Neueste Nebenwirkungsberichte

Prednisolon - mit Schweißausbrüchen, Brustbeklemmung, Gewichtszunahme und mehr
Aufgrund einer Darmentzündung mit chronischem Durchfall habe ich Prednisolon bekommen. Angefangen mit 80 mg täglich, bekam ich recht schnell die ersten Nebenwirkungen zu spüren. Ungefähr 30 Minuten nach der Einnahme bekam ich ein Gefühl von innerer Unruhe, was erst Stunden später wieder nachließ. Mehrmals am Tag kämpfte ich mit starken Schweißausbrüchen, ohne dass es einen Grund dafür gab. Die Arme und Beine wurden kraftlos und ich bekam massive Wassereinlagerungen. Dadurch häuften sich die Krämpfe in Händen, Waden und Füßen. Mein Mund wurde trocken, meine Geschmacksnerven verweigerten ihren Dienst und ich schmeckte nichts mehr.

Wöchentlich bin ich mit der Dosierung um 10 mg runtergegangen. Bei circa 50 mg bekam ich einen Ruhepuls von 120+ (Herzrasen) und wurde sehr kurzatmig. In der Brust und der Speiseröhre bekam ich ein Beklemmungsgefühl, was sich anfühlte, als wäre es das Herz. Rund um den Mund herum entwickelte sich eine Hautentzündung mit Pickeln. Die ersten zwei Monate hielt ich mein Gewicht, dann nahm ich innerhalb von einem Monat 20 Kilogramm zu und bekam das typische Mondgesicht.

Als ich bei 10 mg angekommen war, wurde mein Durchfall wieder schlimmer. Die meisten Nebenwirkungen waren bis dahin abgeklungen, doch ich sollte für ein paar Tage wieder auf 40 mg hoch und gleich wieder runter auf 10 mg. Diese Stoßtherapie sollte den Darm beruhigen und den Durchfall stoppen. In diesen paar Tagen hatte ich sofort einige der Nebenwirkungen wie die massiven Schweißausbrüche. Über einen langen Zeitraum habe ich die Erhaltungsdosis von 10 mg genommen und letztendlich in kleinen Schritten ausgeschlichen.
Pregabalin - gegen Nevenschmerzen mit Schwindel, Sprachstörungen und Vergesslichkeit
Ich nehme Pregabalin gegen Nervenschmerzen. Bei einer Rücken-Operation im Jahr 2016 ist bei mir eine Nervenschädigung vorgenommen worden und ein Schaden an Bein und Fuß zurückgeblieben. Ich habe daher sowohl dauerhafte Rückenschmerzen als auch Nervenschmerzen im Fuß.

Ich nehme die Pregabalin Kapseln jetzt seit zwei Jahren. Ich habe zunächst eine niedrige Dosierung von 50 mg bekommen. Anschließend wurde die Dosierung nach und nach bis auf zwei mal täglich 150 mg gesteigert. Die Schmerzen sind damit relativ gut in den Griff zu bekommen. Als Nebenwirkung ist bei mir anfangs nach der Einnahme der Kapseln ein leichter Schwindel im Kopf aufgetreten. Bei längerer Einnahme hat diese Nebenwirkung aber nachgelassen. Eine weitere Nebenwirkung, die bei mir aufgetreten ist, sind Sprachstörungen. Diese äußern sich so, dass man sich beim Sprechen quasi überschlägt beziehungsweise immer wieder holpert, was sehr störend ist. Auch diese Nebenwirkung hat mit der Zeit etwas nachgelassen, ist aber nicht komplett verschwunden. Manchmal fällt mir auch ein Wort nicht ein, das ich gerade sagen will, das ist auch total störend. Aber auch das war am Anfang der Einnahme schlimmer als jetzt, hat also auch schon nachgelassen. Trotz Nebenwirkungen ist Pregabalin für mich ein sinnvolles Medikament, auf das ich nicht verzichten möchte.

Dosierung: 2 x täglich 150 mg
Antibabypille Asumate 20 - mit Unterleibschmerzen, Pickeln, Hauttrockenheit und mehr
Vor einem Jahr habe ich mit der Antibabypille „Asumate 20“ angefangen. In den ersten Tagen war alles gut soweit. Am achten oder neunte Tag hatte ich plötzlich gewaltige Magenschmerzen, gefolgt von Kopfschmerzen und leichten Depressionen. Ich hielt es anfangs für eine Erkältung. Ich nahm weiter die Pille und nach einigen Tagen haben sich unnormal viele Pickel in meinem Gesicht gebildet und andere Hautunreinheiten wie trockene Stellen und Mittesser. Nach zwei Wochen hatten diese Symptome wieder nachgelassen und in der Pillenpause hat meine Periode ganz normal eingesetzt.

Als ich wieder die Pille genommen habe, hat es wieder von vorne angefangen. Ich bin dann zum Allgemeinmediziner und habe ihm meine Beschwerden mitgeteilt. Anfangs sagte auch er, es würde eine Erkältung sein oder es könnte an dem Wetter liegen, dass mein Körper zu extrem reagiert. Spätestens, als auch noch Unterleibkrämpfe hinzugekommen sind, habe ich meinen Frauenarzt aufgesucht. Er fragte, ob ich weiterhin regelmäßig die Pille nehmen würde und hat nachgefragt, wann die Beschwerden eingesetzt haben. Als ich ihm alles geschildert habe, hat er mir empfohlen nochmals zum Arzt zu gehen und mich gründlich untersuchen zu lassen. Es stellte sich heraus, dass ich auf die Inhaltsstoffe von Asumate 20 sehr schlecht reagiere und mein Körper dies durch diese Symptome gezeigt hat.
Citalopram - mit Schwitzen an den Handflächen, vermehrtem Appetit und Extrasystolen
Bis vor kurzem habe ich das Medikament Citalopram eingenommen. Grund der Einnahme war eine psychische Erkrankung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hatte.

In dem Beipackzettel standen sehr viele Nebenwirkungen, die mir teilweise ziemlich Angst gemacht haben. Mein Arzt jedoch riet mir, das Medikament trotzdem einzunehmen, da die aufgelisteten Nebenwirkungen angeblich sehr selten bis selten auftreten würden.

Die ersten 4 Wochen spürte ich keine der angegebenen Nebenwirkungen. Doch dann schlichen sich nach und nach ein paar ein. Bei mir fing es mit vermehrtem Schwitzen in den Handflächen an, welches immer stärker wurde. Am Ende war es so schlimm, dass meine Handinnenflächen stark aufgequollen und weißlich aussahen - ziemlich peinlich! Weiterhin merkte ich, dass immer öfter einen "Zwischenschlag" zu meinem normalen Herzschlag auftrat. Ich hatte vorher nie Probleme mit meinem Herz-Kreislauf-System gehabt!

Schließlich bemerkte ich dann die letzte Nebenwirkung: den vermehrten Appetit. Zuvor hatte ich nie wirklich gut auf meine Ernährung geachtet (ich hatte immer Normalgewicht). Doch rund 2 Monate nach Beginn der Einnahme von Citalopram hätte ich den ganzen Tag nur essen können. Gott sei Dank habe ich während der Einnahmezeit des Medikamentes Sport getrieben, sonst hätte ich wahrscheinlich einige Kilos zugenommen. Vor allem als Frau bzw. Mädchen ist diese Art von Nebenwirkung ganz schwierig: man hat sowieso Probleme mit der Psyche (in welcher Hinsicht auch immer) und dazu kommt dann noch das, zum Negativen, veränderte Körperbild. Nicht gerade hilfreich in so einer Situation.

Ich habe das Medikament Citalopram vor mehr als 3 Monaten abgesetzt und mir geht es gut. Alle Nebenwirkungen sind abgeflacht und schließlich verschwunden. Nur mit den überschüssigen Kilos habe ich noch zu kämpfen - die werde ich aber auch noch los.

Alles in Allem hat mir Citalopram geholfen, aus meiner Situation gut und einigermaßen gestärkt hervorzugehen, deswegen würde ich das Medikament auch weiterempfehlen. Allerdings nur, wenn die Einnahme wirklich nötig ist!

Meine Dosierung betrug 20mg pro Tag bei einer insgesamten Dauer von ungefähr 2 Jahren.
Narbensalbe Contractubex - mit Juckreiz
Vor sechs Monaten wurde bei mir auf Empfehlug meiner Hautärztin ein Muttermal am oberen Rücken entfernt. Er war ein kleiner chirurgischer Eingriff und die Wunde wurde vernäht. Leider hat sich im Anschluss eine wulstige dunkle Narbe gebildet (Keloid?!). Viel größer als das ursprüngliche Muttermal. Die Hautärztin hat nicht viel Interesse daran gezeigt und sagt das braucht lange um zu heilen.
Ich habe mit jetzt die rezeptfreie Narbensalbe Contractubex® gekauft. Und nutzt die vielleicht 5 Wochen. Leider sehe ich bisher keinen nennenswerten Unterschied. Als einzige Nebenwirkung fällt mir ein Jucken (Juckreiz) der Narbe auf. Vielleicht ein gutes Zeichen? Jedenfalls glaube ich nicht, dass sich das Bild der Narbe noch verbessert. Aber ich werde Contractubex noch ein paar Wochen verwenden.
Prednisolon - mit Übelkeit, Magenkrämpfen und Wassereinlagerungen im Gesicht
Gerade bei asthmatischen Erkrankungen ist es oftmals notwendig von Zeit zu Zeit Kortison in Tablettenform einzunehmen. Das ist bei mir leider häufiger Fall und ich bekomme immer neben meinem inhalativen Medikament das Medikament Prednisolon der Firma Ratiopharm verordnet.

Die Nebenwirkungen dieses Medikaments sind leider recht hoch, gerade bei Dosierungen, wie ich sie verordnet bekomme. Da Prednisolon den Salz- und Wasserhaushalt und auch das Bindegewebe beeinflusst bin ich mit der Einnahme immer extrem vorsichtig.
Bei längerer Einnahme (etwa zwei bis drei Wochen) bekomme ich immer spätestens nach drei Tagen Magenprobleme in Form von Übelkeit und auch Krämpfen. Sodbrennen habe ich allerdings selten bis gar nicht. Weiterhin habe ich immer ein leicht aufgeschwommenes Gesicht. Es ist dann so, als ob sich vermehrt Wasser im Gesicht ansammelt. Sonst habe ich das Problem nirgendwo anders am Körper bemerkt. Diese beiden Nebenwirkungen sind die einzigen, die ich bisher bei der Einnahme von Prednisolon bemerkt habe.

Dosierung 50 mg über vier bis fünf Tage, danach ausschleichend
Sertralin 100 mg - mit Müdigkeit, Schlafstörungen, Übelkeit und mehr
Ich nehme seit ca. 4 Jahren Sertralin Actavis 100 mg und konnte bisher insgesamt nur wenige Nebenwirkungen feststellen.

Am Anfang der Einnahme hatte ich manchmal Kopfschmerzen und nach dem Aufstehen ein leichtes Schwindelgefühl. Mittlerweile habe ich beides nur noch, wenn ich die Einnahme vergessen habe oder das Medikament später als sonst einnehme. Dann merke ich allerdings sehr stark, wie der Spiegel sinkt und habe dazu auch Übelkeit. Zu Beginn der Therapie mit dem Medikament, habe ich gelegentlich auch Übelkeit oder Ekelgefühle empfunden, die so stark waren, dass ich mich zum Essen zwingen musste.

Bei korrekter Einnahme habe ich jedoch bisher nur ab und an verminderten Appetit, der zwar durchaus ausgeprägt sein kann, aber keine Ekelgefühle auslöst, sowie gelegentliche starke Müdigkeitszustände beobachten können. Ich habe außerdem den Eindruck, dass ich unmittelbar nach der Einnahme generell müder und schläfriger werde. Selten beobachte ich Schlafstörungen, vor allem Durchschlafstörungen, sodass ich immer wieder wach werde und manchmal auch Probleme habe, zeitnah wieder einzuschlafen.

Alles in allem finde ich die Nebenwirkungen von Sertralin Activas 100 mg erträglich und vergleichsweise selten.

Meine Dosierung ist 100 mg am Tag, das heißt morgens 1 Tablette. Die Einnahmedauer beläuft sich mittlerweile auf etwa 4 Jahre durchgängig.
Fluoxetin gegen Zwangsstörung und Depression - mit Libidoverlust, Schwitzen und mehr
Ich leide seit meiner Kindheit an einer ausgeprägten Zwangsstörung. Darüber hinaus bin ich depressiv. Seit etwa einem Jahr treten meine Symptome besonders stark auf, was laut meinem Therapeuten an meinem stressigen Berufsalltag liegt. Ich trat einen Aufenthalt in der Psychiatrie an und bekam dort das Mittel Fluoxetin verschrieben.

Fluoxetin ist ein Antidepressivum und zählt zur Klasse der Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer - auch SSRI genannt. Sowohl die Depression als auch die Zwangsgedanken besserten sich deutlich, auch wenn sie nicht ganz verschwanden. Obwohl Fluoxetin als gut verträglich und arm an Nebenwirkungen gilt, habe ich seit der Einnahme mit einigen störenden Nebenwirkungen zu kämpfen.

Die schlimmste Nebenwirkung ist der Libidoverlust. Meine Libido ist auf dem Nullpunkt und ich habe überhaupt kein Interesse an Sex. Jedoch nehme ich Fluoxetin trotzdem weiter. Eine weitere Nebenwirkung ist das vermehrte Schwitzen. Im Sommer musste ich mich permanent umziehen, weil ich bedingt durch das Fluoxetin extrem schwitzte. Das war vor der Einnahme definitiv anders. Fluoxetin verringert bei vielen Menschen den Appetit - auch bei mir ist das der Fall. Jedoch tut mir das gut, da ich dazu neige, zu viel zu essen. In den ersten Wochen der Einnahme hatte ich extremen Tremor. Es fiel mir beim Essen schwer, die Gabel so ruhig zu halten, dass nicht das ganze Essen wieder herunterfiel.

Dieser Tremor legte sich zum Glück nach etwa vier Wochen. Eine weitere Nebenwirkung ist die Mundtrockenheit. Wenn ich Fußball spiele, wird mein Mund ständig so trocken, dass ich nicht mehr schlucken kann. Alle paar Minuten muss ich am Spielfeldrand Flüssigkeit zu mir nehmen. Diese Nebenwirkung nervt sehr. Jedoch profitiere ich so sehr von Fluoxetin, dass ich all die Nebenwirkungen in Kauf nehme.

Dosierung: 60 mg
Desogestrel Aristo - mit Schmierblutungen, Libidoverlust und Gewichtszunahme
Ich nehme schon sehr lange die Pille ein. Aufgrund von Übergewicht und Rauchen schlug mir mein Frauenarzt vor einiger Zeit die Umstellung auf eine östrogenfreie Pille vor. Nach kurzer Erklärung, warum eine östrogenfreie Variante sicherer für mich sei stimmte ich zu. Er verschrieb mir, nach langer Einnahme von Monostep®, die Antibabypille Desogestrel Aristo® 75µg.

Am Anfang war ich auch zufrieden mit dieser Pille da ich ab sofort keine Monatsblutung mehr bekam. Doch dann traten die ersten Nebenwirkungen auf.
Es begann mit einer einmaligen Schmierblutung. Man muss dazu sagen, dass dies eine Pille ist die man im Langzyklus einnimmt. Das bedeutet man macht keine Pause, so wie bei anderen Pillen.
Diese einmalige Schmierblutung störte mich noch nicht weiter. Auch die darauf folgenden monatlichen Schmierblutungen machten mir noch keine großen Sorgen. Doch leider wurde es nicht weniger sondern eher mehr. Irgendwann waren es alle 2 Wochen, mal stärkere mal schwächere Blutungen. Der Frauenarzt schlug verschiedene Möglichkeiten vor um dagegen zu steuern. Wie z.B. ein Hormongel über eine gewisse Zeit zusätzlich zu schmieren oder für 7 Tage die Pille morgens und abends zu schlucken. Ich vertraute ihm und probierte alles was er mir vorschlug. Das Problem ist wohl schon lange bekannt doch leider gibt es für Raucher keine Alternative Pille. Leider half alles immer nur kurzzeitig.
Irgendwann war es so schlimm, dass ich über Wochen keinen Tag mehr ohne (Schmier-)Blutung war. Auch der damit verbundene Libidoverlust war enorm.

Nachdem ich Rücksprache mit meinem Frauenarzt hielt riet er mir dazu eine 5 tägige Pillenpause zu machen und dann neu zu starten. In der Zeit bekam ich eine richtige Menstruation so wie von ihm angekündigt. Nach Neubeginn hielt es wieder 3 Monate und die Blutungen gingen von vorne los. Ich entschloss mich mit der Pille aufzuhören und eine alternative hormonfreie Verhütungsmethode zu testen. Seitdem geht es mir viel besser und auch das Gewicht ging wieder runter.

Ich nahm 1 Tablette jeden Abend zur ungefähr gleichen Uhrzeit über einen Zeitraum von insgesamt 24 Monaten, bin weiblich und 1986 geboren
Simvastatin - mit Muskelschmerzen und Muskelkrämpfen
Mittlerweile bin ich 63 Jahre alt, weiblich und leide schon seit über 15 Jahren an Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten, die fast das doppelte des Normalwertes erreichten.

Nach ärztlicher Beratung versuchte ich über mehrere Jahre, durch Sport, Gewichtsreduktion und angepasster Ernährung die hohen Cholesterinwerte in den Griff zu bekommen, was mir jedoch nicht gelang, da der Körper auch selbst Cholesterin produziert.

Um die Blutgefäße durch Ablagerungen nicht weiter zu schädigen empfahl mir meine Ärztin den Cholesterinsenker Simvastatin und verschrieb mir ein Präparat von ratiopharm®, 20 mg Filmtabletten. Im Vertrauen auf meine Ärztin und, dass sie das Beste für meine Gesundheit tut, nahm ich vier Wochen lang die Filmtabletten regelmäßig, eine Tablette, kurz vor dem Schlafengehen ein. Nach diesen vier Wochen erfolgte die erste Kontrolle und siehe da, die Cholesterinwerte waren zwar noch erhöht, hatten sich aber deutlich verbessert. Ich vertrug die Tabletten gut und konnte auch zu diesem Zeitpunkt keine Nebenwirkungen feststellen. Also nahm ich die Tabletten mit dem Wirkstoff Simvastatin weiter regelmäßig ein, und bekam so, meine Blutfettwerte einigermaßen unter Kontrolle. Für mich war Alles gut.

Nach einer längeren Zeit der Einnahme, ca. 1 bis 4 Jahre, von Simvastatin litt ich immer wieder im Bereich der Lendenwirbel, des Beckens, der Oberschenkel sowie der Beine an Muskelschmerzen und Muskelkrämpfen, die mit einem Gefühl der Schwäche und Überempfindlichkeit einher gingen und sich immer weiter verstärkten, sodass ich an manchen Tagen nicht in der Lage war zu Laufen oder schmerzfrei zu Sitzen und auch das Liegen oder im Bett drehen war überaus qualvoll. Auch die Gelenke in diem Bereich waren in Mitleidenschaft gezogen.

Aufgrund dieser Symptomatik suchte ich meine Ärztin erneut auf um die Ursache der Schmerzen abzuklären und eine Behandlung in die Wege zu leiten. Zu diem Zeitpunkt stellten meine Ärztin und ich noch keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Simvastatin und dieser, sich verstärkenden Schmerzen her, weil lt. Packungsbeilage diese Nebenwirkungen des Medikamentes sehr selten sind. Nach Ausschluss, aller für diese Schmerzen in Frage kommenden Erkrankungen, konnte nur der Cholesterinsenker Simvastatin, Ursache für die Schmerzen sein. Wegen dieser Nebenwirkungen nehme ich seit ca. einem halben Jahr Simvastatin nicht mehr ein. Mein Körper hat sich bis heute nicht vollständig erholt, die Schmerzen sind zwar weniger geworden, aber noch nicht vollständig verschwunden.