Neueste Nebenwirkungsberichte

Levodopa und Carbidopa - mit Appetitlosigkeit und Durchfall
Ich habe das Medikament Levodopa verschrieben bekommen, welches ein Medikament ist, das bei Parkinson und dem Restless-Legs-Syndrom (RLS) helfen soll. Eine Behandlung hiermit kann Beschwerden, die typischerweise bei Parkinson auftreten, lindern. Nach einiger Zeit Einnahme bemerkte ich aber Nebenwirkungen, die nicht einfach wegzustecken waren. Ich leide am Restless-Legs-Syndrom.

Kein Appetit mehr - meine Nebenwirkung 1

Ich habe bemerkt, dass ich einfach, egal was man mir hinstellte, nicht mehr so viel essen wollte beziehungsweise gar nichts mehr essen wollte. Ich litt unter Appetitlosigkeit der schlimmsten Art. Ich nahm dann, als ich überhaupt nichts mehr Festes zu mir nehmen wollte, eine Aufbaunahrung zu mir, die aus Eiweißen und Rapsöl bestand. Das ging so gerade noch.

Auch litt ich einige Zeit lang an heftigem Durchfall. Immer wieder, innerhalb von zehn Minuten, musste ich die Toilette aufsuchen. Das war wahrhaft nicht angenehm, weil ich doch - leider wie ich heute sagen muss - ohnehin schon sehr schwach durch die Medikamentengabe war. Levodopa, so kann ich sagen, hat meine Beweglichkeit schon wieder um Einiges verbessert. Es war ohne das Medikament viel schlimmer, aber die dokumentierten Nebenwirkungen machen mir heute noch nicht wirklich viel Mut, sollte ich das Medikament je wieder einnehmen müssen. Mir ist aber immer bewusst gewesen, dass jedes Medikament Nebenwirkungen hervorrufen kann und das ist eben nicht immer eine angenehme Angelegenheit, diese einzunehmen.

Starker Durchfall als meine bemerkte Nebenwirkung 2

Der Durchfall ist nach einiger Zeit und nach dem Ende der Therapie, sowieso wieder abgeklungen. Was für eine Erleichterung das vielleicht war. Das kann ich heute mit Sicherheit sagen, dass es angenehm war, wieder durchfallfrei zu sein und auch keine Appetitlosigkeit mehr als Hemmschuh haben zu müssen. Der Appetit ist ebenso eigentlich fast vollständig wieder zurückgekehrt und macht mir heute keine Sorgen mehr. Wenn ich etwas essen möchte, tue ich das auch und bin dem guten Essen nicht mehr abgeneigt. Das ist sehr gut. Aber jedenfalls habe ich hier meine Erfahrung mit Nebenwirkungen bei der Einnahme von Levodopa geschildert.
Ramipril - mit Bläschenbildung und Juckreiz
Durch die Geburt meiner drei Kinder ist ein permanent erhöhter Blutdruck entstanden, der mit Ramipril behandelt werden sollte. Die anfängliche Dosis schien gut zu greifen. Zumindest hatten sich meine Blutdruckwerte gemäß ärztlicher Auskunft gebessert.

Allerdings hatte ich recht schnell, nach circa einer Woche mit Bläschenbildung in der Ellenbeuge zu kämpfen. Die Bläschen waren sehr klein und mit Wasser gefüllt. Nach einigen weiteren Tagen fingen sie fürchterlich an zu jucken. Dadurch habe ich mir unbemerkt im Schlaf beide Ellenbeugen blutig gekratzt.

Leider habe ich nicht sofort beim Arzt Bescheid gesagt. Schließlich reagiere ich schnell auf eine zu starke Zuckereinnahme und auf Bienen- / Wespenstiche. Auch Mückenstiche arten bei mir schnell aus. Als ich dann endlich zum Arzt ging, weil der Juckreiz überhaupt nicht mehr abklang, wusste dieser sofort Bescheid und hat mir ein anderes Präparat verschrieben.

Allerdings war der Arzt erstaunt, dass ich überhaupt mit Ramipril behandelt wurde. Man muss dazu sagen, dass ich gegen Wespenstiche mittelstark reagiere. Dies war auch in dem Krankhaus, in dem ich das Ramipril verordnet bekommen habe, bekannt. Ich gebe es überall an, wo es wichtig ist - also auch im Krankenhaus. Leider hat es niemand beachtet. Liest man sich den Beipackzettel durch, wozu ich im Krankenhaus keine Möglichkeit hatte, wird man feststellen, dass Bienen- und Wespengiftallergie eine Kontraindikation darstellen. Schade, ich hätte mir also die Erfahrung der Nebenwirkungen sparen können.

Nur gut, dass die Ärzte in meiner Hausarztpraxis die Nebenwirkungen der gängigen Bluthochdruckmittel, also auch des Ramipril, gut kennen. Dadurch waren sie sofort in der Lage, auf ein anderes Präparat zurückzugreifen, dass keinerlei sichtbare Nebenwirkungen an den Tag legte. Ich vermute, dass ich auch die Nebenwirkung des Schwindels erfahren musste. Da ich aber ohnehin aufgrund eines schweren Schwindelsyndroms im Krankenhaus lag, kann ich dies nur vermuten. Denn der Schwindel ließ sich so lange nicht in den Griff bekommen, wie ich das Präparat Ramipril zu mir nahm. Nach der Medikamentenumstellung ebbte auch der Schwindel langsam, aber stetig ab.
Amlodipin - mit Unterschenkelschwellung, Verdauungsprobleme, Stimmungsschwankungen
Amlodipin ist ein Medikament, welches eingesetzt wird, um einen Bluthochdruck = arterieller Hypertonus - zu senken.

Ich nahm dieses Medikament selbst ein und hier meine Erfahrungen:
Vorweg zu meiner Person: Ich bin weiblich, Geburtsjahr 1967

An arteriellen Hypertonus litt ich schon sehr lange, habe aber nie etwas genommen. Warum weiß ich nicht.
Vielleicht aus Bequemlichkeit.

Aufgrund einer beruflichen Auseinandersetzung stieg mein Blutdruck auf fast 200/160 mmHg an worauf ich sofort zum Arzt ging. Mein Blutdruck war wirklich noch nie so hoch.
Dieser verschrieb mir Amlodipin und ein anderes blutdrucksenkendes Mittel welches abwechselnd einnehmen sollte z.B. Amlodipin entweder in der Früh oder abends.
Nun gut ich tat dies und mein Blutdruck normalisierte sich.
Eines Tages ging mir das andere blutdrucksenkende Mittel aus und so nahm ich nur Amlodipin ein.
Diese Einnahme zeigte auch alleine ihre Wirkung.

Aber nach ein paar Tagen merkte ich, dass ich Kopfschmerzen bekam verbunden mit Sehstörungen und leider auch mit Stimmungsschwankungen und ausgeprägter Müdigkeit obwohl ich immer sehr früh zu Bett ging.
Des Weiteren litt ich auch unter Verdauungsprobleme.
Anfangs dachte ich mir nichts dabei, denn diese Nebenerscheinungen sind eigentlich nichts ungewöhnliches für mich.

Kopfschmerzen hatte ich schon früher, auch Stimmungsschwankungen waren mir nicht unbekannt. Ferner wusste ich, dass ich auch Verdauungsprobleme hatte.

Also nahm ich diese Erscheinungen nicht sehr ernst.

Eines Tages, im Büro, bemerkte ich auf einmal, dass mein rechter Fuß, beginnend am Unterschenkel, immer dicker und dicker wurde, sodass ich einfach in keinen normalen Schuh mehr hineinpasste.
Darauffolgend ging ich wieder zum Arzt, diesmal zu einem Facharzt für Innere Medizin und ließ mich untersuchen.
Dieser Facharzt diagnostizierte zuerst "Verdacht auf eine tiefe Beinvenenthrombose" und machte einen Ultraschall - sprich Gefäßdoppler. Gott sei Dank blieb diese Diagnose nicht bestehen.
Ich bekam zur Vorsorge blutverdünnende Spritzen - sprich Fragmin bzw. Lovenox welche ich täglich spritzen sollte.

Nun gut. Leider glaubte mir niemand, dass dies vielleicht doch auf die Nebenwirkungen von Amlodipin zurückzuführen wäre.
Ich setzt einfach diese Medikation ab und nach ca. 4 Tagen normalisierten sich meine Beschwerden - sprich mein Unterschenkel nahm an Größe wieder ab.

Seither nehme ich dieses Medikament nicht mehr. Ferner teilte ich dies meinem Arzt auch mit, dass Amlodipin bei mir nicht mehr einsetzbar ist.
Paracetamol - mit Nasenbluten
Schmerzstillende Wirkung gut.
Nebenwirkung entnervend. 3x starkes Nasenbluten.
Antibabypille Miranova - mit Schmierblutungen, Haarausfall, vermehrte Behaarung und mehr
Ich bekam von meiner Frauenärztin die Anti Baby Pille "Miranova" (Levonorgestrel
, Ethinylestradiol) verschrieben, die Ärztin war der Auffassung das diese die beste Lösung für meinen Wunsch der Empfängnisverhütung sei. Zuerst war auch alles gut. Ich fühlte mich befreit, unabhängig und sicher.

Nach etwa einem halben Jahr bekam ich hin und wieder Schmierblutungen die ich zunächst auf den beruflichen Stress schob. Dazu kam Haarausfall, auch das, war bestimmt nur der Stress, ich trank zu viel Kaffee, der Körper ist übersäuert... Da kommen bestimmt auch meine Kopfschmerzen her. Schlechte Laune und Frust machten sich nicht nur in meinen Gedanken sondern auch bei meiner Libido breit, ich hatte schlicht keine Lust mehr. Zusehends genervt wechselte ich den Job, bald darauf war mir alles zu viel. Ich begann in eine Depression zu rutschen und sah nicht einmal wirklich einen Grund dafür. Ich war ratlos! Irgendwie war ich nicht mehr belastungsfähig, meine Nerven lagen dauerhaft blank und selbst die kleinsten Dinge im Alltag ließen mich aus der Haut fahren. Ich war nicht mehr ich selbst. Das mir vermehrt Haare im Gesicht wuchsen, ignorierte ich. Das grau - werden auch. Zuletzt trennte mich sogar von meiner knapp zweijährigen Beziehung weil ich ihn nicht mehr ertrug. Ich zog aus, lebte alleine und nahm die Pille dann auch nicht mehr, wozu auch.

Langsam erholten sich meine Nerven, meine haarigen Probleme blieben. Ich nahm zu, obwohl ich eher weniger und gesünder aß als vorher, das Frustfressen fiel ja weg. So ging ich erneut zu einem Gynäkologen, ein anderer dieses Mal. Dieser stellte zwei kleinere Zysten fest. Er machte einen Hormontest, dort stellte sich heraus das ich mittlerweile eine Östrogen-schwäche entwickelt hatte, mein Testosteron war zudem zu hoch. Erklärte aber nicht das ich zunahm. Ich habe auf weitere Tests verzichtet, bin mit meinen Zysten nach Hause gegangen und lebe seit 2 Jahren Hormonfrei. Bis auf die Haare im Gesicht hat sich mein Körper wieder regeneriert. Für mich steht fest, nie wieder fremde Hormone.
Prednisolon bei rheumatoider Arthritis - mit Hungergefühl, Schwellung im Gesicht, ect
Vor einigen Jahren bekam ich eine rheumatoide Arthritis im rechten Fußgelenk. Der Arzt meinte, es wäre von einer vorherigen Mandelentzündung gekommen, welche ich nicht richtig behandelt hatte. So wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert und bekam direkt die Dosis von 15 mg = 3x5 Tabletten am Tag einzunehmen. Da Prednisolon ein aggressives Medikament ist, sollte ich vorher immer einen Esslöffel Maalox trinken, sozusagen als eine Art Prävention für meinen Magen. Dazu sollte ich eine salzlose Kost zu mir nehmen, und da ich sowieso etwas pummelig war, versuchen auch auf Süßigkeiten zu verzichten.

Das Medikament schien direkt nach einer Woche seine Wirkung zu zeigen, denn die Schwellung und die Schmerzen ließen nach. Jede Woche wurde das Blut auf seinen Gerinnungswert untersucht und je nach Ergebnis durfte ich eine Tablette weniger zu mir nehmen. Mein Fuß war zwar schmerzfrei, jedoch bekam ich kleine rote Knoten in einer geraden Linie auf meinem rechten vorderen Schienbein. Und dazu auch noch kleine blaue Flecken auf dem betroffenen Bein verteilt, die aber bei Druck nicht schmerzten. Mein Bein fühlte sich sehr kalt an und irgendwie taub.
Ich wurde zu einem Spezialisten gebracht der meinte, es wäre eine Nebenwirkung vom Prednisolon. Langsam bekam ich Appetit auf alles Mögliche, obwohl ich gerade erst gegessen hatte, kam ein paar Minuten später wieder ein Hungergefühl in mir auf. Ein halbes Jahr später wurde ich mit Pausbacken und einem aufgeblähten Oberbauch endlich entlassen, musste aber noch jeden Tag 3 Tabletten Prednisolon einnehmen und jede Woche zur Blutuntersuchung erscheinen.

Innerlich fühlte ich mich zwar fit, gesund und schmerzfrei, aber an meinem Körper hinterließ das Medikament seine Spuren. Nicht nur wegen der Gewichtzunahme, sondern auch meine Regelblutung hatte ich erst fast 2 Jahre später wieder bekommen. Als ich endlich das Medikament absetzen konnte, nahm mein Körper innerhalb von 1 Monat wieder seine normale Gestalt an, d.h. die Schwellung im Gesicht und an meinem Oberbauch gingen langsam zurück. Auch das schreckliche Hungergefühl ließ nach und so konnte ich zu meiner Zufriedenheit innerhalb von einem halben Jahr, langsam aber sicher meine überschüssigen Kilos verlieren.
Sertralin bei Wochenbettdepression - mit Gewichtszunahme
Im Jahr 2013 kam mein Kind zur Welt und ich fühlte mich vom ersten Tag an mit der Situation überfordert. Rund um die Uhr funktionieren und verfügbar sein zu müssen, versetzte mich in Stress. Besonders abends oder nachts, wenn ich mich von meinem inneren Druck nicht mehr ablenken konnte, litt ich unter Panikattacken mit schweren Zwangsgedanken. Es fiel mir schwer einzuschlafen. Ich konnte mich nicht hinlegen, oder in die Nähe meines Bettes gehen, weil ich Angst vor dem Schlafengehen hatte. Da ich mein Baby ausschließlich stillte, konnte ich meinem Mann wenig von der Verantwortung abgeben und monatelang nur kurze Verschnaufpausen genießen, in denen ich nur für mich Zeit hatte.

Schon in den ersten Tagen im Krankenhaus fiel den Ärzten mein Problem auf und ich wurde mit einer Tagesdosis von 25mg Sertralin am Morgen entlassen. Diagnose: Wochenbettdepression. Die Dosis stellte sich nach kurzer Zeit als zu gering heraus und sie wurde auf 50mg morgens erhöht. Mit dieser Dosierung ging es mir ein Jahr lang gut, ich konnte meinen Alltag weitgehend ohne Symptome leben und mich an der gemeinsamen Zeit mit meinem Baby erfreuen. Seither musste ich leider kontinuierlich die Tagesmenge Sertralin erhöhen, da mir nach der Karenzzeit auch der Stress in der Arbeit psychisch zusetzte.
Seit 2013 habe ich in Absprache mit einem Psychiater die Tagesdosis schrittweise angepasst und nehme derzeit täglich am Morgen 150mg Sertralin easypharm.

Es geht mir nun sehr gut und ich bin froh, mein Leben wieder im Griff zu haben. Leider habe ich bei jeder Erhöhung der Sertralinmenge eine gleichzeitige Gewichtszunahme bemerkt. Zu Beginn hatte ich etwa 73kg und bin nun bei einem Gewicht von 101kg angelangt. Ich bringe dies mit dem Medikament in Zusammenhang. Sobald ich das Sertralin um 25mg aufdosierte, steigerte sich auch mein Gewicht um 5 Kilogramm.
Ich habe nicht das Gefühl, kontinuierlich mehr zu essen, oder mich weniger zu bewegen als früher. Ernährungsumstellungen und Sport haben kaum oder keine Auswirkungen im Vergleich zu vor der Medikamenteneinnahme. Deshalb vermute ich, dass durch die Einnahme von Sertralin mein Stoffwechsel langsamer geworden ist.
Allopurinol bei Gichtbeschwerden - mit leichen Hautrötungen, Schwindel und leichten Magen-Darm-Beschwerden
Allopurinol ist ein Medikament, welches ich wegen Gichtbeschwerden einnehme. Bei der Dosierung habe ich zuerst mit einer halben Tablette täglich begonnen, um den Körper an das Medikament zu gewöhnen. Nach einer Woche habe ich die Dosis auf eine Tablette am Tag (300 mg) erhöht. Auf anraten meiner Ärztin hätte ich auch die Möglichkeit gehabt, mit der geringeren Dosierung von 100 mg zu beginnen, wenn ich Probleme bekommen sollte. Da keine Probleme aufgetreten sind, konnte ich sofort mit einer Tablette pro Tag weitermachen. Nach Absprache mit meiner Ärztin könnte ich auch die Dosis erhöhen, falls es zu einem massiven Anstieg der Harnsäure im Körper kommt. Eingenommen wird das Medikament von mir morgens mit beziehungsweise nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit. Während der Behandlung sollte allgemein darauf geachtet werden, etwas mehr zu trinken, um dem Medikament bei seiner Wirkung behilflich zu sein. Das Allopurinol nehme ich bei einem zu hohen Harnsäurespiegel ein, um diesen und die Einlagerungen im Gewebe zu senken. Um eine effektive Wirkung zu erzielen, sollte ich das Medikament über einen längeren Zeitraum einnehmen.

„Bei Beginn der Einnahme kann es zu Gelenksbeschwerden und zu Hautrötungen kommen“ ist ein Warnhinweis für dieses Medikament, den ich für mich so nicht ganz stehen lassen kann. Ein Gichtschub schlägt sich grundsätzlich auf die Gelenke, da ist es dann schon egal, ob es ein bisschen mehr oder weniger weh tut. Bei mir geht ein massiver Schub dann auch in Begleitung mit Schmerzmitteln, um zumindest in der Ruhestellung keine oder kaum Schmerzen zu haben. Hautrötungen sind mir vereinzelt aufgefallen, diese sind aber nicht weiter tragisch gewesen und haben sich wieder aufgelöst. Gerade wenn man das Medikament nicht gewöhnt ist, kann es zu leichten Schwindelanfällen kommen. Diese haben sich bei mir mit der Dauer der Einnahme auch gelegt und sind selten geworden. Dass man allgemein bei Medikamenten im Straßenverkehr aufpassen soll, sollte klar sein. Auch mit dem Magen hatte ich anfangs meine Probleme dahin gehend, dass der Gang zur Toilette etwas öfter stattfand. Dies hat sich aber auch mit der Zeit gelegt. Sollte dieses Problem aber über einen längeren Zeitraum vorhanden sein, kurz mit dem behandelnden Arzt rücksprechen, welche Magenschoner verwendet werden können.
MCP (Metoclopramid) gegen Übelkeit - mit juckendem Hautausschlag und Schwindel
Im Januar diesen Jahres hatte ich einen langwierigen Magen - Darm - Infekt. Dieser hielt eine gute Woche an. Mit Übelkeit kann ich so gar nicht umgehen. Also ging ich damit dann auch zu meinem Hausarzt. Er verschrieb mir dann ein Medikament mit dem Wirkstoff Metoclopramid. Auf der Verpackung steht MCP Stada 10 mg.

Direkt nachdem ich zu Hause angekommen war, habe ich wegen der extremen Übelkeit dann eine Tablette genommen. Der Arzt sagte ich solle sie nach Bedarf einnehmen, aber maximal 3 Stück am Tag. Der Apotheker riet mir noch vom Autofahren ab, aber da war mir eh nicht nach. Die Wirkung blieb leider aus, zumindest insofern, dass mir weiterhin übel war. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mich ab der Einnahme von MCP nicht mehr übergeben musste. Dafür war mir aber wirklich dauerübel. Ohne die Tabletten hätte ich mich vielleicht erbrechen müssen, was ja doch immer eine Besserung bringt.

Mir war also dauerübel, ich hatte auch zwischendurch pochende Kopfschmerzen und mir war unfassbar schwindelig. Ich war wirklich müde und hätte den ganzen Tag schlafen wollen, konnte aber irgendwie nicht. Das kenne ich so gar nicht von mir, selbst wenn ich krank bin nicht.
In der selben Nacht bekam ich einen roten Hautausschlag, vor allem im Gesicht und an den Armen. Es war sehr unangenehm, tat nicht weh und hat gejuckt.
Ich rief dann beim Hausarzt an. Dort sagte man mir ich solle noch einen Tag abwarten. Da mir weiter übel war nahm ich MCP 3 mal an diesem Tag. Mir ging es wie am Vortag. Ich war müde und mir war schlecht. Der juckende Ausschlag blieb. Also suchte ich am nächsten Tag nach 2 vollen Tagen Einnahme von MCP den Arzt auf. Er vermutete dass ich auf MCP mit Nebenwirkungen reagierte und verschrieb mir ein anderes Medikament.

Ein paar Stunden später fühlte ich mich deutlich besser. Weniger übel und müde. Der Schwindel war weg, der Ausschlag am nächsten Tag. Nach 1 Woche war der Spuk vorbei.
Prednisolon - mit Stimmungsschwankungen, Muskelschwäche, Gewichtszunahme und mehr
Das Medikament Prednisolon ist nicht zu unterschätzen, denn es hat viele Nebenwirkungen. Auch ich habe dieses Medikament eingenommen und diverse Erfahrungen damit gemacht, welche ich nun beschreiben möchte.

Meine Schilddrüsenwerte sind nach der Einnahme des Medikaments relativ schnell in den Keller gewandert. Die Ärzte sagten, dass der Grund dafür die geringere Aufnahme des Körpers von Jod (aufgrund der Cortisontherapie) ist. Deshalb kann ich es nur weiterempfehlen, während einer solcher Therapie mit Prednisolon die Schilddrüsenwerte in regelmäßigen Abständen von einem Arzt kontrolliert zu lassen. Zudem habe ich gemerkt, dass durch die Einnahme der Cortisonpräparate Appetitveränderungen, Stimmungsschwankungen und Depressionen hervorgerufen wurden. Ich war oft schlecht gelaunt und war bei jeder Kleinigkeit sofort gereizt, was davor eigentlich nie vorgekommen ist.
Auch war bei mir die Hemmung der Abwehr ein weiteres großes Problem, da dadurch die Infektanfälligkeit begünstigt wurde. Eine Infektion blieb so lange unbemerkt. In manchen Fällen kann diese dann dadurch sehr schwer verlaufen, was bei mir Gott sei Dank nicht der Fall war. Wegen dieser Hemmung der Immunabwehr hat mir mein Hausarzt empfohlen, große Menschenansammlungen zu meiden. Er sagte, dass so das Risiko stark minimiert wird, mich mit einem Infekt anzustecken.
Zusätzlich trat bei mir eine Muskelschwäche auf. Da ich vor dem Einnehmen des Medikaments regelmäßiges Muskeltraining betrieben habe, ist es mir besonders aufgefallen, wie sich die Muskeln zurückgebildet haben und wie ich schwächer geworden bin. Hinzu kam, dass ich in der Bauchgegend und im Gesicht stark zugenommen habe. Zuerst dachte ich, dass sei deswegen so, weil ich mit dem regelmäßigem Sport aufgehört habe. Doch dann erzählte mir der Arzt, dass das körpereigene Hormon Cortisol eine anabole Wirkung hat und somit der Energiespeicherung dient. So wie Cortison hat Prednisolon ebenfalls eine Einwirkung auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel. Es bewirkte bei mir eine Umverteilung des Fettes. An der Gewichtszunahme war also nicht unbedingt der fehlende Sport schuld, sondern das Medikament.