Müdigkeit, Schwindel und Hitzewallungen

Betrifft: Metamizol, Novaminsulfon®

Nebenwirkungen

Müdigkeit, Schwindel, Hitzewallungen, Schwitzen, rotfärbung Urin



Erfahrungsbericht

Was ich bei meiner Einnahme von Metamizol (Novaminsulfon®) bemerken konnte ist, dass ich jedes mal sehr müde geworden bin. Diese Nebenwirkung ist mir bereits häufiger aufgefallen nach der Einnahme. Es kommt deutlich verstärkt vor nachdem ich zwei Tabletten a 500 mg eingenommen habe und gelegentlich schlafe ich dadurch sogar ein, wenn ich mich momentan zu Hause in einem Ruhezustand befinde und nicht auf der Arbeit bin. Ich habe mir bisher gedacht, dass dies damit zusammenhängen könnte, dass ich normalerweise niedrigen Blutdruck habe und Novaminsulfon das mit seiner hypotensiven Eigenschaft weiter nach unten treibt. Ich fühle mich dabei in meiner Leistung eingeschränkt und Konzentrationsfähigkeit gestört. Manchmal treten auch kurze Episoden von Schwindel auf und ich bekomme schneller als sonst einen orthostatischen Blutdruckabfall. Gelegentlich löst es bei mir auch etwas Hitzewallungen aus, die sehr unangenehm sein können, wenn ich Metamizol bei einer Erkältung oder Grippe einnehme und nicht nur bei Schmerzzuständen. Hier möchte ich jedoch noch einmal betonen, dass ich während diesem Hitzeempfinden meistens kein Fieber hatte. Das habe ich davor in der Regel kontrolliert. Das Schwitzen was aus dem Hitzegefühl entstand war in der Regel sehr unangenehm und löste einen Wechsel zwischen warmen und kalten Episoden aus. Wenn ich Metamizol nur bei Schmerzempfinden eingenommen habe, blieb dieses Gefühl meistens aus. Bei regelmäßiger Einnahme, sprich für ungefähr 5 Tage 3 mal täglich 1g, konnte ich eine geringe Rotfärbung des Urins beobachten. Dies war jedoch abhängig von meiner Trinkmenge an den entsprechenden Tagen. Am deutlichsten war dies morgens festzustellen, nach dem Aufstehen und wenn ich nochmal vor dem Schlafengehen erneut eine Dosis von 1g Novaminsulfon eingenommen habe.

In der Regel kann ich behaupten, dass ich sehr gerne auf Metamizol zurückgreife, da es besser Magenverträglich als Ibuprofen ist. Es hilft sehr gut bei Erkältungen, orthopädisch bedingten Schmerzen — vor allem bei Rückenschmerzen — und ebenfalls Kopfschmerzen. Wo es mir persönlich überhaupt nicht hilft, sind Menstruationsbeschwerden. Ich habe Metamizol noch nie überdosiert und bin jedes Mal stets in dem Rahmen von 4 g pro Tag geblieben.

Ich bin weiblich, mein Geburtsjahr ist 1995 und meine Einnahmedauern haben sehr stark variiert — von einer Einmaleinnahme von 500 mg oder 1 g, habe ich es ebenfalls bis zu einer Woche 3 bis 4 mal täglich entweder als Dosis von 500 mg oder 1 g eingenommen.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.