Erfahrungsbericht: Bluthochdruck und Betablocker (Bisoprolol)

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Bluthochdruck, arterielle Hypertonie, Hypertonie, Angina pectoris, Bisoprolol, Betablocker, hoher Blutdruck, Erfahrungsbericht
I10

Bei einer Routine Vorsorgeuntersuchung wurde festgestellt, dass mein Blutdruck zu hoch ist und eine Herzenge, auch Angina pectoris genannt bei mir besteht. Daher kamen auch immer meine Brustschmerzen und meine innere Unruhe. Der Arzt verschrieb mir daraufhin Betablocker namens Bisoprolol mit je fünf Milligramm.

Betablocker namens Bisoprolol

Da ich sehr kritisch bin mit der Einnahme von Medikamenten, die ich nicht kenne, bat ich den Arzt, mir genau zu erklären, um welches Medikament es sich hier handelt. Der Wirkstoff Bisoprolol zählt zu der Gruppe der Betablocker und wird bei der Therapie gegen hohen Blutdruck, sowie bei einer Angina pectoris eingesetzt, also genau für meine Diagnose. Durch die regelmäßige Einnahme von Betablockern wie Bisoprolol es ist, wird der Herzschlag verlangsamt. Dadurch sinkt der Blutdruck und das Herz benötigt weniger Energie und Sauerstoff. Die positive Folge ist, dass die typischen Beschwerden der Angina pectoris, wie Atemnot und Schmerzen in der Brust deutlich verringert werden.

Mögliche Nebenwirkungen von Bisoprolol

Mit dem Rezept ging ich in die Apotheke und lies mich dort über die möglichen Nebenwirkungen von Bisoprolol aufklären. Die Einnahme von Bisoprolol kann Beschwerden, wie beispielsweise sowie Kopfschmerzen, Schwindel, Empfindungsstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung hervorrufen. Sehr selten, aber möglich sind Symptome wie Verwirrtheit, Stimmungsschwankungen, wie auch Depressionen und Schlafstörungen oder auch Durchblutungsstörungen.

Die Dosierung

Mein Arzt verschrieb mir Bisoprolol, um meinen Bluthochdruck und meine Angina pectoris zu behandeln. Die Anfangsdosis begann ich mit fünf Milligramm jeden Tag. Diese wurde dann auf zehn Milligramm pro Tag erhöht. Zu beginn verspürte ich Kopfschmerzen und war leicht gereizt. Dies legte sich jedoch nach einigen Tagen und ich merkte, wie ich ruhiger und auch ein wenig müder wurde. Mein früherer Blutdruck von 179 zu 100 mmHg, normalisierte sich mit der Zeit immer mehr und ich hatte mit Hilfe von Bisoprolol einen Blutdruck von 130 zu 80 mmHg.

Medikamente und Lebensweise

Da ich kein freund von der Einnahme von Medikamenten bin und unbedingt die Dosis der Bisoprolol Betablocker reduzieren wollte, stellte ich meine Lebensweise komplett um. Ich ernährte mich gesund und ausgewogen, um einige Kilos zu verlieren, verzichtet auf mein Feierabendbier und bat meine Frau beim Kochen Kochsalz durch Gewürze und Kräuter zu ersetzen. Darüber hinaus stellte ich das Rauchen ein und sorgte für mehr körperliche Bewegung. Dies alles wurde belohnt und bei der nächsten Untersuchung beim Arzt mit Bluttest wurde meine Dosis von zehn Milligramm täglich auf fünf Milligramm jeden Tag verringert und ich fühle mich viel besser. Wenn ich dran bleibe und meine gesunde Lebensweise beibehalte, kann ich vielleicht schon bald auf 2,5 Milligramm reduzieren.