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Nebenwirkungen Antibabypille Petibelle gegen starke Regelblutung und PMS

Betrifft: Drospirenon, Ethinylestradiol, Petibelle®

Nebenwirkungen

Magen-Darm-Beschwerden, Migräne, Depression, Panikattacken, Stimmungsschwankungen, Prämenstruelles Syndrom



Erfahrungsbericht

Im Jahr 2001 hatte ich eine ungewöhnlich starke Regelblutung und PMS. Daraufhin verschrieb mir meine Frauenärztin die Antibabypille Petibelle, die damals neu auf dem Markt war. Sie sollte die Regelblutung abschwächen und für eine Linderung oder ein Verschwinden der prämenstruellen Beschwerden sorgen.

Mir wurde die Petibelle als moderne Pille verkauft, die anders als die alten Modelle kaum Nebenwirkungen hätte. Ich bekam die Petibelle aufgrund starker praemenstrueller Beschwerden verschrieben. Sie könne angeblich meinen Hormonhaushalt in Ordnung bringen. Dass es so etwas wie Östrogen- oder - Progesteron- Mangel gibt, wurde mir nicht mitgeteilt. Es ging nur um die Bekämpfung der Symptome- und dafür sei die Pille optimal.

Ich bekam in den folgenden Monaten zahlreiche Symptome, die ich nicht miteinander und schon gar nicht mit der Pille in Verbindung brachte: Chronische Darmprobleme, Migräne, depressive Verstimmungen, Panikattacken und Stimmungsschwankungen. Mein Zyklus wurde tatsächlich regelmäßiger, dafür kamen die prämenstruellen Beschwerden nun täglich.

Ich setzte die Pille nach einem Jahr ab und die Beschwerden verschwanden.

Meine Frauenärztin weigerte sich dennoch, einen Bezug zur Petibelle herzustellen, da meine Symptome ihrer Meinung nach psychosomatische Ursachen hätten. Als ich im Jahr 2006 wieder mit einer starken Regelblutung, hormonellen Schwankungen und PMS zu kämpfen hatte, versuchte ich es nochmal mit der Antibabypille, da ich meiner Ärztin vertraute und meine damaligen Beschwerden einer anderen Ursache zuordnete.

Die Symptome tauchten wieder genauso auf: Migräne, Bauchschmerzen und Durchfall, Panikattacken und depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen. Die Pille hat bei mir also nicht nur unangenehme, körperliche Nebenwirkungen erzeugt, ich hatte vielmehr das Gefühl, nicht mehr ich selbst zu sein. Dieses Gefühl ergab sich aus den verschiedenen physischen und psychischen Nebenwirkungen. Keine dieser Symptome wurde mir als mögliche Nebenwirkung mitgeteilt. Ich setzte die Petibelle Anfang Dezember 2006 eigenmächtig ab. Wieder verschwanden die Beschwerden vollständig.

Ich habe eine Tablette pro Tag genommen, immer zur gleichen Uhrzeit, ein Jahr durchgängig und nach drei Jahren Pause 10 Monate lang.


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Hinweis: Ein einzelner Erfahrungsbericht lässt keine allgemeinen Schlüsse über die unerwünschten Wirkungen eines Medikaments zu. Nebenwirkungen können sich von Person zu Person stark unterscheiden. Zu den Risiken und Nebenwirkungen Ihres Medikaments fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.