Meine Erfahrungen mit Opipramol und Escitalopram

Aufgrund meiner Angsterkrankung und Depression wurde mir vom Neurologen Opipramol verschrieben. Dieses Medikament soll sedieren, Ängste nehmen und eine leichte Stimmungsaufhellung bewirken.
Wie bei allen Antidepressiva sollte die vollständige Wirkung, erst nach 2-3 Wochen eintreten. Die beruhigen Wirkung sollte ich laut Arzt sehr schnell spüren.

Ich nahm am Anfang eine Tablette vor dem Schlafen gehen. Ich konnte sehr gut mit diesen Tabletten einschlafen und durchschlafen. Als Nebenwirkung spürte ich am nächsten Morgen noch eine ziemliche Müdigkeit und fühlte mich wie in Watte gepackt. Andere Nebenwirkungen konnte ich nicht feststellen.
Die Angst ging unter diesen Tabletten nicht vollständig weg und auch eine Stimmungsaufhellung konnte ich nicht feststellen.

Darauf verschrieb mir der Arzt Escitalopram. Ein Antidepressiva mit einem ganz anderem Wirkstoff. Dieses Medikament sollte mir ganz sicher helfen. Ich sollte mit einer kleinen Dosis von 5 mg beginnen und die Woche darauf auf 10 mg erhöhen.
Diese Tabletten sollte ich immer Morgens einnehmen.
Ich bemerkte schnell die ersten Nebenwirkungen. Ich wurde sehr unruhig, bekam Panikattacken und konnte abends nicht einschlafen. Nach drei Tagen bekam ich seltsame Kopfschmerzen. Am besten mit einem dumpfen Stechen zu beschreiben. An diesem Tag war ich in der Stadt und bekam einen sehr schlimmen Panikanfall. Mir war schwindlig, ich zitterte und hatte sehr starke Angst. Ich musste mit dem Taxi nach Hause fahren und es dauerte sehr lange, bis es mir wieder besser ging.

Seitdem Tag hab ich die Tabletten nicht mehr genommen. Ohne das Esitalopram ging es mir wieder besser und die Kopfschmerzen verschwanden auch. Ich bin mir sicher, dass dieser schlimme Anfall von dem Medikament kam.
Ich nehme jetzt wieder Opipramol und habe keine Nebenwirkungen mehr. Es reduziert die Angst und lässt mich gut schlafen.